So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann und ich leben in

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann und ich leben in der sogenannten ehelichen Zugewinngemeinschaft. Ich möchte in absehbarer Zeit eine Immobilie erwerben, die ich ausschließlich von meinem Einkommen finanzieren werde. Mein Mann und ich wollen folgende Vereinarung treffen: Die von mir erworbene Immobilie soll nicht Teil der ehelichen Zugewinngemeinschaft werden und soll im Fall einer Scheidung nicht zum ehelichen Zugewinn hinzugerechnet werden. Mein Mann und ich treffen diese Vereinbarung einvernehmlich, da ich beinahe 12 Jahre lang alle kosten für Umbau und Modernisiereungsmaßnahme mitgetragen habe, die am Haus seiner Eltern durchgeführt wurden, in dem wir zur Zeit noch leben. Das wird eines Tages meinem Mann und seinen Geschwistern durch Erbschaft zufallen, somit gehen alle meine Investitionen an ihn uns seine Geschwister, ich selbst erhalte davon nichts. Kann ich eine solche Vereinbarung mit meinem Mann ohne Notar oder Rechtsanwalt abschließen und ist die dann auch im Fall einer Scheidung gültig? Mit freundlichen Grüßen XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt:

Grundsätzlich ist es möglich den bestehenen Güterstand der Zugewinnsgemeinschaft zu modifizieren, also Vermögenswerte "herauszunehmen".

Eine Vereinbarung hierüber bedarf allerdings der zwingend der notariellen Beurkundung, da diese andernfalls unwirkam ist.

Die gesetzlichen Grundlagen finden sich hierfür in den §§ 1408 und insbesondere 1410 BGB.

§ 1408 Ehevertrag, Vertragsfreiheit
(1) Die Ehegatten können ihre güterrechtlichen Verhältnisse durch Vertrag (Ehevertrag) regeln, insbesondere auch nach der Eingehung der Ehe den Güterstand aufheben oder ändern.
(2) Schließen die Ehegatten in einem Ehevertrag Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich, so sind insoweit die §§ 6 und 8 des Versorgungsausgleichsgesetzes anzuwenden.

§ 1410 Form
Der Ehevertrag muss bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile zur Niederschrift eines Notars geschlossen werden.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,


 


mit der Antwort bin ich zufrieden aber ich ahbe eine Bitte: Ich habe grade einer Veröffentlichung zugestimmt, ohne diese Zustimmung hätte ich meine Antwort nicht lesen können.


Nun habe ich aber in meiner Fragestellung meine vollen Namen ausgeschrieben. Den möchte ich nicht veröffentlich haben.


 


Bitte nehmen sie meinen vollen Namen aus der Signatur, wenn meine Fragestellung veröffentlicht wird.


 


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich habe der Moderation bereits gemeldet, dass Ihr Name angegeben ist. Dies wird kurzfristig gelöscht.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Herr Rösemeier,


 


erweiternd zu meiner am 27.10.2012 gestellten Anfrage möchte ich eine erneute - dazugehörige - Anfrage stellen: Was geschieht mit dem Haus, wenn wir unsere Zugewinngemeinschaft beibehalten und schlimmstenfalls in ein oder 2 Jahren geschieden werden?


 


Fällt meinem Mann (unterstellt, wir haben beide das gleiche Anfangs-und Endvermögen) dann automatisch die Hälfte meines Hauses zu. Oder wird der zu tilgende Kredit gegengerechnet?


 


Da dieses Haus über eine Zwangsversteigerung erworben wird, schulde ich meinem Mann dann automatisch die Hälfte des tatsächlichen (mutmaßlich höheren) Wertes?


 


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

in der geschilderten Konstellation würde Ihrem Mann nicht automatisch die Hälfte des Hauses zufallen. Er hätte jedoch einen Zugewinnsausgleichsanspruch der sich am Wert des Hauses abzüglich der Kreditbetrages festmachen lassen würde.

Wie Sie das Haus erwerben ist egal, maßgebend ist der Wert zum Zeitpunkt der Berechung des Zugewinnausgleiches.