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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, mein Ehemann und ich führen eigentlich eine Traumehe.

Kundenfrage

Hallo, mein Ehemann und ich führen eigentlich eine Traumehe. Jetzt mußte er mir gestehen, dass er in Japan (er ist dort Gastprofessor) eine junge Frau hat, die ein Kind von ihm erwartet und weiß noch nicht, für wen ersich entscheidet. Nun meine Frage. Wir haben vor vier Jahren geheiratet, ein Jahr davor haben wir dieses Haus gekauft, in dem wir nn wohnen. Das Haus ist im Grundbuch auf den Namen meines Mannes eingetragen. Das Haus gehört quasi der Bank und wir zahlen es ab. Vor drei Jahren hat mein Mann 80 000 Euro geerbt und damit einen Kredit abgelöst. Bis ich (im August vorigen Jahres) arbeitslos wurde, habe ich jeden Monat auch einen Beitrag von 600 € geleistet. Leider finde ich in meinem Job (Chefdramaturgin am Theater) keine neue Anstellung mehr, schon gar nicht hier oben im Norden. Wie ist, das, kann er mich einfach aus dem Haus werfen und die neue Frau einziehen lassen (wenn er sich denn so entscheidet) oder stehen mir Zahlungen aus dem Zugewinn zu, damit ich mir eine neue Existenz aufbauen kann?. Im Moment klönnte ich 700 km entfernt einen Job bekommen, der ungefähr dem entsoricht, was ich nach dem Studium gemacht habe (auch gehaltsmäßig). Sollte ich das tun? Oder ist er vrpflichtet, mit im ersten Jahr Unterhalt zu zahlen. Fakt ist, dass ich in meinem ehemaligen Job keine Anstellung mehr finde. Ich bin 51 Jahre alt und am Theater haben nun die Newcommer das Sagen. Über eine Antwort wäre ich unendlich gklücklich. Vielen Dank! Renate L.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Während des Trennungsjahres steht Ihnen erst einmal Trennungsunterhalt zu. Sie müssen also nicht sofort eine Anstellung aufnehmen, allerdings ist es ja gerade in Ihrem Fachgebiet nicht so einfach, eine lukrative Anstellung zu erhalten, so dass Sie Jobangebote, die Ihnen zusagen nicht unbedingt ablehnen sollten.

Aus dem Haus kann Sie Ihr Mann auch nicht einfach rauswerfen. Es ist auch eine Trennung innerhalb der ehelichen Wohnung bzw. innerhalb des ehelichen Hauses erst einmal möglich.

Unglücklich ist der Erwerb der Immobilie vor der Eheschließung und die Schuldentilgung durch eine Erbschaft.

Die Immobilie war daher zum Zeitpunkt der Eheschließung bereits auf Seiten Ihres Ehemannes vorhanden. Auch die Erbschaft zählt zum Endvermögen. Beim Zugewinnausgleich wird das Vermögen, welches zum Zeitpunkt der Ehescheidung vorhanden ist, also das Endvermögen ermittelt und hiervon das Anfangsvermögen abgezogen. Die Differenz bildet den Zugewinn, wovon Sie dann die Hälfte erhalten würden. Da sowohl Haus und Erbschaft im Anfangsvermögen stehen, ist hier wohl nicht unbedingt ein signifikanter Zugewinn erzielt worden.

Ich würde Ihnen empfehlen, einen Fachanwalt für Familienrecht zu beauftragen, wenn absehbar ist, dass eine Trennung erfolgen wird. Hier sollte dann ein Abfindungsvergleich ausgehandelt werden, der Ihnen dann ermöglicht, eine neue Existenz aufzubauen.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Aber wieso gehört die Erbschaft zum Endvermögen. Sie wurde doch ein Jahr nach unserer Eheschließung gemacht?Besten Gruß
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

gerne nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung.

Erbschaften und Schenkungen nur an einen Ehegatten während der Ehezeit, zählen als privilegiertes Vermögen und werden deswegen zum Anfangsvermögen zugerechnet.

Damit soll gewährleistet sein, dass derjenige Ehegatte, der eine Erbschaft während der Ehe erhält, behalten kann.

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