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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, -Ich habe seit dem 29.7.2010

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, -Ich habe seit dem 29.7.2010 ein rechtskräftiges Scheidungsurteil - Kindesunterhalt o.k. - ich nachehelichen Unterhalt wegen ehebedingter Nachteile, eine Befristung oder Begrenzung gem. §1587b V BGB kommt derzeit nicht in Betracht , läßt sich derzeit auch nicht mit ausreichender Sicherheit absehen, ob überhaupt bzw. ab wann solche ehebedingten Nachteile, die sich über die Scheidung hinaus nachhaltig auswirken, ausgeglichen sein werden ( wörtlich lt. Urteil) - es geht um mtl. 112,oo Euro - Unsere beiden Kinder befinden sich seit Oktober 2010 und Oktober 2012 im Studium und bekommen den Unterhalt direkt von Ihrem Vater überwiesen. Nun meine Frage: Mein Unterhalt ist im Oktober nicht eingegangen, nach Anruf bei meinem geschiedenen Mann bekam ich als Antwort: du bekommst ab sofort nichts mehr, da du seit 2 Jahren in einereheähnliche Beziehung lebst. Ist dies einfach so ohne eine Abänderungsklage machbar? Die eheähnliche Beziehung allerdings besteht seit 6 Monaten nicht mehr (weiß mein geschiedener Mann seit einiger Zeit) - wir haben 2011 eine Immobilie zusammen gekauft, seit Mai 2012 leben wir in 2 getrennten Schlafzimmern, kein gemeinsammer Urlaub in 2012, die Immobilie wurde Juli 2012 zum Verkauf angeboten und ist zum 31.1.2013 verkauft. Da wir uns nicht die Köpfe einschlagen bewohnen wir bis zu dem Termin noch das Haus. Ab Februar 2013 getrennte Wohnungen . Wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie ein kurzes Statement abgeben könnten. Ganz herzlichen Dank Mit freundlichen Grüßen von der Nordseeküste XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Ihr geschiedener Ehemann hat weiterhin den Unterhalt aus dem Scheidungsurteil zu bezahlen. Da er dieser Verpflichtung nicht nachkommt, können Sie aus dem Urteil die Vollstreckung des Unterhaltes herbeiführen.

Solange Sie selbst keine Verzichtserklärung abgeben, gilt der Unerhalt aus dem Scheidungsurteil fort.

Ihre nichteheliche Lebensgemeinschaft besteht nicht mehr, so dass auch ein Abänderungsantrg beim Familiengericht durch den geschiedenen Ehemann nicht erfolgversprechen wäre.

Sie haben also weiterhin Anspruch auf den ausgeurteilten nachehelichen Unterhalt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Nachfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

das bedeutet für mich, dass ich einen Anwalt aufsuchen muss, der meinem Ex-Ehemann schriftlich mitteilt, dass er weiterhin zur Unterhaltszahlung verpflichtet ist und ihm ggfs. eine Frist dazu setzt. Oder kann ich dies auch ohne RA machen, d.h. ich schreibe ihm sinngemäß was Sie mir als Antwort mitgeteilt haben? Praktisch eine Zahlungsaufforderung?

 

herzlichen Dank für Ihre extrem schnelle Antwort.

Gruß

XXX (Name von Moderation entfernt)

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

einen Anwalt benötigen Sie hierfür nicht zwingend. Da mit Sicherheit eine Fälligkeit zum Ehegattenunterhalt im Scheidungsurteil vorhanden ist, befindet sich Ihr geschiedener Ehemann mit der Zahlung in Verzug und müsste somit, sollten Sie einen Anwalt einschalten, auch dessen Kosten übernehmen.

Es reicht aber auch vollkommen aus, wenn Sie ihn selbst auffordern, den Unterhalt weiterhin entsprechend dem Urteil zu bezahlen und dass Sie, sollte er keine Zahlung vornehmen, die Zwangsvollstreckung gegen ihn betreiben werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und 5 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dann möchte ich zunächst selber eine Aufforderung schreiben, es muß ja nicht immer alles gleich von höherer Stelle gemacht werden.

Angeblich hätte sein Anwalt ihm zu der Einstellung der Zahlung geraten, der müßte aber doch wissen, dass es nicht so ohne weiteres möglich ist. Oder ist es ein Versuch von meinem Ex Ehegatten? Wie sehen Sie das?

 

 

 

Eine sehr gute Beurteilung ist Ihnen gewiss

 

Freundliche Grüße von mir

XXX (Name von Moderation entfernt)

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

in der Praxis sind mir derartige Versuche durchaus bekannt. Solange aber das Scheidungsurteil mit dem Urteilsausspruch nicht durch das Familiengericht abgeändert wurde, besteht der Anspruch weiterhin.

Wenn Sie die Vollstreckung betreiben, so kann sich Ihr geschiedener Ehemann nicht mit der Vollstreckungsgegenklage hiergegen wehren. Zwingend erforderlich wäre das Abänderungsverfahren vor dem Familiengericht.

Hierauf sollten Sie den geschiedenen Ehemann nicht einmal hinweisen in Ihrem Schreiben. Fordern Sie ihn einfach zur Vermeidung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auf, den Unterhalt aus dem Urteil unter Fristsetzung zu bezahlen.

Eigentlich sollte der Anwalt Ihres geschiedenen Ehemannes Kenntnis darüber haben, dass das Urteil bis zur Abänderung bzw. bis zum Verzicht Ihrerseits Bestandskraft hat.

Es freut mich, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und wünsche Ihnen alles Gute.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wünsche Ihnen und ggfs. Ihrer Family alles gute für die Zukunft.

 

Mit vielen Grüßen

XXX (Name von Moderation entfernt)

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Herzlichen Dank Smile
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Hallo Herr Rösemeier,


habe folgendes Schreiben an meinen geschiedenen Ehemann geschickt:


 


 


Zahlungsaufforderung


 


 


 


lt. rechtskräftigem Urteil vom 29.07.2010 steht mir ein mtl. Unterhalt wegen ehebedingter Nachteile in Höhe von 112,00 zu.


 


Da Du Dich bereits mit der Zahlung für Monat Oktober 2012 in Verzug befindest, fordere ich Dich hiermit zur Vermeidung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auf, den Unterhalt entsprechend Urteil mit einer Frist von 7 Tagen nach Erhalt dieses Schreiben auf mein Dir bekanntes Konto zu überweisen.


 


Eine nichteheliche Lebensgemeinschaft besteht nicht mehr, so dass weiterhin Anspruch auf den ausgeurteilten nachehelichen Unterhalt besteht.


 


 


 


Mit freundlichem Gruß


 


SEINE ANTWORT:


Hallo, habe dir am Telefon schon gesagt, daß die Zeit , wo ich für dich aufzukommen habe, abgelaufen ist. Es ist jetzt soweit, dass du für
dich selber sorgen mußt .Und das bedeutet nicht, daß du , wenn der eine nicht mehr Verfügung steht, wieder auf mich zurückkommst.
Meine Unterhaltspflicht dir gegenüber ist zu Ende und damit ist die Angelegenheit für mich erledigt.


MEINE FRAGE:


 


Würden Sie mir jetzt den Weg zum Anwalt empfehlen oder kann ich mit Gerichtsurteil und meiner Zahlungsaufforderung direkt zum Gericht? Ich scheue mich etwas vor dem Gang zum Anwalt, weil das dann wahrscheinlich zu meinen Lasten geht? Aber Sie schrieben auch, dass ,da er bereits in Verzug ist, er den Anwalt zahlen müßte, Habe ich das richtig verstanden?


Wäre super, wenn Sie mir dazu nochmal eine Antwort geben würden.


Mit freundlichen Grüßen von der Nordsee


 


 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich würde Ihnen schon gern dazu anraten wollen, einen Anwalt zu beauftragen.

Dies allein schon deswegen, da damit zu rechnen ist, dass Ihr Mann versuchen wird, gegen die Vollstreckung vorzugehen bzw. ggf. ins Auge fasst, eine Abänderung des Urteils herbeizuführen. Dann brauchen Sie ohnehin einen Anwalt.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Tja, dann werde ich wohl den Gang zu einem RA machen müssen. Ich kann mich dann ja vor Ort erkundigen, ob die Kosten zu meinen Lasten gehen.


Hoffe mal nicht....


 


Vielen Dank für Ihre "mentale Unterstützung", aber ich bin wirklich auf die 112 ,oo angewiesen, da ich leider nach 20 Jahren Ehe nicht wieder in meinen alten Job - nicht mal annähernd - was gefunden habe.


 


Wünsche Ihnen einen schönen Feierabend ?!?!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

DANKE auch Ihnen alles Gute


 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

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