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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 15727
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein Freund hat 2 Töchter (11 und 13). Beide Töchter lebten

Kundenfrage

Mein Freund hat 2 Töchter (11 und 13). Beide Töchter lebten bei der Mutter. Seit August 2010 lebt die 13ige bei uns und die 11ige lebt seit letztem Jahr bei der Oma (Mutter der Kindesmutter). Das ganze ist aufgrund Alkohol und Drogenkonsum so gekommen. Letztes Jahr beantragte mein Freund das gemeinsame Sorgerecht für die 13ige Tochter. Das Gericht stimmte dem zu. Jedoch musste er sich dazu verpflichten alle 2 Monate das Kind zu der Oma zu fahren. Diese lebt in Herten im Ruhrgebiet. Mein Freund lebt in Wilhelmshaven. Er muss für die 11ige Tochter Unterhalt an die Mutter zahlen. Er bekommt aber keinen Unterhalt für die 13ige Tochter die bei ihm lebt. Der monatlich gezahlte Unterhalt für die 11ige Tochter, der fehlende Unterhalt für die bei ihm lebende 13ige Tochter und das alle 2 Monatige hinfahren zu der Oma (immer für ein ganzes Wochenende wo wir bei bekannten schlafen) erscheint uns sehr ungerecht zu sein. Alle Kosten liegen ihm zu lasten. Die Mutter ist aufgrund ihrer Sucht nicht Arbeitstätig und wird auch niemals Arbeitstätig sein. Sie hat schon zahlreiche Entzugskliniken besucht und diese immerwieder abgebrochen. Was können wir machen, dass nicht alle Kosten zu unserer Last fallen. Mein Freund ist Arbeitstätig und bei der Bundeswehr. Hört jedoch im September diesen Jahres bei der Bundeswehr auf.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Hier kommt nur eine Herabsetzung des Unterhaltes unter Berücksichtigung der Umgangskosten und auch der Tatsache, dass Ihr Freund für die 13jährige Tochter keinen Unterhalt erhält in Frage.

Das Einkommen Ihres Freundes ist also ganz normal erst einmal zu ermitteln und um berufsbedingte Aufwendungen zu bereinigen. Dann können noch die Umgangskosten und der Mindestunterhalt für die 13jährige Tochter abgezogen werden.

Aller Voraussicht nach wird dann aber für die 11jährige Tochter auch weiterhin zumindest der Mindestunterhalt gezahlt werden müssen, solange kein Mangelfall vorliegt.

Alternativ müssten Sie den Umgang der 13jährigen Tochter so realisieren, dass diese alleine aber unter Inanspruchnahme der Betreuung von der Deutschen Bahn zur Großmutter reist. Damit ließen sich die Umgangskosten reduzieren, würde aber letztendlich auch dazu führen, dass Ihr Freund seine 11jährige Tochter nicht mehr sehen könnte.

Als weitere Möglichkeit käme dann nur noch in Betracht, dass Sie auch die 11jährige Tochter in Ihren Haushalt aufnehmen, so dass beide Kinder wieder zusammen leben.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Ich möchte § wissen für eine solche Beantragung, desweiteren an wen ich den Antrag stellen muss und ob das Gerichtsurteil so rechtens ist, dass alles Kosten nur der Vater zu tragen hat, da die Mutter ja Geld über das Amt beantragen könnte um ihre Tochter zu holen. Nur weil ihr es zu viel Arbeit ist dies beim Amt zu beantragen muss der vater dafür aufkommen, dass sie ihre Tochter sehen kann.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Wenn sich der Freund verpflichtet hat, die Tochter zur Großmutter zu fahren wie genau sah denn der Gerichtsbeschluss aus ?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
In dem Gerichtsbeschluß steht: "Herr .... verpflichtet sich alle 2 Monate die 13ige Tochter zu der Großmutter zu bringen, dass die Kindesmutter unter Aufsicht weiterhin den Kontakt pflegen kann" Da steht aber nicht drin, dass er für die Kosten aufkommen muss. Er soll nur dafür sorge tragen, dass die Tochter alle 2 Monate dort runter geht. Aber die Mutter zahlt dafür kein Geld. Und wenn wir sie nicht runter bringen aufgrund weil wir kein Geld von ihr erhalten, dann verstoßen wir ja trotzdem gegen das Urteil.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


es ist nach dem Gesetz so , dass der Umgangsberechtigte, also die Mutter für die Kosten aufzukommen hat.

Der Umgangsberechtigte ist die Mutter, nicht der Vater.

Wenn die Mutter kein Geld für diese Kosten hat, muss sie einen Antrag beim Jobcenter stellen.

Was aber hier das Problem ist, ist der Umgang mir der 11 jährigen Tochter für den nach dem Gesetz der Freund finanziell aufzukommen hat.

Da der Umgang mit der 11 jährigen und der Umgang der Mutter in einem Aufwasch gehen ist das Ergebnis nicht ungerecht, denn durch den zusätzlichen Umgng der Mutter mit der 13 Jahre alten Tochter entstehen keine Mehrkosten.

Wenn der Umgang des Vaters mit der anderen Tochter nicht wäre, würde ich Ihrem Freund empfehlen, eine Neuregelung des Umgangs beim Gericht zu beantragen, dahingehend, dass die Mutter selbst für den Kontakt zum Kind verantwortlich zu sein hat.




So aber ist dafür kein Raum, da ja der Vater den Umgang mit der anderen Tochter auch ausüben will.




Ich bedauere, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können



Ich würde dennoch bitten, meine leider der Rechtslage entsprechende Antwort zu akzeptieren


Danke
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Mein Freund hat keinerlei Verbindung mit seiner 2ten Tochter (11ige). Die Tochter möchte nichts von ihm wissen. Wenn wir runter fahren um die 13ige Tochter abzugeben, dann hat er keinerlei Kontakt zu der kleineren Tochter. Wir fahren nur da runter aufgrund des Gerichtsbeschlusses. Ansonsten würde er nicht runter fahren. Und das Gericht weis, dass er keinerlei Bindung zu der kleineren Tochter hat.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn das der Fall ist so greift die Entscheidung des Bunbdesverfassungsgerichts, dass man Umgang nicht erzwingen kann.

Man kann den Vater daher nicht zum Umgang mit seinem Kind zwingen.

Ihr Freund sollte unbedingt den Antrag auf Neuregelung des Umgangsrechts, wie ich ihn oben beschrieben habe stellen.

Es kann nicht angehen, dass er dazu verpflichtet ist, die Kosten für den Umgang zu tragen.


Das ist Sache der Mutter



Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich die Antwort zu akzeptieren


vielen Dank
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
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