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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, nach der Zustellung des Scheidungsantrages habe ich

Kundenfrage

Hallo,

nach der Zustellung des Scheidungsantrages habe ich ein Haus gekauft und finanziert. Nun ist es ja so, dass die Raten der Rückzahlung des Kredites nicht bei der Ermittlung des unterhaltsrechtlichen Einkommen berücksichtigt werden. Wie sieht es den mit den Zinsen aus. Können wenigstens diese vom Einkommen in Abzug gebracht werden? Diese haben ja nichts mit der Vermögensbildung zu tun.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt.

Wenn Sie in einem Eigenheim leben, dann wird Ihrem Einkommen fiktiv ein sog. Wohnvorteil zum Einkommen hinzugerechnet. Der Wohnvorteil bestimmt sich der Höhe nach mit dem objektiven Mietwert der Immobilie. Im Gegenzuge können dann die Zinsbelastungen und auch die Raten in Höhe von maximal 4 % Ihres Jahresbruttoeinkommens als Altersvorsorge wiederum abgezogen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

vorab: ich bin selbständig.


 


Wenn ich Sie richtig vertanden habe, dürfen die Zinsen und Raten dann nur bis zu dieser 4% Grenze abgezogen werden. Der rest wird nicht berücksichtigt?


 


 


Ich nutze die Möglickeit 24 % von meinem Bruttoeinkommen als Altersvorsorge von meinem Einkommen abzuziehen.


 


Dürfen nun die 4% zusätzlich zu dieser 24 % Regelung abgezogen werden? Oder habe ich mit der 24% Regelung diese Tür geschlossen?


 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung.

Die Zinsen werden vollständig abgezogen. Die Tilgung dann aber in Ihrem Fall nicht, wenn Sie bereits mit 24 % Altersvorsorge betreiben.

Mit den 24 % ist der Altersvorsorgebetrag erst einmal erschöpft.

Wenn Sie aber bereits während der Ehe regelmäßig Gelder angespart haben, dann können Sie diesen Teil der Tilgung durchaus bei der Einkommensermittlung berücksichtigen.