So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA_UJSCHWERIN.
RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Sehr geehrter RA,folgender Sachverhalt:ich habe ein 5 Monate

Kundenfrage

Sehr geehrter RA,folgender Sachverhalt:ich habe ein 5 Monate altes Kind,welches aus einem ONS entstanden ist.Vater lebt 300km entfernt und wurde vom Jugendamt zur Vaterschaftsanerkennung aufgefordert.Er teilte schriftlich mit,er werde dies nicht tun.Ich beziehe Unterhaltsvorschuss.Einen privaten Test lehnt er ebenfalls ab.Fragen:Kann er zum Vaterschaftstest "gezwungen" werden,und wie würde das ablaufen aufgrund der Entfernung?Wird es zu einer Gerichtsverhandlung kommen,und was könnte dabei auf mich zukommen?Danke M.Fromm
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Ihre Anfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Erst einmal möchte ich Ihnen noch zur Geburt Ihres Kindes alles Gute wünschen.

Es ist traurig, dass der Vater eine einvernehmliche Regelung der Vaterschaft ablehnt, dies wird ihm in Endeffekt teuer zu stehen kommen.

Da der Vater aber die Vaterschaft freiwillig nicht anerkennen will, muss nunmehr gerichtlich die Vaterschaft festgestellt werden.

Hiermit können Sie das Jugendamt beauftragen, welches dann den entsprechenden Antrag beim Familiengericht stellt. Sie können aber auch einen Anwalt, vorzugsweise einen Fachanwalt für Familienrecht, mit dem Antrag beauftragen. Wenn Sie einen Anwalt wählen, dann können Sie für das Verfahren Verfahrenskostenhilfe beantragen, so dass die Kosten des Anwaltes und des Gerichts von der Staatskasse übernommen werden.

Das Gericht wird nach Antragstellung ein Abstammungsgutachten in Auftrag geben. Wegen der Entfernung müssen Sie sich keine Gedanken machen. Örtlich zuständig ist das Gericht an dem Sie mit Ihrem Kind Ihren Wohnsitz haben. Das Gericht wird auch eine mündliche Verhandlung einberufen. Hierbei wird geklärt, ob Sie im Empfängniszeitraum dem vermutlichen Kindesvater beigewohnt haben und sodann ergeht der Beschluss, ein Gutachten zu erstellen. Dieser Aufforderung muss er auch zwingend nachkommen.

Wenn die Vaterschaft festgestellt ist, wird das Gericht einen entsprechenden Beschluss erlassen. Damit haben Sie dann rückwirkend ab Geburt des Kindes die Möglichkeit, Unterhalt einzufordern.

Bitte fragen Sie gerne nach, wenn noch Unklarheiten bestehen. Ich freue mich über eine positive Bewertung von Ihnen, wenn ich Ihre Frage bereits abschließend beantwortet habe.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Konnte ich Ihnen weiterhelfen? Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Wenn ich Ihre Anfrage bereits abschließend beantwortet habe, möchte ich Sie bitten, eine positive Bewertung durch Anklicken eines Smileys abzugeben. Vielen Dank!
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

leider habe ich keine Rückmeldung von Ihnen erhalten, weder eine Nachfrage noch haben Sie eine positive Bewertung hinterlassen.

Sollte es technische Probleme geben, lassen Sie mich dies wissen, damit ich den Support in Kenntnis setzen kann.

Vielen Dank.