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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Hallo! Ich lebe mit dem Vater meiner Tochter (2Jahre) zusammen.

Kundenfrage

Hallo! Ich lebe mit dem Vater meiner Tochter (2Jahre) zusammen. Wir sind nicht verheiratet. Wie es sich abzeichnet, werden wir um eine Trennung nicht herumkommen. Ich habe nun Angst, meine Tochter zu verlieren, da meinPartner mir damit droht.
Ich war jedoch von Beginn an die Hauptbetreuerin für unsere Tochter und sie hat zu mir auch die engere Bindung (kurz geafsst: Mein Partner musste 1,5 Jahre für die Steuerberaterprüfung lernen und hatte auch an den Wochenenden keine Zeit sich zu kümmern. ) Das merkt man auch, da meine Tochter sich nur von mir ins bett bringen lässt und auch nur von mir beruhigen lässt. Für sie und für mich würde eine Welt zusammenbrechen, falls ich nicht das Aufenthaltsrecht bekommen würde. Wie wahrscheinlich ist es nun, dass soetwas passiert?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Voraussetzung dafür, dass der Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht erhalten könnte, wäre grundsätzlich erst einmal die gemeinsame elterliche Sorge. Wenn Sie die alleinige elterliche Sorge haben, dann haben Sie auch das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Gerade bei kleinen Kindern ist es insbesondere sehr unwahrscheinlich, dass der Vater im Falle der Trennung das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommt. Dies wäre in einem Ausnahmefall denkbar, nämlich dann, wenn der Vater die Erziehung des Kindes durch Inanspruchnahme der Elternzeit übernommen hätte und die Mutter währenddessen einer Berufstätigkeit nachgegangen wäre.

Dies ist aber bei Ihnen nicht der Fall.

In Ihrem Fall ist die Wahrscheinlichkeit schwindend gering, dass der Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Ihre Tochter erhalten wird. Ich würde sogar sagen, es geht gänzlich gegen Null. Sie sind die Hauptbezugsperson für Ihre Tochter und haben in den vergangenen Jahren die Betreuung überwiegend alleine realisiert. Hier kann der Vater drohen so viel wie er will, seine Aussichten sind mehr als schlecht.

Dennoch ist es ungünstig, wenn Sie sich hierüber streiten. Wenn die Trennung bevorsteht und es weiterhin zu Streitereien und Drohungen kommt, nehmen Sie die Vermittlung des Jugendamtes in Anspruch.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen dank für Ihre schnelle Antwort.
Wir haben im Moment das gemeinsame Sorgerecht. Mein Partner ist selbst Anwalt und würde alles dafür tun um das Aufenthaltsrecht fü unsere Tochter zu bekommen. Er sagte er würde dann nicht mehr arbeiten oder nur halbtags usw... Hat er damit eine Chance? Ich habe einfach so große Angst davor. Aber nur wegen dem Kind zusammen zu leben ist ja auch keine Lösung. Als Anwalt arbeitet er natürlich sehr viel und sieht seine Tochter auch unter der Woche nur kurz morgens. Ich wollte beim letzten Streit zu meinen Eltern fahren um eine Auszeit zu nehmen. Er hat mir mit Polizei gedroht und hat mich mit meiner Tochter nicht gehen lassen. Stimmt es wirklich, dass ich nicht einfach gehen kann bzw. wenn es zur Trennung kommt ausziehen kann?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

in diesem Fall ist es am Besten, wenn Sie sich von Anfang an, von einem Fachanwalt für Familienrecht vertreten lassen.

Es ist richtig, dass Sie nicht gegen den Willen des Vaters mit der gemeinsamen Tochter ausziehen können. Da das Aufenthaltsbestimmungsrecht streitig ist, müsste hierüber das Familiengericht eine Entscheidung treffen.

Solange Sie aber nicht getrennt sind, haben Sie beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht und wenn Sie sich eine Auszeit bei Ihren Eltern zusammen mit dem Kind gönnen wollen, dann ist das Ihr gutes Recht. Sie informieren Ihren Partner darüber, wo Sie sich mit dem Kind aufhalten und zu welchem Zweck, z.B. Urlaub. Die Polizei kann hier gar nichts bewirken.

Gerade weil Ihr Partner Anwalt ist und Sie einschüchtert, sollten Sie umgehend einen Fachanwalt für Familienrecht beauftragen, der dann Ihrem Partner Einhalt gebieten kann.

Auch die Reduzierung der Arbeitszeit wird nicht dazu führen, dass Ihr Partner höhere Chancen hat, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu erhalten.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen dank nochmals für die Ausführungen.
Ich bin im Moment nicht rechtsschutz versichert. Könnte ich jetzt noch eine abschließen bzw. wie müsste ich nun vorgehen. Ist der erste Termin bei einem Fachanwalt auch schon kostenpflichtig?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

eine Rechtsschutzversicherung für das Familiengericht in dieser Form wird nur von ganz wenigen Verischerungen angeboten und hat auch eine entsprechend lange Wartezeit.

Eine Beratung bei einem Anwalt ist grundsätzlich kostenpflichtig. Wenn Sie nur über geringes Einkommen verfügen, dann beantragen Sie beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein.

In Ihrem Fall sollten Sie für den Fall der Trennung Ihren Anwalt dann auch mit der Geltendmachung von Unterhalt für sich und das Kind beauftragen.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

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Wenn nicht akzeptieren Sie bitte meine Antwort. Dankeschön.

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