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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Bin selbständiger Musiklehrer und verdiene ca. 1400.- netto/Monat. Von

Kundenfrage

Bin selbständiger Musiklehrer und verdiene ca. 1400.- netto/Monat.
Von meinen beiden Kinder (16J./14.J) wohnte seit 2001 bis Ende 2011 ein Kind (16j) mit Erstwohnsitz bei seiner Mutter und der Jüngere (14J.) bei mir, sodass jeder Elternteil ein Kindergeld bekam und wir uns gegenseitig keinen Unterhalt zahlten.
Nun habe ich mit meiner neuen Partnerin vor 4 Wochen ein Baby bekommen und beide "großen" Kinder wohnen jetzt bei ihrer Mutter. Meine neue Partnerin hat eine eigene Wohnung. Die Mutter meiner großen Kinder stellt jetzt natürlich Unterhaltforderungen. Wieviel muss ich bezahlen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Ihnen steht gegenüber den Kindern ein Selbstbehalt von 950 € zu. Bei einem Einkommen von 1.400 € netto, können auf alle 3 Kinder nur 450 € verteilt werden.

Es ist also eine Mangelfallberechnung vorzunehmen.

Notwendiger Eigenbedarf des M: 950 EUR
Verteilungsmasse: 1.400 EUR - 950 EUR = 450 EUR
Summe der Einsatzbeträge der Unterhaltsberechtigten:
334 EUR (426 – 92) (K 1) + 334 EUR (426 – 92) (K 2) + 225 EUR (317 – 92) (K 3) = 893 EUR
Unterhalt:
K 1: 334 x 450 : 893 = 168,31 EUR
K 2: 334 x 450 : 893 = 168,31 EUR
K 3. 225 x 450 : 893 = 113,38 EUR

Für die beiden großen Kinder ist daher zusammen ein Unterhalt von 336 € und für das kleine Kind ein solcher von 113 € zu bezahlen.
RA_UJSCHWERIN und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Habe vor Jahren eine Erbschaft gemacht. Muss ich dieses Vermögen für Unterhaltszahlungen einbringen?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, nur die Zinsen aus dem Vermögen wären als Einkommen heranzuziehen. Oder aber Ihr Einkommen würde erhöht, wenn Sie kostenfrei in der eigenen Immobilie leben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Noch läuft das Kindergeld eines Kindes (14 J.) auf mich, obwohl beide Großen seit diesem Jahr im Haushalt der Mutter (wir wohnen in der selben Stadt und ich habe viel Kontakt mit den Kinder und regle viele ihrer Angelegenheiten) wohnen. Muss ich ihr dieses bisherige Recht auf Kindergeld übertragen? Das hat v.a. auch steuerliche Nachteile für mich, weil dann kein Kind mehr über mich läuft (u.a. auch 1.Wohnsitz des 14 J. Kindes). Oder wäre es vielleicht auch möglich, ihr zusätzlich diesen Geldbetrag (€ 184.-) des Kindergeldes des 14 J. Kindes zu überweisen und weiterhin selbst das Kindergeld von Amts wegen zu beziehen? Wäre das möglich und zulässig oder gibt es eine andere gute Lösung?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

es ist durchaus möglich, dass Sie das Kindergeld weiterhin beziehen und an die Kindesmutter im Wege der Überweisung auskehren.

Selbst wenn Sie das Kindergeld nicht mehr beziehen, haben Sie weiterhin die steuerlichen Freibeträge für Ihre Kinder.

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