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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

1)Mein mann und ich hatten ein gemeinsames wp-konto, das mein

Kundenfrage

1)Mein mann und ich hatten ein gemeinsames wp-konto, das mein mann im april 2011 auf ein konto, das nur auf seinen namen lautet transferieren ließ. ich habe natürlich keinen zugang zum konto. kann mein mann gezwungen werden, das neue wp-konto vorzulegen? das geld gehört zumindest zur hälfte ja auch mir. weiters wäre wahrscheinlich ersichtlich, welche beträge mein mann sonst noch in der ehe sich weggelegt hat.

2) Mein mann ist selbstständiger buchhalter. ich weiß ganz sicher, dass er auch schwarzeinkünfte hat. er dementiert, hat jedoch eine exceltabellte erstellt, wo er seine nichterklärten einnahmen aufgeschrieben hat. hält eine exceltabelle als beweis vor dem richter stand. muss ich einen buchsachverständigen beauftragen , seine buchhaltung zu überprüfen? wer trägt kosten, wenn der beweis nicht gelingt?

3) Mein mann hat mich von 1-4/2011 betrogen.habe rechtlich nichts unternommen. Verjährung nach 1/2 Jahr oder besteht möglichkeit, diesen umstand trotzdem vor dem richter als eheverfehlung vorzubringen.

4) mein mann möcht ausziehen. habe grundsätzlich nichts dagegen. Bringe ich mich dann jedoch um einen rechtlichen vorteil. welche konsequenz hat meine zustimmung zum auszug?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

1) Es besteht ein gesetzlicher Auskunftsanspruch. Ihr Mann muss offenlegen, was sich auf dem Konto befindet.

2) Soweit Sie im einem Rechtstreit behaupten, dass die andere Seite höher Einkünfte als die deklarierten hat, wären Sie für die Behautung beweispflichtig. Gelingt der Beweis nicht, gingen die Kosten zu Ihren Lasten.
Bei Einkünften eines Buchhaltes ist ein Buchsachverständiger erforderlich.

3) Die Scheidung kann auf die Verfehlung leider nicht mehr begründet werden.

4) Der Auszug Ihres Mannes bedarf nicht zwingend Ihrer Zustimmung, so dass sich hieraus weder Vor- noch Nachteile ergeben.



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