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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ist es sinnvoll, dass ein Schulkind (1-4 Klasse) zwischen

Kundenfrage

Hallo,
ist es sinnvoll, dass ein Schulkind (1-4 Klasse) zwischen den elterlichen Wohnsitzen auch in der Woche pendelt? Verhältnis 7-9 Tage am Stück bei Mama, dann folgen 3-4 Tage bei Papa. Der Vater hat Schichtdienst Früh/Spät/Nacht. Kann ich als Mutter dageben etwas unternehmen? Sollte ein Kind nicht in der Woche seinen geregelten Ablauf haben?
Dies hätte zur Folge, dass der Papa das Kind nur jedes 3-4 Wochenenden zu sich nehmen kann. Wir wohnen alle in einem Ort.

Das Sorgerecht haben beide / Aufenthaltsbestimmungsrecht ist nicht extra gerichtlich geklärt worden.

Welche Rechte/Pflichten habe ich diesbezüglich als Mama?
Welche Rechte/Pflichten hat der Papa?


Kann/darf der Papa an "seinen Tagen" machen was er will. Rituale, Freizeitaktivitäten, etc.

Ich möchte nur noch kurz betonen, dass es nicht darum geht dem Kind den Vater zu entziehen. Ich möchte, dass es dem Schulkind gut geht. Wenn das bedeutet, dass der Vater das Kind weniger sieht, muss es so sein.

Ich möchte, dass das Kind in der Woche bei mir ist. Brufstätig bin ich auch. Bekomme Schulzeit und Job unter eine Hut.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Unterstützung.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie als Eltern beide das gemeinsame Sorgerrecht innehaben, haben Sie gemeinsam über demn Umfang der Betreuung und des Umganges zu entscheiden.

Gesetzliche Vorgaben gibt es hierzu nicht. Es obliegt der elterlichen Entscheidungsmacht, dies zu regeln.

Wenn Sie aus Ihrer Sicht, die bisherige Gestaltung für nicht mehr gut halten oder gar eine Kindeswohlgefährdung sehen, dann müssen Sie zunächst versuchen, mit dem Kindesvater eine andere Lösung zu finden. Gegebenenfalls sollte die vermittelnde Hilfe des Jugendamt in Anspruch genommen werden.

Gelingt dies nicht, bleibt nur die gerichtliche Klärung über einen Antrag auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf sich allein.

Für das Gericht ist das Kindeswohl maßgebend. Im Zweifel muss ein familienpsychologisches Gutachten eingeholt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das hilft mir nicht wirklich weiter :-/ . Diese Pilinkte waren wir soweit bekannt.
Der Kindsvater stellt sich quer. Macht mit dem Kind was er möchte und ich kann nichts machen?
Wenn ich über das Jugendamt/Familiengericht gehe kostet das doch bestimmt auch wieder, oder?
MfG
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie mit dem Erziehungsstil des Kindesvaters nicht einverstanden sind, können Sie nur die Aufenthaltsbestimmung gerichtlich auf sich übertragen lassen und den Umgang auf ein Minimum einschränken.

Andernfalls besteht diesbezüglich keine rechtliche Eingriffsmöglichkeit.

Für ein gerichtliche Verfahren können Sie Prozesskostenhilfe beantragen, wenn Sie aufgrund Ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage sind, die Kosten zu tragen. Die Kosten werden dann von der Staatskasse übernommen.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?