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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26022
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag,ich habe folgende Frage,meine exfrau und ich leben

Kundenfrage

Guten Tag,ich habe folgende Frage,meine exfrau und ich leben seit april 2011 getrennt und die Scheidung ist beantragt.Sie und unser 8 jähriger Sohn erhalten von mir 1000,-euro Unterhalt im Monat.Jetzt machte Sie mir den Vorschlag das ich Ihr nach erfolgter Scheidung eine Abpfindung in Höhe von 20000,-euro zahlen könnte,ist das ein Muss oder kann Ich mich dagegen stellen? Sie beabsichtigt ihren jetzigen Lebensgefährten auch zu Heirateten.Mit ihm lebt sie seit September 2011 zusammen.Mfg Dirk Schüssler
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich fragen:

Wofür soll denn die Abfindung sein?

Nur für den Unterhalt?

Wie lange waren Sie denn verheiratet?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Es soll dem Ehegattenunterhalten dienen,wir sind seit 2004 Verheiratet

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Ergänzung.

Dem Vergleichsvorschlag Ihrer Frau sollten Sie mit Vorsicht entgegentreten.

Hierfür möchte ich Ihnen einige Gründe nennen.

1. Wenn Ihre Frau erneut heiratet, so entfällt der Unterhaltsanspruch, da dann der neue Ehemann unterhaltspflichtig wird

2. Selbst wenn Ihre Frau nicht heiraten sollte, so entfällt der Unterhaltsanspruch wenn sich die eheähnliche Gemeinschaft zwischen Ihrer Frau und dem Lebensgefährten verfestigt hat.

Nach der Rechtsprechung des BGH wird eine solche Verfestigung an der Zeit des Zusammenlebens festgemacht. Eine Verfestigung wird etwa ab einem Zeitraum von 2-2 1/2 Jahren angenommen. Danach entfällt der Unterhaltsanspruch

3. Aufgrund des Alters Ihres Sohnes trifft die Frau eine Erwerbsverpflichtung. Je nachdem ob die Betreuung Ihres Sohnes ganztags gesichert ist, muss Ihre Frau nach Ablauf des Trennungsjahres wieder voll arbeiten. Ein dann noch eventuell verbleibender Aufstockungsunterhalt wäre dann zeitlich zu befristen. Bei einer Ehedauer von 8 Jahren grob geschätzt auf 2,5 Jahre.

Sie müssen den Vergleich nicht unterzeichnen und sollten sich auch überlegen ob dies aufgrund meiner Ausführungen auch für Sie wirtschaftlich sinnvoll ist.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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