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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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Guten Tag, ich möchte mich über folgendes Thema informieren: A

Kundenfrage

Guten Tag,

ich möchte mich über folgendes Thema informieren:

A hat eine Freundin B, mit der er seit 5 Monaten zusammen ist und spielt schon mit Gedanken B ein Heiratsantrag zu machen. Nun aufgrund immer häufiger Streite schwebt das Heiratsgedanke XXXXX XXXXX und A möchte B verlassen. Gestern erfahren sie beide dass B seit 3 Wochen schwanger ist. Desweiteren erfährt A am gleichen Tag, dass seine Freundin B nicht gerade glänzende Vergangenheit hat, und dass noch drei Monate vor ihrer Bekanntschaft mit A, sie sich im pornografischen Filmen/Bildern gedreht hat, die nun im Netz sehr verbreitet sind und sogar frei zugänglich.
A ist sich im klaren, dass er dieses Kind nicht möchte und fragt sich, was nun, wenn B das Kind trotzdem zur Welt bringen möchte. Welche Unterhaltungspflichten entstehen nun für A und was kann A am besten unternehmen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Die Entscheidung, ob B das Kind austragen wird, trifft B ganz alleine. A kann B nicht dazu zwingen, die Schwangerschaft abzubrechen.

Wird das Kind geboren, so steht sowohl dem Kind, als auch der Mutter Unterhalt zu. In diesem Fall sollte A einen Vaterschaftstest unmittelbar nach der Geburt machen lassen, um definitiv zu klären, ob A der Vater ist.

Der Unterhalt des Kindes richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Zunächst muss das Einkommen von A ermittelt werden. Hier wird das Jahreseinkommen herangezogen und ein Monatsdurchschnitt gebildet. Vom Durchschnittseinkommen können berufsbedingte Aufwendungen, Altersvorsorge etc. abgezogen werden.

Vom dann ermittelten Einkommen wird der Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle ermittelt. Vom Tabellenbetrag wird das hälftige Kindergeld abgezogen.

Der Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter richtet sich nach § 1615 l BGB. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach dem Einkommen der Mutter vor der Geburt des Kindes, mindestens aber 770 €.

A hat gegenüber dem Kind einen Selbstbehalt aus eigenem Einkommen von 950 €. Gegenüber B steht ihm ein Selbstbehalt von 1.050 € zu. Dieser Betrag muss also A in jedem Fall verbleiben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wan beginnt und wie lange besteht der Unterhaltsanspruch der Mutter sowie Anspruch auf Unterhalt des Kindes?

Und spielt eine Rolle dass A getäuscht war, da wenn er mit der Vergangenheit B vertraut wäre, wünsche er von Anfang an kein gemeinsames Kind mit B!!!

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

eine Täuschung kann hier nicht eingeworfen werden. A ist für die Verhütung eigenverantwortlich und darf nicht auf Angaben von B vertrauen.

Der Unterhaltsanspruch der Kindesmutter beginnt 6 Wochen vor der Geburt und kann im Wege des Betreuungsunterhaltes bis zum 3. Geburtstag des Kindes geltend gemacht werden.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Haben Sie noch Rückfragen? Wenn nicht akzeptieren Sie bitte meine Antwort. Dankeschön.

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