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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Hallo, im Mai 2008 ist während eines Krankenhausaufenthalts

Kundenfrage

Hallo,
im Mai 2008 ist während eines Krankenhausaufenthalts bei meiner Frau Demenz diagnostiziert worden. Ich informierte das Vormundschaftsgericht in Pinneberg. Nach einem Besuch durch den Richter Selke in unserem Hause, wurde eine gerichtliche Betreuung von ihm verworfen und ich bekam die vorläufige Betreuung meiner Frau. Die Tochter meiner Frau stellte sich aber gegen mich und hielt mich für die Betreuung ungeeignet, obwohl ich 35 Jahre Dienstzeit bei der Berufsfeuerwehr Hamburg hinter mir hatte. Durch das Fortschreieten der Krankheit meiner Frau, ist sie seit Mai 2010 in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Es wurde ein Gerichtsverfahren eröffnet. Die Betreuung erhielt vorläufig ein niedergelassener Rechtsanwalt aus Elmshorn. Das Verfahren wurde zwischenzeitlich ans LG Itzehoe übertragen. Eine Akteneinsicht wurde erst, obwohl die Angelegenheit seit Juni 2010 beim AG Pinneberg anhängig war, erst im Dez. 2010 gewährt. Im März 2011 wurde dann entschieden, dass meine Frau eine ständige Betreuung bis 2017 durch den RA Schweinsberg erfährt. Im Dez 2010 war ein Guthaben von ca 27.000,-€ vorhanden. Das Geld ist nun aufgebraucht. Ich bin auf grund der angelegenheit physisch und psychisch ziemlich am Ende . Meine Frau sollte eine vernünftige Pflege haben und durch den Verkauf unseres Hauses wäre alles gut geregelt gewesen. Ich sehe das jetzt nicht mehr. es ist abzusehen, wann auch das Geld aus dem Erlös des Hauses ausgegeben ist. Den Lebensabend haben wir, meine Frau 70 und ich 67, uns anders vorgestellt.
Ich bitte um eine Antwort, ob es Sinn hat einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens hat, damit die Pflege auf Jahre gesichert ist und ich endlich Ruhe finden kann.
Mit freundlichen Grüssen
H.-W. Neuburg
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Nach der alten Gesetzlages war eine weitere Beschwerde zum Oberlandesgericht möglich. Nach § 70 FamFG ist nun eine Rechtsbeschwerde zum BGH einzulegen. Aufgrund des Fristablaufes, der Erfordernis der Einschaltung eines BGH Anwaltes und der weiteren Kosten sehe ich hier keine Möglichkeit weiter gegen die Entscheidung des Landgerichtes vorzugehen.

Ich bedaure Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können, hoffe aber Ihnen weitergeholfen zu haben und und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen zu haben. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

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