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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17046
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Abend, mein Mann und ich leben in Scheidung, meine Tochter

Kundenfrage

Guten Abend, mein Mann und ich leben in Scheidung, meine Tochter lebt bei ihm. Mein Mann wurde in der jugend von seinem Vater sex. Missbraucht und hat dies bei einem Gespräch mit ihm und meiner Schw. Mutter zugegeben. Meiner Schw. Mutter wurde unter Auflage sie nicht alleine zu lassen, gegeben. Das hat sie 2 x missachtet. Seit dem herrscht ein schweres Zerwürfnis zwischen uns. Auch hat Sie bei zwei Gelegenheiten mich vor meiner Tochter übel beschimpft, und meine Tochter heute 12 Jahre hat das sehr mitgenommen. Es ist eine sehr hohe Spannung in der Familie deswegen. Mein Mann will aber den Umgang mit seiner Mutter nicht einschränken, gar untersagen. Was kann ich hier tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Es geht um den Kontakt des Kindes zur Oma?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ja, darum geht es. Da meine Tochter nicht bei mir lebt, sondern bei meinem Mann, kann ich den Kontakt nicht einschränken. Meine Sch. Mutter (Oma) hatte während unserer Ehe wenig Kontakt und als in den ersten 2 Jahren der Trennung meine Tochter bei mir lebte, gar keinen.

Der Kontat zum Opa, ist von beiden Eltern untersagt.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was spricht gegen den Kontakt zur Oma?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

1) Sie hat nach dem 2 x alleine lassen, trotz Auflage bis dato mit mir nicht über die Situation gesprochen. Ich habe über meinen Mann das Gespräch gesucht. Das ist ca. 7 Jahre her.

2) Sie hat mich vor meiner Tochter aufs übelste beschimpft. Ich habe versucht deeskalierend einzuwirken, was leider nicht möglich war.

3) Meine Tochter hatte nach der ersten Beschimpfung, zwei Jahre später bei einer anderen Situation (Streit mit meiner Mutter) einen fürchterlichen Weinanfall bekommen. Da Ihr das sehr Nahe ging und sie wohl zwei Jahre beschäftigte.

4) Letzte Woche, hatte ich Abends angerufen, und meine Schw. Mutter war am Telefon. Ich fragte ob meine Tochter da sein, sie sagte nein und legte auf.

5) Nach dem ich nach dem Auflegen, noch mal angerufen habe um erneut das Gespräch zu suchen, ist sie wieder in Anwesenheit meiner Tochter über mich hergezogen. Ein Thema war, ich werde am Wochenende in ein Zimmer im Hause meines Mannes ziehen, das mit meinem Mann so abgesprochen war. Meine Schwiegermutter bezichtigte mich "...wie krank muss man sein, dass ich neben an einziehe" und "dass das eh schief geht". Meine Tochter freut sich sehr, dass wir an den Wochenenden nicht mehr fahren müssen. Bisher hatte ich in den letzen 9 Monaten immer eine Ferienwohnung, und habe nun das Zimmer bekommen. Wie gesagt, meine Tochter war während des Telefonats anwesend. Meine Schw. Mutter ist seit dem meine Tochter bei meinem Mann lebt, ca. 4 x pro Jahr für 2-3 Wochen dort. Ich merke immer wieder, wenn Sie da ist, dass meine Tochter dazwischen steht.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, ok, das sollte ausreichen.

Sie haben aber das gemeinsame Sorgerecht?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja das haben wir
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dann können Sie ja auch mit entscheiden und den Umgang verweigern.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das heißt, dass ich meinem Mann mitteilen kann, dass ich das Umgangsrecht verweigern bzw. einschränken möchte. Muss er sich dann sofort daran halten? Oder erst wenn z.B. meine Schw. Mutter evtl. klagt, und den Umgang rechtlich verboten bekommen hat, dann erst greift.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie teilen ihm das so mit.

Allerdings müssten Sie dies gerichtlich geltend machen, wenn er und die Oma sich nicht daran halten.

raschwerin und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Eine Frage noch. D.h. nicht die Oma muss es einklagen, sonder ich muss klagen, dass es eingehalten wird?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Ihnen die Oma zuvorkommt und den Umgang klagen will, ist das auch ok. Man kann dann in diesem Verfahren die Probleme ansprechen und den Antrag zurückweisen lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das ist mir noch nicht klar. Ich sage meinem Mann, dass ich sas Umgangsrecht nicht möchte. Er muss das auch umsetzen, aber er kann es auch missachten.
Dann muss ich klagen, dass er es unterlässt? D.h. bis zu einem Urteil oder Vereinbarung, kann er einfach meinen Willen misachten.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn er sich nicht daran hält, dann gehen Sie vor Gericht.

Man kann das auch im Eilverfahren machen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wie sind denn im Allgemeinen die Chancen, dass ich das durchsetzen kann.
Ist das eher schwer?
Zum letzten Gespräch, das letzte Woche stattfand, habe ich ein Zeugnis, dass meine Schw. mich beschimpft hat.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Chancen stehen schon ganz gut.