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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RAScholz ist jetzt online.

MEin 12jähriger Sohn ist vor einigen Monaten zu meinem Exmann

Kundenfrage

MEin 12jähriger Sohn ist vor einigen Monaten zu meinem Exmann gezogen. Bei meinem Verdienst von ca. 1450 Euro netto habe ich einen Unterhalt von 334 Euro regelmäßig gezahlt. Nun habe ich selbst meinen Job gekündigt und wurde gesperrt. Der Jugendamtmitarbeiter sagte, dass ich trotzdem den vollen Betrag zahlen müsse, da ich die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet habe, ich solle mir das Geld irgendwo leihen oder sehen wo ich es herbekomme, das wäre ihm egal. Er würde pfänden lassen, auch über Lohnpfändung. Das wollte ich natürlich nicht, für einen Neubewerbung wäre das sicherlich keine gute Bewerbung. Also habe ich mir das Geld geliehen und pünktlich weiter bezahlt. Jetzt habe ich einen neuen Job in Aussicht, Vollzeit aber nur noch mit einem Nettolohn von vermutlich 1050 Euro. Der Jugendamtmitarbeiter sagte mir, dass ich einen Selbstbehalt von 950 Euro hätte aber die 334 Euro trotzdem bezahlen müsste, da ich einen Titel unterschrieben hätte. Ist das richtig? Wovon soll ich dann leben? Ist es möglich den Titel auf einen anderen Betrag umändern zu lassen? Geht das nur auf dem Klageweg? Muss ich dafür einen Rechtsanwalt haben? Danke XXXXX XXXXX voraus für die Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Alexandra Grings
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

die Auskunft des Beamten vom JA ist zunächst richtig: Der Selbstbehalt liegt bei 950,- Euro.

Nicht richtig ist aber, dass die Jugendamtsurkunde auch für den Fall gilt, dass Sie weniger verdienen und nicht abänderbar sei. In der Tat können Sie die Urkunde abändern lassen. Dafür brauchen Sie, wenn der Vater des Sohnes sich auf eine außergerichtlich Einigung nicht einlassen will, einen Anwalt, der für Sie die Abänderung bei Gericht beantragt.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.
RAScholz und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hat das Gerichtsverfahren überhaupt Aussicht auf Erfolg und kann man ungefähr sagen was das für mich kosten wird? Der Anwalt, die Gerichtskosten? Das wäre hilfreich zu wissen, damit ich mich nicht völlig umsonst in Schulden stürze.

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

die Kosten lassen sich von hier aus nur grob schätzen.

Wenn es zur Verhandlung kommt, würde als Streitwert der Jahresbetrag, der an Unterhalt anfiele, angesetzt, daraus würde dann die Verfahrensgebühr berechnet. Bei einem Streitwert von 4000,- Euro (334x12) lägen die Kosten bei rund 700,- Euro. Die Gerichtskosten liegen bei 105 Euro und wären von Ihnen vorzuschießen. Wenn Sie die Klage gewinnen, tragen Sie keine Kosten.

Sie können aber Verfahrenskostenhilfe beantragen, dann werden die Kosten für das Gericht und den eigenen Anwalt übernommen, wenn Sie verlieren würden. Die Kosten des gegnerischen Anwalt müssten sie selbst tragen.

Sie sollten zu einem RA vor Ort mit der Jugendamtsurkunde gehen und sich eine Erstberatung geben lassen. Diese darf nicht mehr also 190,- zzgl. 19% USt. kosten. Unter Sichtung der JA-Urkunde kann der Kollege Ihnen dann auch die Erfolgsaussichten prognostizieren.

Für die Erstberatung können sie auch einen Beratungshilfeschein beim AG beantragen. Das müssen Sie zur Rechtsantragsstelle mit einem aktuellen Einkommensnachweis (ALG-Bescheid). Wenn sie dann den Schein erhalten, können Sie zu einem Anwalt Ihrer Wahl, zahlen einen Eigenbeitrag von 10,- Euro und können sich dann eine Erstberatung für diesen Betrag geben lassen.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für schnellen und vor allem hilfreichen Antworten. ICh werde Ihren Service definitiv weiterempfehlen.


MfG


Alexandra Grings

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte sehr, gern geschehen.

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