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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich an Sie, um mich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich an Sie, um mich vorab zu informieren und so auf den worst case vorzubereiten.
Ich bin mit meiner Frau seit Mai letzten Jahres verheiratet und wir haben vor 3,5 Wochen Nachwuchs bekommen. Meine Frau kommt ursprünglich aus Lübeck und ich aus der Nähe von Dortmund. Wir haben uns vor einigen Jahren in Hamburg kennengelernt und sind letztes Jahr aus beruflichen Gründen in meine Heimatstadt gezogen. Am Anfang war alles gut, bis meine Frau kurz vor der Geburt immer öfter sagte, sie wolle zurück in den Norden zu Ihrer Familie ziehen (meine Gründe hierbleiben zu wollen, Job, meine Familie usw. spielen dabei für sie keine Rolle). Nun, nach der Geburt wurde es immer schlimmer, ihre Eltern waren erst eine Woche hier und dann ist meine Frau mitsamt unserer kleinen Tochter mit Ihnen nach Lübeck gefahren. Ich habe ihr gesagt, wenn sie das braucht kann sie gerne eine Woche fahren. Nun ist die Woche vorbei und sie sagt mir am Telefon immer wieder sie bleibt mindestens zwei Wochen. Ich möchte aber meine Tochter natürlich hier haben und befürchte, dass es nicht bei den zwei Wochen bleibt und, dass Sie in Zukunft ohne mein Einverständniss mit meiner Tochter wochenlang verschwindet. Gibt es nicht ein Aufenhaltsbestimmungsrecht oder dergleichen für mich als Vater? Bin leider vööliger Laie auf dem Gebiet und möchte wie schon oben beschrieben gerne wissen, wie ich mich in Zukunft evtl. gegen diese negative Entwicklung schützen kann. Des Weiteren ist ihre Mutter, bei der meine Frau jetzt wohnt sehr labil und hat gerade 6 Wochen stationäre Psychotherapie hinter sich.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Ihre Antwort und viele Grüße...
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Da Sie verheiratet sind teilen Sie sich zusammen mit Ihrer Ehefrau die elterliche Sorge für Ihr Kind. Die elterliche Sorge umfasst auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Ihr Kind.

Der Lebensmittelpunkt Ihrer Familie ist in Dortmund am gemeinsamen Wohnsitz. Für den Urlaub bei den Eltern, kann Ihre Ehefrau die Tochter mitnehmen. Sollte es aber zu einer Trennung kommen, so kann Ihre Ehefrau nicht einfach wieder zurück in den Norden ziehen. Hier müssten Sie dann aber schnell reagieren, sobald sich abzeichnet, dass Ihre Ehefrau die Trennung einleitet und beim Familiengericht die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes für Ihre Tochter auf sich beantragen.

Selbst im Fall der Trennung wäre Ihre Ehefrau dann gehalten, sich in Dortmund eine neue Wohnung zu suchen. Sie kann nicht einfach mit dem Kind gegen Ihren Willen wieder zurück in ihre Heimat ziehen.

Bitte fragen Sie gerne nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich hätte gern noch eine Einschätzung von Ihnen zum Antrag auf die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf mich. Falls denn soweit kommen sollte, was m.E. nicht ausgeschlossen ist, wie läuft das ab? Kann ich das allein beantragen und wie stehen die Chancen, dass dem Antzrag stattgegeben wird?

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

den Antrag können Sie grundsätzlich alleine stellen, allerdings sind die Erfolgsaussichten aufgrund des zarten Alters Ihres Kindes denkbar schlecht, wenn das Kind von Ihrer Ehefrau noch gestillt wird. Hier müssten schon eine extreme Kindeswohlgefährdung von Ihrer Ehefrau ausgehen, damit Ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen wird.

Nichts desto trotz sollte immer ein Aufenthaltsbestimmungsantrag gestellt werden, weil dieser Basis für eine vergleichweise Einigung bietet.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Eine Frage habe ich tatsächlich noch. Der Aufenhaltsbestimmungsantrag ist ja, wenn ich das richtig verstehe, nur für den Fall der Trennung gedacht. Wenn meine Frau den Urlaub in ihrer Heimat wie sie es im Moment ja schon tut, in Zukunft weiter ausdehnt, sagen wir mal, sie bleibt ohne Trennung, mal einfach zwei oder drei Monate ohne meine Einwilligung in Lübeck. Kann ich da irgend etwas machen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ohne Ihre Einwilligung darf Ihre Frau dies nicht.

Sie können Ihre Frau dann auffordern, die Kinder zurückzuschaffen.

Tut Sie das dann nicht, kann auch durchaus in diesem Fall ein Aufenthaltsbestimmungsantrag gestellt werden.

Bekannt aus:

 
 
 
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