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ra-steininger
ra-steininger, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 304
Erfahrung:  Rechtsanwalt seit 2002
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Sehr geehrte Damen und Herren. Unsere Tochter, 19, brachte

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren.
Unsere Tochter, 19, brachte am 19.10.2011 ein Kind zur Welt. Sie wohnte bis mitte Februar mit unserer Enkelin bei uns zuhause. Bei bekanntwerden der Schwangerschaft holten wir uns Hilfe beim Jugendamt. Dieses stellte unserer Tochter eine Betreuerin zur Seite die ihr bei allen Behördengängen behilflich war. Leider stellte es sich heraus das unsere Enkelin durch eine Vergewaltigung entstanden ist. Unsere Tochter wollte jedoch das Kind behalten und wollte bei uns weiter mit unserer Enkelin Wohnen. Mitte Februar 2012 zog dann unsere Tochter mit unserer Enkelin auf anraten des Jugendamtes und ihrer Betreuerin in eine Verselbstständigungswohnng.
Als unsere Tochter das Ergebnis des Vaterschaftstests erhielt, fühlte sie sich nicht mehr in der Verfassung sich um ihr Kind zu kümmern und gab es wiederum auf Anraten des Jugendamtes in eine Bereitschaftspflege ab. Unsere Tochter durfte unsere Enkelin zweimal in der Woche für je eine Stunde in den Räumlichkeiten des Jugendamtes und in Begleitung ihrer Betreuerin Besuchen. Unsere Tochter sollte ende Juni, anfang Juli mit unserer Enkelin in ein Mutter-Kindheim für zunächst ein halbes Jahr umziehen. Leider Kam es eine Woche vor dem Termin zu einer erneuten Vergewaltigung unserer Tochter.
Unserer Tochter wurde daraufhin das halbe Sorgerecht, sowie das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihre Tochter entzogen. Sie musste eine Erklärung unterschreiben mit dem Hinweis der Sachbearbeiterin das wenn sie dies nicht unterschreiben würde, würde man ihr über das Gericht das gesamte Sorgerecht entziehen. Dies tat sie dann auch um ihr Kind nicht ganz zu verlieren. Jedoch war sie hierbei nicht ganz im vollbesitz ihrer Sinne, da sie auch erst einen Tag vorher gesagt bekam das ein ihr nahestender Onkel verstorben war. Man wollte daraufhin unsere Tochter dazu Überreden sich in eine Stationäre Klinik zu begeben was nach ansicht ihrer Therapeuten jedoch nicht dringlich notwendig sei.
Wie wir nun erfahren haben wollte es das Jugendamt auch unterbinden das unsere Tochter vorerst oder ganz wieder zu uns zieht mit der Begründung das gegen mich ein Aktenvermerk beim Jugendamt vorliegt, wo mich unsere Älteste Tochter vor etwa 10 Jahren wegen Sexueller übergriffe angezeigt hatte. Hierbei wurde zur damaligen Zeit gegen mich Ermittelt. Die Ermittlungen und das Strafverfahren wurden jedoch eingestellt und es gab auch keine Gerichtsverhandlung gegen mich. Auf Anfragen bei der Sachbearbeiterin des Jugendamtes wurde mir nur mitgeteilt das man unsere Enkelin vor jeglichen Gefahren schützen müsse und sie daraufhin in eine Dauerpflege gekommen ist.
Anmerken möchte ich das die Übergriffe gegen unsere Tochter nicht in unserer Wohnung statt fanden. Auch haben wir keinerlei Kontakte zu den Vergewaltigern, die jedoch aus dem Verwandtenkreis stammen.
Unsere Frage ist nun welche Möglichkeiten unsere Tochter hat um das Sorgerecht für ihre Tochter wieder zu bekommen und welche Möglichkeiten wir als Großeltern haben unsere Enkelin wieder in die Arme schliessen zu dürfen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  ra-steininger hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

Sie sollten sich umgehend weiter vor Ort beraten lassen.

Ihre Tochter kann jederzeit einen Antrag bei Gericht auf Rückübertragung des Sorgerechts stellen. Eine derartige Regelung ist für die Zukunft nämlich niemals statisch, sondern kann immer wieder geändert werden.
Objektiv wird das vom Gericht geschehen.

Sie selbst können einen Umgangsrechtsanspruch geltend machen und auch einklagen. Dies steht den Großeltern unter gewissen Rahmenbedingungen zu.
ra-steininger und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag Herr Steininger.
Vielen Dank für Ihre rasche Antwort, die für uns als Großeltern, sowie für unsere Tochter sehr Hilfreich war und wir somit wieder Mut bekommen haben zusammen mit unserer Tochter für ihr Kind und unsere Enkelin zu kämpfen.

Vielen Dank, Markus Hahner.
Experte:  ra-steininger hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

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