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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Frage zur Abrechung: Mein Anwalt teilt mir - trotz Nachfrage

Kundenfrage

Frage zur Abrechung: Mein Anwalt teilt mir - trotz Nachfrage - nicht mit, wie er die Höhe des Streitwertes ermittelt hat. Bei einem dann angenommenen Streitwert von 25.000.-E nimmt er den 1,5 fachen "Hebesatz" als Geschäftsgebühr/Einigungsgebühr; Ist das in Ordnung? (2300VV/1000VV)
Vielen Dank
UJW
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

in welcher Angelegenheit ist der Anwalt für Sie tätig geworden?
Wurde hier eine Vereinbarung/Vergleich geschlossen?
Können Sie etwas mehr Angaben zur Sache machen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Frau Rechtsanwältin,

Es geht um das Thema Kindesunterhalt.


Hier bin ich von meiner Ex-Frau auf Nachzahlung von Unterhalt verklagt worden und mein RA ist in dieser Angelegenheit für mich tätig.

Ich zahle derzeit Unterhalt für 2 Kinder nach Stufe 8 und der gegenerische RA verklagt mich auf Unterhalt nach Stufe 10 (+67 € pro Kind) seit 07/2011.

Die Rechnung meines RA laurtet

Kindesunterhalt

Streitwert 14.160 €

1,5 Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV 849,00
1,3 Verfahrensgebühr Nr. 3100 VV 735,80
0,75 % Anrechnung Nr. 2300/3100 - 424,50
1,2 Terminsgebühr Nr 3104 VV 679,20
1.879,50
Mwst 357,11
Summe Gebühren 2.251,61


Ferner geht es darum, dass ich bei meiner Frau die Anlage U einfordern musste, die mir verweigert wurde und der Ehegattenunterhalt abzuschaffen war, da meine Tochter das 14.te Lebensjahr erreicht hatte:

Hier sieht die Rechnung wie folgt aus:

Streitwert 24.982

1,5 Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV 1.029,00
1,5 Einigungsgebühr 1.029,00

2.0878,00
Mwst 394,82
Summe Gebühren 2.472,82



Sind diese Kosten fixe Sätze und gerechtfertigt oder ist es eine Ermessenssache wie die Rechnung zu gestalten ist ?

Hintergrund: Hohe Kosten und geringerer Unterhalt stehen in einem sehr ungünstigen Verhältnis.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

erst einmal vielen Dank XXXXX XXXXX weitere Mitteilung.

Bezüglich des Kindesunterhaltes muss ich noch eine Nachfrage stellen.

Gab es hier vor der Abänderung bereits einen Unterhaltstitel in Form eines Urteils bzw. Vergleichs, Beschluss oder notariellen Vertrages, der Sie verpflichtet hat Unterhalt nach der Stufe 8 zu bezahlen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

zur Beantwortung ihrer Frage:

Es gibt seit dem 22.08.2008 ein rechtskräftiges Scheidungsurteil. In diesem war geregelt:
Der Antragsteller (Ego) zahlt an die Antragsgegnerin ab Rechtskraft der Ehescheidung ....., sowie Kindesunterhalt für Jonas, geboren 1.08.1995 in Höhe von monatlich jeweils 449,00 (Zahlbetrag) und Hannah, geboren 13.09.1997 monatlichen Kindesunterhalt von 387,00 (Zahlbetrag), alle Beiträge zu zahlen monatlichj bis zum 03. Werktag eines Monats jeweils im voraus.


Danach wurde die Düsseldorfer Tabelle mehrfach angepaßt. Nach einer Rechnung meines RA in 2010 habe ich dann die höheren Beiträge von 522 (bereits Kindergeld abgezogen) bezahlt.


Jetzt versucht die Gegenseite mir nachzuweisen, dass ich rückwirkend zum July 2011 einen höheren Unterhalt zu zahlen habe.

Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass ich seit 01.07.2012 nur noch ALG I beziehe und daher die in dieser Höhe unerwarteten RA - Kosten nicht aufbringen kann.



Danke für Beantwortung.



Mit freundlichen Grüßen,

Uwe Winter
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

ich danke XXXXX XXXXX für die weiteren Angaben, die bei der Beurteilung einer Honorarabrechnung immer ganz wichtig sind.

Zunächst einmal zum Kindesunterhalt:

Da hier bereits ein Titel über die Zahlung von Unterhalt existent gewesen ist, kann hier nur ein Abänderungsverfahren vor dem Familiengericht geführt worden sein. Im Abänderungsverfahren ist der Streitwert die Differenz zwischen der bisherigen Unterhaltszahlung und der neuen Unterhaltszahlung und dann der Jahreswert hiervon.

Bei einem titulierten Unterhalt von 449 € und einem Antrag auf KU nach Stufe 10 der Düsseldorfer Tabelle, was einem Betrag von 590 € entspricht, haben wir eine Unterhaltsdifferenz von 141 €. Beim 2. Kind ist der KU auf 387 € tituliert und nunmehr ebenfalls 590 € gefordert, so dass sich hier dann eine Differenz von 203 € ergibt. Die Unterhaltsdifferenz für beide Kinder zusammen beträgt daher 344 € und somit der Streitwert für das Abänderungsverfahren lediglich 4.128 €.

Hinzu käme allenfalls noch der geltend gemachte rückständige Unterhalt ab Juli 2011. Sie haben hier eine Zahlung von 522 € geleistet und gefordert werden 590 €, so dass sich eine Differenz für beide Kinder in Höhe von 136 € ergibt. Heranzuziehen ist für den rückständigen Unterhalt der Zeitraum bis zur rechtskräftigen Entscheidung des Gerichtes. Hier ist derzeit ebenfalls maximal von einem Jahreszeitraum auszugehen, wenn bereits eine Entscheidung des Gerichtes vorliegt. Es ergibt sich also für den rückständigen Unterhalt ein Streitwert von maximal 1.632 €. Voraussetzung für die Geltendmachung des rückständigen Unterhaltes ab Juli 2011 wäre allerdings eine ordnungsgemäße Inverzugsetzung durch die Gegenseite zur Zahlung eines höheren Unterhaltes.

Für Abänderung und rückständigen Unterhalt ergibt sich daher ein Maximalstreitwert von 5.760,00 €.

Ihr Anwalt hat hier den falschen Streitwert angenommen. Er hat die Jahresbeträge des neuen Unterhalts als Grundlage angenommen. Dann kommt man auf den Streitwert von 14.160 €. Dies sollten Sie monieren und meine Argumentation vortragen. Ggf. lassen Sie den Streitwert vom Gericht festsetzen und Hinweis darauf, dass es sich hier lediglich um eine Abänderung handelt.

Die Gebühren selbst sind im Wesentlichen nicht zu beanstanden. Die Geschäftsgebühr ist mit 1,5 über dem Regelsatz von 1,3 angesetzt. Eine Anhebung ist dann gerechtfertigt auf 1,5, wenn Ihr Anwalt Fachanwalt für Familienrecht ist oder die Angelegenheit besonders umfangreich oder schwierig im außergerichtlichen Bereich gewesen ist. Wenn hier allerdings außergerichtlich kaum Schriftverkehr geführt worden ist, können Sie eine Herabsetzung auf 1,3 verlangen.

Einmal angenommen die 1,5 wären berechtigt, dann würde die Rechnung mit den von mir ermittelten Streitwerten wie folgt aussehen:


1,5 Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV 507,00
1,3 Verfahrensgebühr Nr. 3100 VV 439,40
0,75 % Anrechnung Nr. 2300/3100 - 253,50
1,2 Terminsgebühr Nr 3104 VV 405,60
1.098,50
Mwst 208,72
Summe Gebühren 1.307,22

Es ergibt sich also eine Gebührendifferenz von 944,39 €.

Zur zweiten Abrechnung muss ich noch Nachfragen stellen. Wie hoch war der nacheheliche Unterhalt festgesetzt. Wurde hier außergerichtlich eine Einigung in der Form erzielt, dass Sie nunmehr keinen Unterhalt mehr bezahlen müssen?
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung: Rechtsanwältin
RA_UJSCHWERIN und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

in Beantwortung ihrer Fragen:


Der nacheheliche Unterhalt war im bereits zitierten >Gerichtsurteil auf Ehegattenunterhalt 867,00 und Altersvorsogrunterhalt 224,00 € festgesetzt worden, dann jedoch durch Nachrechnung meines RA am 25.05.2010 (dies wurde bereits in der Vergangenheit abgerechnet) aufgrund der höheren Kinderbeträge laut Düsseldorfer Tabelle auf zum Schluss 709,01 (Elementarunterhalt) und 176,44 € Altersvorsorgeunterhalt reduziert.


Im Juni 2011 hatte ich meinen RA dahingehend beauftrag zwei Dinge zu erreichen:


(a) Darauf hinzuwirken, dass meine Ex-Frau mir die Anlage U für 2009 und 2010 unterschreibt, welche sie einseitig zurückgezogen hatte


(b) Darauf hinzuwirken, dass mein Unterhalt an meine EX-Frau ausläuft, da meine Tochter am 13.09.2011 das 14te Lebensjahr erreicht hat.



Darufhin hat mein RA meinen Rechtsanspruch auf (a) eingefordert und dies ist auch geschehen mit dem Ergebnis, dass mir ein Steuervorteil entstanden ist, ich jedoch den Steuernachteil meiner Ex-Frau ersetzen musste.


Dies waren in 2009 Einkommenssteuer in Höhe von 7.113 € und Soli von 365 währenddessen es ohne die Anlage U nur 1.615,00 € Einkommenssteuer und 63,41 € Solidaritätszuschlag gewesen wären - von der Differenz von 5800,39 musste ich meiner Ex-Frau einen steuerlichen Nachteil von 3037,44 € erstatten.


Für 2010 habe ich diesen Vergleich mit/ohne Anlage U nicht verfügbar. Bei einem Einkommen von 102.993 € und Unterhaltsleistungen von 10.625 € komme ich auf ein zu versteuerndes Einkommen von 75.935 € mit und 82.943 € ohne Kinder-Freibeträge. Hier betrug die Erstattung der Steuern an meine Ex-Frau einen Betrag in Höhe von 2896,49 €


Herzlichen Dank für Beantwortung.



Mit freundlichen Grüßen,


Uwe Winter
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihre weitere Mitteilung.

War bei der Anlage U Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit auch die Ausgleichung des Nachteilsausgleich zu Gunsten Ihrer geschiedenen Ehefrau?

Wurde der Unterhalt für Ihre geschiedene Ehefrau nunmehr auf 0 herabgesetzt? Hat Ihre geschiedene Ehefrau einer Herabsetzung auf 0 quasi zugestimmt? Diese Angaben sind für mich deswegen erheblich, weil bei einer Zustimmung des Unterhaltes auf 0 eine Einigungsgebühr nicht entstanden wäre.

Auch eine Einigungsgebühr im Hinblick auf die Anlage U wäre nur dann gerechtfertigt, wenn der Nachteilsausgleich hier mit vereinbart worden wäre.

Ich bitte Sie daher um weitere Angaben.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

nein die Ausgleichung des Nachteilsausgleichs war nicht Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit, da es von Begin an klar war, das ich diesen Nachteil ausgleichen würde und vor allem ja bereits die Anlage U in 2006 - 2008 genutzt worden war, d.h. diese Klärungen hatten schon grundsätzlich vorher stattgefunden und die Anlage U wurde in 2008 für das Lohnsteuerjahr 2009 ff einseitig zurückgezogen.


Mit Datum 09/2011 wurde der Unterhalt für meine geschiedene Ehefrau auf Null herabgesetzt und sie hat dieser Herabsetzung zugestimmt. Es hat ledig einen Schriftverkehr gegeben, in welchem mir mitgeteilt wurde, meine Ex-Frau

Mein RA stellt es in seiner Gebührenrechnung wie folgt dar:
"Sie hatten mich damals gebeten, den Versuch zu unternehmen, ihre ehemalige Frau zu veranlassen, auf ihre nachehelichen Unterhaltsforderungen im Hinblick auf das Alter der gemeinsamen Kinder zu verzichten.


Des weiteren hatten sie reklamiert, dass ihre ehemlaige Frau sich geweigert hätte, dem begrenzten Realsplitting zuzustimmen.


Die beiden Problemkreise sind durch entsprechende Vereinbarungen mit ihrer ehemalien Ehefrau abgeschlossen. Ihre Ehefrau hat auf meine Intervntion hin mit Schreiben ihres Verfahrensbevollmächtigten vom 18.07.2011 der Durchführung des begrenzten Realsplittings zugestimmt.

Entsprechende Maßnahmen haben zwischenzeitlich ihren Niederschlag in den Einkommenssteuerbescheiden 2009 und 2010 gefunden.


Ich gehe davon aus, dass soweit Sie im Jahrr 2011 noch Ehegattenunterhalt gezahlt haben, sie diesen im Rahmen der Steuererklärung 2011 noch geltend machen und ihre ehemalige Ehefrau entsprechend mitwirkt, indem sie diese Zhlungen auch in ihrer Einkommenssteuerklärung als Einkommen angibt.


Als Resultat wird dann irgendwann eine "Steuererstattungsrechnung auf sie zukommen.


Auf ihren nachehelichen Unterhalt hat ihre ehemalige Ehefrau mit Wirkung ab dem 1.09.2011 verzichtet.


Insoweit sind diese beiden aussergerichtlichen Tätigkeiten abgeschlossen, so dass ich mir erlaube, die Kosten meiner Inanspruchnahme Ihnen gegenüber abzurechnen.


Bei der Ermittlung der Gegenstandswerte habe ich bezüglich der Position begrenzte´s Realsplitting die beiden ihnen zugeflossenen Erstattungsbeiträge für die Jahre 2009 und 2010 addiert.


<bei der ermittlung des gegenstandswertes bezüglich des Ehegattenunterhalts war derjenige aus dem Vergleich mal 12 zu nehmen.


Aus dem Vorhergesagten resultiert ein Gegenstandswert in Höhe von 24.982 €."



Soweit mein RA - näheres zur Ermittlung bleibt unbeantwortet.


Hinsichtlich des Unterhaltes wurde in dem bereits zitierten Schreiben vom 1.07.2011 auch auf den Ehegattenunterhalt Bezug genommen und zwar wie folgt:


Das jüngste ihrer gemeinsamen Kinder, Hannah, geboren 13.09.1997, vollendet in diesem Jahr ihr 14. Lebensjahr, Jonas am 1.08.1995 geboren das 16. Lebensjahr.


Bei dem Alter ihrer Kinder fällt der Anspruch auf Betreuungsunterhalt weg, wenn nicht besondere kindbezogene Gründe einen Anspruch auf Verlängerung begründen.


Diesen Verlängerungsanspruch haben sie darzulegen und zu beweisen, ansonsten ist davon auszugehen, dass sie im Rahmen einer Ihnen zuzumutenden vollschichtigen beruflichen Tätigkeit ihren eigenen Unterhaltsbedarf vollständig aus eigener Berufstätigkeit decken, zumal in ihrem Fall ein ehebedingter Nachteil, der ausgleichswürdig wäre, nicht zu erkennen ist.


Da in dem damaligen gerichtlichen Vergleich ausdrücklich aufgrund der damals zu erwartenden gesetzlichen Neuregelungen alle Abänderungsmöglichkeiten offen gehalten wurden, darf ich Sie bitten, bis zum 18.07.2011 schriftlich zu erklären, dass sie mit Wirkung ab 1.09.2011 auf ihre persönlichen Unterhaltsansprüche aus dem Vergleich vom 25.04.2008 (hatte ich bereits zitiert) verzichten"



Daraufhin hat der gegnerische RA am 18.07.2011 geantwortet:

Ehegattenunterhalt: Auch hier kann die Angelegenheit abgekürzt werden. Namens der Mandantin wird auf die Rechte aus dem Urteilsvergleich des Gerichtes vom 25.04.2008 mit Wirkung ab 01.09.2011 insofern teilweise verzichtet, als dort für nachehelichen Ehegattenunterhalt Elementarunterhalt und Altersvorsorgeunterhalt tituliert sind."



DAs wars.




Ich danke XXXXX XXXXXür ihr Engagement bei der Beantwortung der Fargen und die Professionalität mit der dieses geschieht.


Das werde ich auch entsprechend in die abschliessende Bewertung einfliessen lassen - nochmals herzlichen Dank.





mit freundlichen Grüßen,


UWe Winter


Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

herzlichen Dank für die ausführliche Schilderung.

Dies erleuchtet natürlich die ganze Angelgenheit sehr.

Der Streitwert ist grundsätzlich nicht zu monieren, da korrekt ermittelt. Anzusetzen ist hier, der Ihnen zufließende Steuervorteil für jedes Jahr durch das Realsplitting und der Jahresbetrag für den Ehegattenunterhalt.

Hier fällt aber allenfalls eine 1,3 Geschäftsgebühr an. Die Gesamtkosten für dieses Verfahren betragen daher nur 1.085,04 € inklusive Mehrwertsteuer.

Eine Einigung ist hier nicht erzielt worden, weil Ihre geschiedene Ehefrau beide von Ihnen geltend gemachten Ansprüche anerkannt hat. Eine Einigung setzt voraus, dass sich die Parteien einander entgegenkommen, was bei Ihnen nicht der Fall ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

ich habe dennoch eine kurze Rückfrage hinsichtlich ihrer Antwort. Sie schrieben:

"Der Streitwert ist grundsätzlich nicht zu monieren, da korrekt ermittelt. Anzusetzen ist hier, der Ihnen zufließende Steuervorteil für jedes Jahr durch das Realsplitting ....."

Fließt in den Streitwert der gesamte Steuervorteil ein ? Durch Unterschreiben der Anlage U habe ich ja eingewilligt, den steuerlichen Nachteil meiner Ex-Frau auszugleichen. Genau dies reduziert jedoch den " zufließenden Steuervorteil für jedes Jahr durch das Realsplitting .....".


Muss folglich der vom Finanzamt erstattete Betrag angesetzt werden oder ist hier lediglich die Differenz zwischen Rückerstattung Finanzamt und der erstatteten Steuer (entsprechend Anlage U) für den Streitwert anzusetzen ?


Danke für Beantwortung.

Ich habe bereits an der Umfrage teilgenommen und sie namentlich erwähnt ..... dann sollte doch auch der zweite Pokal in ihrer Bewertung nicht mehr allzu ferne sein.



Mfg,


Uwe Winter
,
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

ja es fließt nach der Rechtsprechung der gesamte Steuervorteil ein, auch wenn Sie einen Nachteilsausgleich geleistet haben.

Ich kann zwar Ihre Argumentation sehr gut nachvollziehen, dass der Vorteil ja eigentlich in dem Steuervorteil nach Ausgleich des Nachteilsausgleichs liegt, da aber beide Teile hier zu berücksichtigen sind, addieren sich die Verfahrenswerte wiederum, so dass man im Ergebnis wieder bei dem Steuervorteil landet.

Es freut mich sehr, dass Sie an der Umfrage teilgenommen haben. Herzlichen Dank!

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