So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26213
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage zum Kindsunterhalt. Meine

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe eine Frage zum Kindsunterhalt.
Meine Tochter ist nun in den Kindergarten gekommen. Das Jugendamt möchte nun um den Beitragssatz zum Elternbeitrag festzulegen wissen, wie viel Kindsunterhalt ich für meine Tochter erhalte. Da ich bislang keinen Unterhalt für meine Tochter erhalten habe (ihr Vater und ich leben seit 8 Monaten getrennt), habe ich dies dem Jugendamt mitgeteilt.

Das Jugendamt hat mir daraufhin nun mitgeteilt (Zitat): "Als sorgeberechtigte Mutter sind Sie dazu verpflichtet im Namen Ihres Kindes seinen Unterhalt einzufordern. Dies können Sie über eine Beistandschaft bzw. Unterhaltsvorschusskasse."
Ist es wirklich so, dass ich dazu verpflichtet bin, Unterhalt für mein Kind einzufordern? Wenn ja, welcher Paragraph in welchem Gesetz sieht dies vor?
Vielen Dank XXXXX XXXXX
MfG
C. Delrich
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Darf ich Sie höflich fragen:

Beziehen Sie für sich oder Ihr Kind Sozialleistungen (ALG II)?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Guten Tag Herr Schiessl,


 


nein, ich beziehe keine Sozialleistungen.


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die Norm nach der Sie Unterhalt für Ihr Kind geltend machen ist § 1629 III BGB :


(3) 1Sind die Eltern des Kindes miteinander verheiratet, so kann ein Elternteil, solange die Eltern getrennt leben oder eine Ehesache zwischen ihnen anhängig ist, Unterhaltsansprüche des Kindes gegen den anderen Elternteil nur im eigenen Namen geltend machen. 2Eine von einem Elternteil erwirkte gerichtliche Entscheidung und ein zwischen den Eltern geschlossener gerichtlicher Vergleich wirken auch für und gegen das Kind.


Das Gesetz spricht hier eindeutig von einer "Kann"-Bestimmung. Es handelt sich um keine Verpflichtung des Elternteils Unterhalt geltend zu machen, sondern um ein Recht.

Eine Verpflichtung Unterhalt geltend zu machen besteht allenfalls dann, wenn das Kindeswohl ansonsten gefährdet wäre, also wenn das Kind ansonsten Not leiden würde.

Ansonsten ist es allein Ihre Entscheidung ob Sie das Kind alleine unterhalten oder nicht.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Familienrecht