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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Mein Sohn ist 23 Jahre alt,lebt bei mir und meinem Partner,

Kundenfrage

Mein Sohn ist 23 Jahre alt,lebt bei mir und meinem Partner, im Haus meines Partners-nicht sein Vater (sein Vater verdient nicht mehr als 1000 € netto nach den letzten Berechnungen vor 5 oder 6 Jahren), macht seine 4.Ausbildung (1. Ausbildung-Kündigung nach 3 Monaten, 2.Ausbildung Oberstufenzentrum,nach gewisser Zeit begann er diese nochmal, weil er als Quereinsteiger nicht mit kam, kurz vor Ende abgebrochen, jetzt Ausbildung 3 Jahre und ist nun im 4.Jahr,um Fachabi zu machen). Ich verdiene 1236 € netto und habe eine 8 jährige leibliche Tochter und 2 Pflegekinder. Ich möchte, dass mein 23 jähriger Sohn endlich auszieht und vielleicht nebenbei mal jobben geht...Was bekäme er an Unterhalt von mir, welche finanziellen Möglichkeiten gibt es für ihn, um sich Wohnung, Essen...zu leisten? Er macht eine schulische Ausbildung am Oberstufenzentrum. Das Kindergeld bekomme noch ich, da er bei uns "kostenlos" lebt. Das würde ich natürlich nach seinem Auszug an ihn zahlen, bzw. kann die Kindergeldkasse dies an meinen Sohn zahlen. Aber welche Gelder und direkte Summen würden ihm noch zustehen. Was kann er beantragen, welchen Unterhalt müssen ich (schon immer allein erziehend) und sein Vater zahlen? Kann ich meinen Sohn zwingen auszuziehen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Sie können Ihren Sohn auffordern, einen eigenen Haushalt aufzunehmen. Rechtlich ist das durchaus möglich. Ob es allerdings umsetzbar ist, hängt voraussichtlich davon ab, welche Leistungen Ihr Sohn erhalten kann.

Zum Unterhalt sind Sie ihm gegenüber aufgrund Ihres Einkommens nicht verpflichtet. Das minderjährige Kind ist vorrangig und gegenüber Ihrem Sohn haben Sie einen Einkommensfreibetrag von 1.150 €, so dass Sie für den Ausbildungsunterhalt nicht leistungsfähig sind.

Der Kindesvater scheint hier ebenfalls nicht leistungsfähig zu sein, dies müsste aber von Ihrem Sohn durch eine Auskunftsabforderugn überprüft werden.

Da Ihr Sohn sich in der Fachabiturausbildung befindet, kommt als staatliche Förderung lediglich Bafög in Frage. Hierneben kann dann ggf. Wohngeld bezogen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Gern helfe ich weiter.