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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26455
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Kind 6 Jahre lebt seit der Geburt bei mir der Vater hat

Kundenfrage

Mein Kind 6 Jahre lebt seit der Geburt bei mir der Vater hat gemeinsame Sorge !
Umgang jedes 2. We Fr-Mo und jeden 2. Do-Fr.
Seit einigen Monaten Streit Er möchte 50 :50 Regelung. Ich werde sehr an meine Grenzen gebracht von Ihm und Emotional ziemlich gebeugt.
Beleidigt,angegriffen so dass ich kaum noch Kraft habe.
Heute JA Termin auf meinen Wunsch. Bei dem Gespräch stellte sich heraus das Er mehr als gut vorbereitet ist. Das Ja schlug vor Do zu Mo und jeden zweiten Do zu Fr. bis 31.12.
Dann neues Gespräch und nach seinem Wunsch erweitern bis ziel 50:50.
Ich sagte ich lass mich beraten bin aber mehr als ängstlich was diese Regelung angeht weil es nicht im guten Sinn läuft und ich weiterhin mit diesem miesen Spiel kämpfe. Habe ich eine Chance vor Gericht wenn ich der Erweiterung nicht zustimme. Ich weiss nicht weiter
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Was wollen denn Sie? Umgang Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich möchte die Fr-Mo und jeden zweiten Do Reglung beibehalten . Es war eine Fars heute . Habe nichts Unterschrieben. Das Ja sagte ich solle mich beraten lassen aber auch das ich kooperieren müssen. Nur wann hört das auf... Was habe ich für Chancen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ihre Chancen sind sehr gut. Ihr Mann hat keine Chancen das von Ihm gewünschte Wechselmodell durchzusetzen.

Soweit der Umgang vor dem Familiengericht streitig entschieden wird, wird bei einem schulpflichtigen Kind ein Umgang von Freitag Nachmittag bis Samstag Abend zugesprochen. Mehr nicht.

Den Umgang den Sie dem Kindsvater derzeit gewähren, würde er also vom Familiengericht nicht erhalten.

Die Rechtsprchung lehnt die 50:50 Regelung, das sogenannte Wechselmodell ohne Einwilligung des anderen Elternteils ab.

Das OLG Koblenz hat in seiner Entscheidung vom 12.01.2010 entschieden:

"Ein gleichberechtigtes Wechselmodell der Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder setzt neben dem Konsens zur Durchführung dieses Betreuungsmodells ein hohes Maß an kompromissbereiter Kooperation und Kommunikation der Elternteile voraus. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, entspricht die Beibehaltung der wechselseitigen Betreuung nicht dem Kindeswohl"

Das bedeutet: Ohne Ihre Einwilligung keine 50:50 Regelung.

Die Chancen des Kindsvaters liegen bei Null.

Lassen Sie sich auch durch das JA hier nicht unter Druck setzen. Sie müssen über die bestehende Regelung gar nichts!



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das JA sagt wenn der KV mich als un kooperativ hinstellt und ich nicht


mit mir reden lasse hat er vor Gericht eine gute Chance.


Das Gericht entscheidet sachlich . Wenn ich nun nichts Unterschreibe


und Er vor Gericht zieht muss ich dann zum Anwalt?


Was passiert dann wird das Kind befragt? Kann diese Antwort überhaupt gewertet werden? ist es nicht schlecht für mich wenn das Amt sagt die Mutter wollte nicht.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Das Jugendamt hat hier nicht recht.

Und was ich hier bedenklich finde: Jeder Jugendamtsmitarbeiter kennt die Umgangszeiten die das Gericht ausspricht und die ich Ihnen oben beschrieben habe ganz genau.

Das Jugendamt weiß auch ganz genau das der Vater das Wechselmodell niemals bei keinem Deutschen Gericht gegen Ihren Willen durchbringen wird.

Der Kindsvater hat definitiv keine Chancen.

Sollte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen sollten Sie sich einen Fachanwalt für Familienrecht nehmen.

Der Kindeswille ist für das Gericht natürlich zu berücksichtigen. Beachtlich für das Gericht wird der Kindeswille erst ab einem Alter von etwa 12-13 Jahren.

Wenn das Amt sagt, die Mutter wolle nicht, dann ist das nicht schlecht für Sie. Ausschlaggebend für das Gericht ist vielmehr, dass Sie dem Kindsvater bereits ein großzügiges Umgangsrecht geben.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt




RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

es besteht die Möglichkeit einer Einigung. Er lässt sich auf Erweiterung ein Do-Mo und Do-Fr wöchentl Wechsel.


Damit war er beim Amts Termin nur einverstanden mit der Promisse Befristung bis Jan 2013. Damm wieder mehr.


Frage wenn ich dies Anwaltlich ausarbeiten lasse ohne die Befristung sondern unter Angabe Fest bis das kind Frei entscheiden kann um die Einschulzeit usw in Festigkeit zu verbringen. Nutzt mir das mehr als nur das Amt schreiben?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nein, das bringt auch nicht mehr, als wenn Sie das Schreiben selbst aufsetzen.

Sie müssen sich bei den Verhandlungen nur immer Ihrer starken Position bewusst sein.

Sie geben dem Kindsvater mehr als ihm eigentlich zusteht.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

kann das wenn der KV nun nach einem Jahr noch mehr möchte gegen mich gehen.


Z.B ja die 50:50 Reglung ist nun auch nicht weit entfernt usw.


ändert dies dann meine Position vor Gericht später evtl.


Ich bedanke mich für Ihre Beratung.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Position vor Gericht ist in jedem Falle gleich stark.

Der Kindsvater erhält vor Gericht jedes zweite Wochenende von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend.

Der Kindsvater kann versuchen vor Gericht zu gehen, er wird sich dort jedoch eine Abfuhr holen.






Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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