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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,War von 2005-2008 verheiratet.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, War von 2005-2008 verheiratet. Im Oktober 2009 folgte die Scheidung. Meine Frau hat allerdings meinen Familiennamen noch. Weil ich dies damals vergessen habe zu beantragen. Kann ich dies jetzt immer noch tun? Es ist für mich untragbar das meine Exfrau meinen Familiennamen trägt. Vielen Dank für ihre Bemühungen Verbleibe mit freundlichen Grüßen (von Moderation entfernt)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Es besteht kein rechtliche Anspruch darauf, dem geschiedenen Ehegatten den Ehenamen zu "entziehen". Im Namensrecht herrscht der Grundsatz, dass der geschiedene Ehegatte berechtigt ist, den Ehenamen weiterhin zu führen.

Eine Anspruch auf Ablegung besteht nur höchst ausnahmesweise, wenn ein Fall des Rechtsmissbrauches vorliegt.

Leider haben Sie die vorgetragene Untragbarkeit nicht näher begründet, so dass vorbehaltlich weitergehender Ausführungen, zunächst davon ausgegangen werden müsste, dass der Anspruch nicht durchsetzbar ist.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Diese Antwort ist im ersten Moment ein Schock. Habe eine neue Lebenpartnerin und diese möchte ich heiraten. Diese will aber meinen Namen nicht annehmen weil meine Exfrau auch so heißt und sie nicht als 2. gelten will die diesen Namen trägt.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Lebensfefährtin kann ich natürlich gut verstehen, allerdings ist dies leider keine hinreichende Begründung für die Forderung zu Ablegen des Ehenamens.

Die Rechtslage ist leider so, dass die Exfrau gundsätzlich den Ehenamen weiter tragen kann.

Es ist sogar so, dass die Rechtsprechung selbst bei Vorliegen einer schriftlichen Vereinbarung, in der sich die Ehefrau verpflichtet, nach der Scheidung den Ehenamen abzulegen, teilweise als sittenwidrig, jedenfalls als rechtlich nicht durchsetzbar, nicht einklagbares Recht betrachtet.

Ich bedauere sehr, keine positivere Nachricht geben zu können.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das ist nicht das Schlimmste. Meine Exfrau wurde weit nach unserer Scheidung schwanger. Hat eine Tochter zur Welt gebracht. Diese ist nicht von mir und die trägt jetzt meinen Familiennamen. Das kann ich nicht ertragen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das kann ich gut verstehen, ändert aber nichts an den obigen Ausführungen.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie dann keine weiteren Fragen mehr haben, darf ich noch höflichst an das Akzeptieren erinnern.

Vielen Dank.