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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26611
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

einen schönen guten abend,ich benötige von ihnen mal eine

Kundenfrage

einen schönen guten abend,ich benötige von ihnen mal eine erklärung über den stand der gesetztlichen zustimmung für ein tattoo bei einem 15jährigen mädchen,es besteht von seiten des eltern hauses keine einwände. ist es ihnen möglich,das sie mir eine auskunft darüber geben können. mit freundlichen grüßen. (von Moderation entfernt)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen, ob Sie das Einverständnis des Kindsvaters ebenso haben?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
der kindesvater ist nicht mehr bei der familie und hat von dem hiesigen gericht kein umgangsrecht sowie auch kein sorgerecht erhalten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
der kindesvater hat laut dem hiesigen gericht kein umgangsrecht sowie das sorgerecht,das liegt ganz alleine in der hand der kindesmutter.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Da die 15jährige minderjährig ist, ist sie nach § 106 BGB beschränkt geschäftsfähig. Damit der Vertrag wirksam wird und Sie einen Anspruch auf Bezahlung haben, benötigen Sie die Einwilligung der gesetzlichen Vertreter nach § 107 BGB.

Sofern Sie dem Mädchen das Tattoo ohne Einwilligung der gesetzlichen Vertreter stechen, machen Sie sich nach §§ 223, 224 StGB der gefährlichen Körperverletzung strafbar. Ferner schulden Sie die Heilbehandlungskosten für das Entfernen des Tattoos und Schmerzensgeld.

Sie sollten sich aus diesem Grunde das Einverständnis der Mutter schriftlich geben lassen. Soweit die Mutter die alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge ist, sollten Sie sich die gerichtliche Entscheidung beziehungsweise eine Versicherung der Mutter vorlegen lassen alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge, vor allem der Gesundheitsvorsorge zu sein.

Nur wenn Sie die schriftliche Einwilligung der Mutter und die Zusicherung (schriftlich) der Mutter haben alleinige Sorgerechtsinhaberin zu sein, sind Sie auf der rechtlich sicheren Seite.





Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt