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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich habe mal ein sehr dringendes anliegen. Meine

Kundenfrage

Hallo,

ich habe mal ein sehr dringendes anliegen. Meine zwei Kinder aus erster Ehe leben nicht bei Ihrer Mutter. Meine Tochter ist in einer Pflegefamilie untergebracht und mein Sohn lebt seit 2007 bei seiner Großmutter (mütterlicher Seits). Es gab bis vor 4 Monaten keine Probleme wegen Unterhaltszahlungen da eine Abmachung zwischen mir und der Ex-Schwiegermutter bestand (nur Mündlich) das ich keine Zahlungen leisten brauch solange wie ich mich um den kleinen kümmere. Vor ca 4 Monaten bekamme ich ein Schreiben vom Anwalt meiner Exfrau in dem er mich auffordert Unterhalt in höhe von 92,-Euro zu zahlen. Nach einem Gespräch mit der Exschwiegermutter stimmte ich diesem zu und wir hielten dieses auch schriftlich fest. Unterschrieben haben meine Exfrau ihre Mutter und ich. Es dauerte keine zwei wochen kamm das nächste schreiben in welchem mich die Anwalt auffordert jetzt aufgrund einer Falschaussage meiner Exfrau und der daraus folgenden Falschberechnung ich jetzt aufgefordert werde 272,- euro zu zahlen.
Meine Exfrau geht keiner geregelten Arbeit nach und zahlt keinerlei für die gemeinsamen Kinder. Ich zahle Kosten zur Unterbringung für meine Tochter sowie diese 92,- Euro an die Großmutter. Desweiteren komme ich für die gesammten Schulden (ca 60000,-€) welche in der Gemeinsamen Beziehung und Ehe gemacht wurden auf. Ich lebe wieder in einer Beziehung und unser erstes gemeinsames kind ist am Freitag zur welt gekommen.
Mein Einkommen beläuft sich auf 2900,-€ brutto bei lohnsteuerklasse 1.
Jetzt meine Fragen: 1. Muss meine Exfrau auch auf den Unterhalt der Kinder beitragen und wenn ja in welchem Umfang. Kann ich sie auffordern sich eine Vollzeitarbeitsstelle zu suchen.
2. In welcher Höhe bin ich verpflichtet für den Unterhalt aufzukommen. Das ich zahlen muss ist mir bewußt. Dies möchte ich auch.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich muss zunächst nachfragen:

Habe ich richtig verstanden, dass Sie wegen des Sohnes zum Unterhalt aufgefordert werden und dieser sich seit 2007 vollständig im Haushalt der Oma befindet ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ganz genau.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt beantworte:

Da das Kind in keinem der Haushalte der Eltern lebt, insbesondere nicht im Haushalt der Kindesmutter, ist letztere nicht legitimiert Unterhalt geltend zu machen.

Die Kindesmutter kann vorliegend den Unterhalt nicht fordern.

Vorliegend müsste, um den Unterhalt geltend zu machen, ein gerichtlicher Ergänzungspfleger bestellt werden.

Im Übrigen wäre es in der Tat so, dass vorliegend bei Eltern anteilig barunterhaltspflichtige sind und zwar wegen der auswärtigen Unterbringung des Kindes.

Die Kindesmutter trifft insofern ebenfalls eine Erwerbsobliegenheit. Sie muss also alles tun, um ein Einkommen zu erzielen, welches es ihr ermöglicht, Unterhaltszahlungen zu erbringen.

Da Sie vorliegend eine Einigung mit der Oma über die Unterhaltszahlungen getroffen haben, ist allein dies maßgebend.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage damit beantworten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.