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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Kann ich arbeitszeiten verschieben bei privater pflege des eigenen mannes? Bin berufstätig

Kundenfrage

Kann ich arbeitszeiten verschieben bei privater pflege des eigenen mannes? Bin berufstätig 20-25 stunden woche mit samstags.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ja, Sie können sogar eine offizielle Auszeit nehmen, um Ihren Mann zu pflegen.

raschwerin und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bräuchte mehr information so das ich es ausdrucken kann und dies meinen Arbeitgeber geben kann. Da dieser in der richtung keine ahnung hat.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Mitarbeiter haben Anspruch auf Pflegezeit, um sich um kranke Angehörige zu kümmern. Aber sie dürfen diese nur einmal in Anspruch nehmen, urteilt das Bundesarbeitsgericht.

Für die Pflege eines nahen Angehörigen können Arbeitnehmer nur einmalig eine Auszeit beantragen. Das entschied das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in Erfurt und wies damit die Klage eines Betriebsmittelkontrolleurs aus Baden-Württemberg zurück. Mit der erstmaligen Erklärung der Pflegezeit gegenüber dem Arbeitgeber sei jeder weitere Anspruch erloschen. Das gelte selbst dann, wenn die genommene Pflegezeit unter der gesetzlich festgelegten Höchstdauer von sechs Monaten liege, urteilte der Neunte Senat.

Die Frage, ob die Pflegezeit zeitlich gestückelt werden kann oder im Block beansprucht werden muss, beantworteten die obersten Arbeitsrichter aber nicht. Der Kläger hatte seinem Metallarbeitgeber mitgeteilt, dass er seine Mutter im Juni 2009 fünf Tage pflegen wolle. Dem stimmte das Unternehmen zu. In einem späteren Schreiben erklärte der Mann, seine Mutter auch am 28. und 29. Dezember 2009 zu pflegen. Das akzeptierte jedoch sein Arbeitgeber nicht. Die Klage des Mannes blieb in allen Instanzen erfolglos.