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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

war 5 Jahre mit meiner Frau verheiratet, lebten zusammen und

Kundenfrage

war 5 Jahre mit meiner Frau verheiratet, lebten zusammen und bekamen ein Kind. Als das Kind ca. 2 1/2 Jahre alt war, hat sich meine damalige Frau von mir getrennt. Scheidung ist nun durch. Ich habe einen Vaterschaftstest machen lassen, wo heraus kam, das ich nicht der biologische Vater bin. Ich möchte nun die Vaterschaft anfechten über´s Gericht und mich austragen lassen. Ich möchte aber weiterhin ein Umgangsrecht für das Kind haben, weil ich in den Jahren auch für das Kind gesorgt und mich um es gekümmert habe bis zum heutigen Tag. Das Kind ist nun 5 Jahre.
Kann mir ein solches Recht zugesprochen werden, wenn ich mich nun als rechtlicher Vater austragen lasse?
Ich möchte mit dem Kind weiter den Umgang haben, weil ich in den 5 Jahren eine starke Beziehung zu Ihm aufgebaut habe und der Kontakt auch weiter bis jetzt besteht.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Wichtig ist, dass Sie die 2jährige Anfechtungsfrist einhalten. Diese beginnt mit dem Tag der Kenntnis, dass Sie nicht der Vater des Kindes sein können. Diese Frist kann nicht verlängert werden.

Da Sie 5 Jahre der Vater für das Kind gewesen sind, sind Sie eine verbindliche Bezugsperson und haben als sozialer Vater auch weiterhin Anspruch auf Umgang mit dem Kind, auch dann, wenn die Vaterschaft erfolgreich angefochten wurde.

Sie sind und bleiben weiterhin eine wichtige Bezugsperson für das Kind und haben damit ein eigenständiges Umgangsrecht. Die Rechtsgrundlage bildet § 1685 Abs. 2 BGB.

Bitte fragen Sie gerne nach, wenn noch Unklarheiten bestehen. Ich freue mich über eine positive Bewertung von Ihnen, wenn ich Ihre Frage bereits abschließend beantwortet habe.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Bezugszehmend auf Ihr Satz: "Diese beginnt mit dem Tag der Kenntnis, dass Sie nicht der Vater des Kindes sein können."


Zählt dies unter einer Kenntnis, aufgrund z.B. wenn wenn ein Bekannter mir mal einen Tipp gegeben hätte, als mich meine Frau verlassen hatte, das ich doch mal mein Kind testen lassen sollte, das es womöglich gar nicht meines wäre. oder mir ein unbekannter eine Nachricht mit solchen Inhalt geschickt hatte. Ich aber damals trotz dieser Nachrichten nicht wirklich gezweifelt habe, das es nicht mein Kind sein könnte. Erst vor ein paar Monaten, als ich mit meiner neuen Partnerin geredet habe und wir schon einige Zeit zusammen sind und kein Kind bekommen und nach intensiven Gesprächen mit einer guten Freundin, die mir nun Dinge erzählt hat, wo mir jetzt ersthafte Zweifel aufgekommen sind. Und ich nun darauf den Test habe machen lasse.


Hätte ich aufgrund der Nachricht von damals schon gezweifelt, was aber nicht war, hätte ich da schon einen Test gemacht. Und nicht erst jetzt.

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich gerne wie folgt Stellung.

Diese Kenntnis müssen Sie im Anfechtungsantrag darlegen. Wenn Ihnen die Zweifel erst jetzt durch die Gespräche mit der guten Freundin gekommen sind, dann reicht dies aus, um die Frist zu begründen. Von anderen Hinweisen würde ich das Gericht überhaupt nicht informieren.

Das Testergebnis sollten Sie aber nur dann vorlegen, wenn dieses im Einvernehmen mit der Kindesmutter erfolgt ist. Seit dem 01.02.2010 sind nämlich heimliche Vaterschaftstests verboten.

Sie können den Anfechtungsantrag aber auch ausschließlich damit begründen, dass Ihnen die gute Freundin erzählt hat, dass auch ein anderer Mann als Vater in Frage kommt. Sie müssen also den Test dem Gericht nicht zur Begründung vorlegen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Bestehen noch Nachfragen?

Wenn nicht bitte ich höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort. Vielen Dank!

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