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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, mein Mann hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantrag.

Kundenfrage

Hallo, mein Mann hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantrag. Mittlerweile hatten wir schon einen Termin bei einer Erziehungsberatungsstelle um ene "gütliche" Einigung zu erlangen, was aber nichts gebracht hat. Zu unserer Situation: wir haben drei gemeinsame Kinder 6,8,10 Jahre. Mein Mann arbeitet Schicht, 2 Tage früh, 6-18, 2 Tage nacht 18-6, vier Tage frei. Ich bin vormittags von 8-14 Uhr berufstätig. Bisher war die Betreuung der Kinder zu 80 % bei mir gelegen, aufgrund des Dienstplanes meines Mannes. Leider sieht der Richter die Betreuung der Kinder durch Dritte als völlig normal an und ich habe bisher bei den beiden Gerichtsterminen das Gefühl als müsste ich mich als Mutter erklären, warum ich für die Erziehung meiner Kinder geeignet wäre. Jetzt wurde uns vorgeschlagen wir sollen das sog. Nestprinzip in Anspruch nehmen. Das funktioniert nur, wenn beide Eltern am gleichen Strang ziehen, was bei uns nicht gegeben ist. Leider ist meine Anwältin für dieses. Ich bin im Moment ratlos. Mein Mann hat eine schriftliche Erklärung von seinen Eltern, meiner Mutter, seiner Schwester und Bekannten, dass diese in der Zeit der Abwesenheit des KV die Betreuung übernehmen würden. Meiner Meinung nach will er sich nur vor den Unterhaltszahlung drücken. Wie kann ich argumentieren, was kann ich vorbringen, dass die Kinder bei mir einer besseren Erziehung unterliegen als bei dem KV und den Großeltern etc. da diese bisher in der Kindeserziehung nichts beigetragen haben. Der Antrag auf Wohnungszuweisung wurde bisher zurückgestellt. Ein Problem ist noch wir wohnen alle im selben Haus. Ich bin verzweifelt und Ratlos, weil ich mir keinen Weg mehr sehe. Ich bin der Meinung dass der Richter auf der Seite meines Mannes steht und ich gegen eine Wand anlaufe. Meine Argumente zählen nicht. Was kann ich noch alles unternehmen. Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Warum hat er diesen Antrag denn gestellt?

Was hat Ihr Mann vor?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

sein einziges Argument, das er vorbringen kann ist, dass er mich mit der Erziehung der Kinder überfordert fühlt. Ich war darauf hin bei einem Psychologen, der mich danach durchaus in der Lage sah, die Kinder zu betreuen. Der einzige Grund den ich sehen ist, dass mein Mann sich vor den Unterhaltszahlungen drücken will. Denn eine 100%-ige Betreuung durch meinen Mann ist nicht gegeben, da er ständig auf Dritte angewiesen ist.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Er will die Kinder also bei sich haben und diese zu 100 % betreuen - ggf. um keinen Unterhalt zahlen zu müssen?

In der Regel sind die deutschen Gericht ja hier recht konservativ und sprechen den Müttern die Kinder zu.

Gibt es die Möglichkeit, ein Wechselmodell zu praktizieren?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, weil das von meiner Seite nicht akzeptiert wird, da die Kinder jetzt schon gaga sind.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Unser Richter ist nicht konservativ, sonst würde er gar nicht auf die Idee kommen, die Kinder durch Dritte betreuen zu lassen. Ich befürchte nämlich, er steht auf der Seite meines Mannes. Welche Argumente kann ich vorbringen, damit ich als besser geeignet gelte, da ich die Kinder täglich betreuen kann, bin ab 14.30 Uhr zu Hause als Dritte.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

In solchen Verfahren muss es immer auch einen Verfahrensbeistand für die Kinder geben.

Was sagt denn diese Person dazu? Diese hat doch sicher mit den Kindern gesprochen und eine Empfehlung abgegeben?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Verfahrenshelferin kam auch zu keinem Entschluss. Diese meinte wir wären beide für die Erziehung geeignet. Die Kinder lieben uns beide. Wobei meine beiden "Großen" geäußert hätten, sie würden lieber bei mir wohnen bleiben. Jetzt versucht er mit allen Mitteln, die Kinder auf seine Seite zu ziehen. Er war sogar schon bei der Erziehungsberatungsstelle um sie zu manipulieren. Er versucht es mit allen Tricks. Ich weiss einfach nicht weiter, zumal meine Anwältin mir heute geraten hat sich doch auf das Nestprinzip einzulassen. Das ist nicht in meinem Sinne, da ich einfach mit meinem Mann keinen gemeinsamen Haushalt mehr führen kann.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Mir geht es nur darum welche Argumente ich bringen muss, damit mir die Kinder zugesprochen werden. Der Dienstplan lässt einfach keine 100% Betreuung zu, die durch mich zu 90% gewährleistet wäre. Ich haben den KV ein großzügiges Umgangsrecht eingeräumt, angepasst an seinen Dienstplan. Ich sehe einfach meine Fälle davon schwimmen. Wie kann ich gegenüber meiner Anwältin argumentieren, dass es eines strittige Entscheidung geben wird, da ich definitiv nicht auf das Nestprinzip eingehen werde.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das Nestprinzip bringt in einem solchen Fall auch nichts.

Im Prinzip läuft es jetzt darauf hinaus, dass das Gericht ein Gutachten erstellen lassen muss.

Die Kinder müssen befragt, untersucht und begutachtet werden.

Der Gutachter muss dann eine Empfehlung aussprechen, bei wem die Kinder leben sollen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Erneut posten: Andere. welchen Rat geben Sie mir, um gegen das Vorurteil des Richters und gegen die Machenschaften vorzugehen. Welche Gegenargumente, Dokumente etc. soll ich vorbringen. Einfach, wie soll ich mich verhalten, was kann und soll ich tun?

 

Meine Anwältin hat mir geraten, das Nestprinzip in Erwägung zu ziehen. Das kann ich nicht, da da einfach das Vertrauen und die Harmonie fehlt. Unsere Verfahrenshelferin teilte mir im "Vertrauen" mit, wenn ich mich nicht auf das Nestprinzip einlassen würde, welches uns der Richter vorgeschlagen hätte, würde ich schlechte Karten haben. Nenne man so etwas objektiv und unvoreingenommen. Als ich diese auf Befangenheit hin ansprache, meinte sie dazu besteht kein grund. Was soll ich denn davon halten, dass ich mich rechtfertigen muss, warum ich als Mutter besser geeignet bin die eigenen Kinder zu erziehen als Dritte. Wie kann ich das besser verkaufen, argumentieren etc.

 

Ich war beim Psychologen, der mir bestätigen kann, dass ich durchaus in der Lage bin, meine Kinder zu erziehen. Soll ich das vielleicht einreichen. Soll ich meinen Arbeitgeber vielleicht bitten meinen Arbeitsplatz nach Hause zu verlegen, nur damit ich für die Kinder greifbar bin?

 

Wie kann ich ihn dazu bringen zuzugeben, dass er sich vor den Unterhaltszahlungen drücken will?

Kann ich den Gerichtssaal so einfach verlassen, wenn ich das Gefühl habe, das alles läuft aus dem Ruder?

 

Bitte umgehend um Hilfe, bin echt verzweifelt

 

Ist denn die einzige Alternative wenn ICH mit den Kindern ausziehe, nachdem ich nicht die Möglichkeit habe ihn aus dem Haus zu jagen? Kann ich das denn jetzt eigentlich in meiner Lage? Wie würde das rechtlich aussehen, nachdem ER das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantrag hat.

 

Können Sie mir bitte weiterhelfen, ich bin echt verzweifelt

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich will versuchen, mich Ihrer Anfrage anzunehmen und denke, Sie haben eine ehrliche Antwort verdient.

Ihr Verfahren läuft nicht optimal und hat einen Status erreicht, in dem Sie lediglich auf eine Entscheidung durch das Gericht bestehen können um dann ggf. diese Entscheidung durch das Oberlandesgericht einer Überprüfung zu unterziehen.

Dies liegt vorrangig an der offenkundigen Einstellung des Gerichtes. Hier hilft Ihnen aber auch kein Befangenheitsantrag weiter. Das Gericht versucht unter Zuhilfenahme aller Beteiligten Sie in einen Vergleich zum Nestprinzip zu bewegen, obwohl Sie das überhaupt nicht wollen.

Aus der Erfahrung heraus kann ich Ihnen nicht empfehlen, etwas zuzustimmen, was Sie selbst nicht tragen können. Ihre Anwältin kennt mit Sicherheit die Einstellung des Gerichtes und kann hier wenig für Sie bewegen. Sie sollten sich gar nicht in Ihrer Argumentation auf Ihren Ehemann und dessen Betreuungsmöglichkeiten konzentrieren.

Ich gehe davon aus, dass Sie die Kinder bislang ebenfalls überwiegend betreut haben. Berufen Sie sich auf die Kontinuität und greifen Sie das Nestprinzip an.

Forcieren Sie das Verfahren über die Wohnungszuweisung. Bringen Sie Ihre Anwältin dazu, das Verfahren voran zu treiben. Wenn alles nichts hilft, stellen Sie einen eigenen Aufenthaltsbestimmungsantrag, dies sollten Sie in jedem Fall tun und planen den Auszug mit den Kindern.

Das Nestprinzip wird überbewertet. Für die Kinder ist die gewohnte Umgebung wesentlich weniger wichtig, als eine Kontinuität in der Betreuung.

In einem weiteren Termin sollten Sie vermeiden, emotional zu reagieren. Glauben Sie mir, ich weiß, dass ich Ihnen hier sehr viel abfordere. Bleiben Sie sachlich, das macht Sie nicht angreifbar. Sie sollten auch nicht einfach den Gerichtssaal verlassen. Wenn es gar nicht mehr anders geht, schweigen Sie einfach, aber machen Sie es dem Gericht nicht einfach!Ziel des Gerichtes ist, Sie in einen Vergleich zu "zwingen". Bleiben Sie konsequent und lehnen dies ab. Teilen Sie dem Gericht mit, dass es dann eine Entscheidung treffen soll, welche Sie über das Oberlandesgericht einer Überprüfung unterziehen lassen.

Die II. Instanz sollten Sie dann mit einem anderen Kollegen und hier auch mit einem Fachanwalt für Familienrecht durchführen.

Im Ergebnis müssen Sie ganz sachlich argumentieren, um sich selbst nicht angreifbar zu machen. Legen Sie die Fakten dar, vermeiden Sie Vermutungen zu äußern, dass es dem Kindesvater hier nur um den Unterhalt geht. Das sehen die Gerichte ausgesprochen ungern, auch wenn hier sehr wahrscheinlich der Hund begraben sein dürfte.

Fordern Sie im Zweifel die Einholung eines familienpsychologischen Gutachtens und legen Sie sich Sitzfleisch zu. Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, aber Sie müssen das jetzt Aussitzen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung verschaffen. Fragen Sie bitte gerne nach, wenn etwas unklar geblieben sein sollte.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das heiss im Klartext, ich soll den Termin bei der Beratungsstelle warhnehmen. Mich aber nicht auf den Vergleich einlassen, da mir der nichts bringt. Ich solle die Wohnungszuweisung, die momentan auf Eis gelegt ist wieder aufnehmen. Dann soll ich einen eigenen Antrag auf Aufenthaltsbestimmung beantragen und mir mit den Kindern eine eigene Wohnung suchen. Ich hoffe, ich habe das jetzt in der Kurzfassung alles so richtig wiedergegeben.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ist denn der Antrag auf Bestimmung des Aufenthalts nach bereits zwei gelaufen Verhandlungen noch sinnvoll, oder soll ich mich jetzt lieber auf die Wohnungszuweisungsklage verstärkt konzentrieren. Das Nestprinzip habe ich definitiv für mich abgelegt, da das für mich nicht tragbar ist. Welche Gegenargumente würden sie bzgl. des Nestprinzipes in erwägung ziehen, damit die vor Gericht "Hand und Fuß" haben? Können sie mir da evtl. ein paar Beispiele nennen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Der Richter lässt die Unzuverlässigkeit der Dtrittbetreuung nicht zu, die wären zuverlässig, das hätten sie schriftlich bestätigt. Welche Gegenargumente kann ich hierzu bringen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

es ist in jedem Fall auch für Sie ein Aufenthaltsbestimmungsantrag zu stellen, sonst bliebe es ja bei Antragsrücknahme durch Ihren Ehemann bei der gemeinsamen Aufenthaltsbestimmung.

Ja, entweder Sie forcieren die Wohnungszuweisung oder stellen einen Antrag mit den Kindern umziehen zu können.

Den Termin bei der Beratungsstelle nehmen Sie wahr, lassen sich aber nicht in einen Vergleich drängen, den Sie nicht wollen.

Die Selbstbetreuung geht immer eine Fremdbetreuung vor im Sinne der Kontinuität. Argumentieren Sie, dass die Trennung der Eltern für die Kinder schon belastend genug ist. Das Hinzutreten von weiteren Betreuungspersonen als Bezugspersonen würde das Kindeswohl gefährden. Greifen Sie nicht die Personen an, sondern die Regelung an sich.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Argumentation dass die Kinder unter der Trennung leiden und deswegen das Betreuen von Dritten sprich Großeltern etc. von mir etwas runter gefahren wurde, ist vor Gericht nicht akzeptiert worden. Gerade in dieser Zeit benötigen Kinder die Unterstützung der Großeltern, Verwandten und Anverwandten, O-Ton Richter. Er sieht keine Gefahr der Fremdbetreuung durch Dritte. Wie argumentiere ich in diesem Fall?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die Meinung des Richters bzw. dessen Einstellung zu den Lebensumständen von Kindern getrennter Eltern ist sehr vorbestimmt und keinesfalls mehr objektiv.

Sie argumentieren dann gar nicht weiter, denn es wird dadurch nicht besser, sondern lassen den Richter entscheiden. Umso mehr Argumentation Sie ihm zur Verfügung stellen, um so mehr wird er dagegen argumentieren, um seine eigene Meinung zu rechtfertigen.

Konzentrieren Sie sich voll und ganz auf die Kontinuität. Sie haben die Kinderbetreuung vor der Trennung übernommen, es spricht nichts dagegen hieran eine Änderung herbeizuführen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das heiss im Klartex

ich lasse meine Anwältin die Wohnungszuweisung vorantreiben

ich lasse sie einen Antrag stellen, dass ich mit den Kindern umziehen darf

 

Ich nehme den Termin bei der Beratungsstelle wahr, lasse mich jedoch nicht auf einen Vergleich ein, da ich den vor Gericht nicht anfechten kann

 

Verhalten bei der nächsten Gerichtsverhandlung:

ich lasse argumentieren oder argumentiere selbst, dass eine Fremdbetreuung der Selbstbetreuung nicht gleichzusetzen ist, da die Kontinuität fehlt. Ich habe die Kinder vor der Trennung betreut und sehe keine Veranlassung dies nach der Trennung nicht weiter zu tun.

 

sollte der Richter diesbezüglich wieder Gegenargumentieren so lass ich ihn entscheiden

 

Ich hoffe, ich habe ihre Argumente richtig interpretiert.

 

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, das haben Sie alles richtig interpretiert.

Ich kann nur zu konsequentem Vorgehen raten.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke,XXXXX waren offen und ehrlich und auch hilfreich.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das freut mich.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte nehmen Sie noch eine positive Bewertung vor, damit die Beratung geschlossen und ich die Vergütung erhalte.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte nehmen Sie noch eine positive Bewertung vor,
damit die Beratung geschlossen und ich die Vergütung erhalte.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

eine letzte Frage noch:


 


wie kann ich am Besten gegen das Nestprinzip argumentieren.


ich habe keinerlei Vertrauen mehr in meinen Partner, da er mich belogen, hintergangen und evtl. sogart betrogen und sich ohne meine Zustimmung an meinem Konto vergangen hat. Genügt das an Argumenten? Oder sind diese schon wieder zu persönlich? Ist es sinnvoller das ganze zu verallgemeinern und zu argumentieren, dass die Harmonie nicht herrscht, die dieses Prinzip voraussetzt. Wir ziehen nicht mehr am gleichen Strang.


 


Bei der Drittbetreuung bringe ich als Argument vor: Die Kinder leiden schon genug unter der Trennung und durch die Betreuung von Dritten sei das Wohl der Kinder durchaus gefährdet. Sollten Sie, Herr Vorsitzender, jedoch der Meinung sein, dass dies nur förderlich ist, dann entscheiden sie so. Oder ist das auch schon wieder zu persönlich?


 


Sorry für die vielen Fragen, aber ich bin am Vorbereiten für meine Anwältin, da sollte schon alles Hand und Fuss haben.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteelerin,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage, bitte jedoch erst eine Bewertung dann vorzunehmen, wenn die Beratung abgeschlossen ist.

Das A und O in einem familiengerichtlichen Verfahren ist die sachliche Argumentation. Das Nestprinzip funktioniert nur dann, wenn zwischen den Eltern eine reibungslose Kommunikation gegeben ist und ansonsten auch ein gemeinsamer Erziehungsstil verfolgt wird.
Zeigen Sie also in Ihrer Argumentation, welche Gegebenheiten zwingend für das Nestprinzip gegeben sein müssen (im übrigen kann ein Gericht dieses auch nicht gegen den Willen eines Elternteiles anordnen) und legen dann kurz und knapp sachlich dar, dass diese Voraussetzungen in Ihrem Fall nicht vorliegen.

Die Argumentation bezüglich der Fremdbetreuung ist soweit in Ordnung, allerdings sollten Sie das Gericht ansprechen und nicht den Vorsitzenden persönlich. Also besser schreiben. Sollte das Gericht anderer Meinung sein, so möge es einen entsprechenden Beschluss fassen.

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Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
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