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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Meine Tochter ist fast 5 jahre sie will aber nicht zu ihrem

Kundenfrage

Meine Tochter ist fast 5 jahre sie will aber nicht zu ihrem Vater immer wenn sie weiß das sie ihr vater abholt klagt sie schon über Bauchschmerzen und will nicht das Vater sie abholt

Noch ein par einzelheiten


Vater. erwähnt, seine Rechte auch gerichtlich einfordern. Versucht die Mutter als unfähig darzustellen.
Kind ist ein gut erzogenes, gesundes und glückliches Kind. (So soll es auch bleiben).
Dafür sollte sich Vater. bei der Mutter eher bedanken.

Von seinen Vaterpflichten hat Vater bis jetzt aber keine übernommen z.B.kein Anruf oder Besuch zu Weihnachten oder Geburtstag. Keine Anfrage nach Kindes Bedürfnissen.Unternalt Fehlanzeige.

Zum Thema Entscheidungen. Vater.vertritt nach eigene Aussage die Rechte Meinung, beschwert sich über die
Teilnahme seiner Tochter im kroatischen Tanzkurs. Ebenso ist er gegen das Erlernen der Kroatischen Sprache.

Zum Umgang. Den Umgang mit dem Kind erschwert sich Vater. schon selbst von Anfang an. Nach dem der
betreute Umgang gut umgesetzt wurde , hatte sich Vater. über 1 Jahr nicht mehr gemeldet , auch nicht
angerufen. Inzwischen hat Ihn das Kind aber vergessen, und nun erwartet Vater. einen normalen Umgang,
macht der Mutter noch Vorwürfe.

Obwohl die Mutter jederzeit bereit war den betreuten Umgang erneut in Anspruch zu nehmen , Vater.
teilweise verspätet antrat, oder ohne Entschuldigung ausfallen ließ, hat das Kind dem Vater gegenüber eine
ablehnende Haltung angenommen. Fremdelt und ist Ängstlich. Möchte immer Ihre Mutter in der Nähe wissen,
wenn das Vaterthema aufkommt. Gegen des Kindeswillen wollte Vater. die Herausgabe des Kindes erzwingen.
Diese Haltung gab er aber nach einem Gespräch mit der Kindergartenbetreuung auf.

Die Mutter besteht daher; Weiterer Umgang nur mit Vertrauensperson.

Ein längerfristiger Umgangsplan unter einbeziehen des Vaters soll aufgestellt werden.

Vater. konnte auch durch sein Verhalten der Mutter gegenüber keiner Vertrauensverhältnis aufbauen.
Vielmehr wurde das Verhältnis durch ein unerfülltes Heiratsversprechen, wofür Vater. als Vertrauensvorschuss der Mutter ihm gegenüber das gemeinsame Sorgerecht abtrotzen konnte, belastet.
In diese Zeit wurde Vater. sogar Vater eines Sohnes mit einer anderen Frau.

Auch sieht sich die Mutter übler Nachrede ausgesetzt, welche Vater. zukünftig unterlassen sollte, da es für
die gesamte Situation kontraproduktiv ist.

In den Gesprächen versucht Vater. seine Meinung der jeweiligen Situation überzeugend zu seinem
Vorteil anzupassen, seine Grundhaltung bleibt aber unberührt.

Die Mutter ist der Meinung, es wäre zu überlegen, ob unter Einbeziehung des Vaters, die Übertragung des
alleinigen Sorgerechts an die Mutter für eine Besserung der Umstände mit Erfolg machbar ist.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr verehrte Fragestellerin,

rechtlich verbindlich können Sie Ihre Vorstellung über den betreuten Umgang gegen den Willen des Vaters nur im Rahmen einer gerichtlichen Umgangsregelung durchsetzen, das hätten Sie beim örtlichen Amtsgericht-Familiengericht so zu beantragen. Im Rahmen des Verfahrens würden Elteren und ggf. Jugendamt gehört werden, dass Gericht würden dann aufgrund der festgestellten Tatsachen gemäß dem Kindeswohl entscheiden.

Genauso verhält es sich beim Antrag über die Übertragung des alleinigen Sorgerechts. Die Übertragung der Sorge allein auf Sie wäre von Ihnen beim FamG zu beantragen, Sie hätten die Gründe dafür darzulegen, dass diese Regelung dem Kindeswohl entspricht bzw. die Ausübung der gemeinsamen Sorge mit dem Kindeswohl nicht mehr zu vereinbaren sei.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

wenn Ihre Frage beantwortet ist, würde ich mich über Ihre Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt