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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde gerne eine Frage an

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde gerne eine Frage an Sie stellen.
Im Fernsehen habe ich gelesen, dass bei unehelichen Kindern die Mutter während der ersten drei Lebensjahren des Kindes -im Einzelfall auch länger- Unterhalt vom Vater verlangen kann, wenn sie aufgrung der Betreuung des Kindes nicht erwerbsfähig ist.
Habe ich das richtig gelesen?
Sie waren nicht verheiratet und mein Sohn bekam auch von Anfang an kein Sorgerecht bekommen.
Sie sind seit Januar getrennt. Sie hat eine 400,00€ Job und ein Nagelstudio, was nicht so gut geht.
Mein Sohn sorgt für seine Kinder. Er hat sich an der Düsseldorfer Tabelle orientiert.
Über eine Anwort würde ich mich freuen. Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Salwetzke
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Es ist richtig, dass die nichteheliche Kindesmutter gemäß § 1605 l BGB einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt für die ersten 3 Lebensjahre des Kindes hat. Während dieser Zeit trifft die Kindesmutter nicht die Pflicht einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der Unterhalt wird aber nur dann vom Kindesvater geschuldet, wenn die Kindesmutter ihn zur Zahlung auffordert. Automatisch wird der Unterhalt also nicht fällig.

Der Kindesunterhalt orientiert sich an der Düsseldorfer Tabelle und richtet sich nach dem Einkommen des Kindesvaters.

Was die elterliche Sorge angeht, so wird in kurzer Zeit ein Gesetz auf den Weg gebracht, wonach auch den Väter nichtehelicher Kinder die gemeinsame elterliche Sorge zugebilligt wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne können Sie Nachfragen stellen. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
,
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

leider zeigt mir das System nur ein Komma an, können Sie bitte Ihre Nachfrage nochmals einstellen. Vielen Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
, Sehr geehrter Herr Rösemeier, es hat mich sehr gefreut, dass sie mir so schnell geantwortet haben. Ich bin sehr zufrieden. Bitte nur noch eine Frage. Müsste demnach mein Sohn nach diesen drei Jahren keinen Unterhalt mehr entrichten? Es geht mir nur um Gerechtigkeit. Ich kann Ihnen versichern, dass sich mein Sohn um seine Kinder soweit es möglich ist kümmern wird. Danke XXXXX XXXXX Entgegenkommen.mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
, ,Sehr geehrter Herr Rösemeier, es hat mich sehr gefreut, dass sie mir so schnell geantwortet haben. Ich bin sehr zufrieden. Bitte nur noch eine Frage. Müsste demnach mein Sohn nach diesen drei Jahren keinen Unterhalt mehr entrichten? Es geht mir nur um Gerechtigkeit. Ich kann Ihnen versichern, dass sich mein Sohn um seine Kinder soweit es möglich ist kümmern wird. Danke XXXXX XXXXX Entgegenkommen.mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Gerne beantworte ich Ihre weitere Frage wie folgt.

Ein weiterer Unterhaltsanspruch nach der 3jährigen Betreuungszeit, wird nur in absoluten Ausnahmefällen gewährt. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Kind krank ist und besonderer Betreuung bedarf.

Wenn das Kind sich normal entwickelt, so geht der Gesetzgeber davon aus, dass das Kind spätestens mit dem 3. Geburtstag den Kindergarten besuchen kann, so dass dann kein Unterhalt mehr für die nichteheliche Mutter geschuldet wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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