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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich wohne im Moment mit meiner Freundin und unserer

Kundenfrage

Hallo, ich wohne im Moment mit meiner Freundin und unserer gemeinsamen Tochter (6 Monate) zusammen. Da wir uns aus verschiedenen Gründen nicht mehr verstehen, würde ich mich trennen wollen, habe aber Angst, meine Tochter nicht mehr zu sehen, weil meine Freundin meinte, wenn ich gehe, darf ich meine Tochter nicht mehr sehen. Dann müsste ich gerichtlich vorgehen.
Kann sie das so einfach? Spielt es eine Rolle aus welchen Gründen, wir uns trennen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

im Falle der Trennung haben Sie selbstverständlich Anspruch auf regelmäßige Umgangstermine mit der gemeinsamen Tochter. Die Kindesmutter darf Ihnen den Umgang auch nicht verwehren.

Sollte die Kindesmutter tatsächlich den Umgang unterbinden, sollten Sie zunächst beim Jugendamt wegen einer Vermittlung vorstellig werden. Scheitert dies bleibt in der Tat nur das gerichtliche Umgangsverfahren. Das Gericht würde dann den Umgang auch gegen den Willen der Kindesmutter anordnen.

Die Gründe derTrennung spielen für den Umgang keine Rolle.

Tobias Rösemeier und 3 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Würde gerne halbtags auf das Kind aufpassen. Würde das berücksichtigt werden? Muss ich auch etwas für die Mutter des Kindes zahlen? Oder nur für das Kind?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wie man den Umgang ausgestaltet oder ggf. Betreuung aufteilt, hängt von den Parteien selbst und den Umständen des Einzelfalles ab.

Die Kindesmutter könnte einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB haben. Dieser besteht jedenfalls bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes.

Voraussetzung ist, dass über den Kindesunterhalt hinaus leistungsfähig sind. Der Selbstbehalt beträgt 1.050 €.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Da ich richtig scheiße gebaut habe, könnte es sein, dass ich demnächst noch eine Unterhaltsklage von einer anderen Frau bekomme.

Es könnte durchaus sein, dass ich der Vater bin, allerdings ist das Kind noch nicht auf der Welt. Das würde ich wohl erstmal untersuchen lassen, falls es soweit kommt.

Diese Frau ist seit Jahren schon nicht berufstätig, da sie bereits 4 Kinder hat.
Müsste ich für sie auch Betreuungsunterhalt zahlen?

Und wie ist die Rangfolge?

Bekäme erst meine Tochter und dann das andere Kind Unterhalt und dann die Mütter?
Oder würde das geteilt werden, wenn ich nicht genug verdiene?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, auch in diesem Fall könnte ein Unterhaltsanspruch bestehen.

Allerdings sind die minderjährigen Kinder vorrangig. Zuerst erhalten diese Unterhalt von Ihnen. Verbleibt dann noch eine Leistungsfähigkeit dann müssten Sie für die beiden Kindesmütter ebenfalls Unterhalt zahlen. Diese beiden sind gleichrangig.



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann man etwas über die Höhe der Ansprüche sagen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das hängt von Ihrem Einkommen und vom Einkommen der Kindesmütter ab.

Der Mindestbedarf bei den Kindesmüttern liegt bei 770 €.

Wie oben bereits gesagt, Ihr Selbstbehalt liegt bei 1.050 €.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Und welches Jahr wird für mein Einkommen zugrunde gelegt. Ich bin selbständig.

770 € pro Monat? Fällt das auch an, wenn ich mich zu 50 % um das Kind kümmere?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bei Selbständigen wird das Durchschnittseinkommen anhand der letzten 3 Jahre ermittelt.

Ja, der Mindestbedarf liegt bei 770 € im Monat.

Falls tatächlich eine 50% Betreuung vorläge, könnte die Kindesmutter ggf. Teilzeit arbeiten und der Anspruch könnte sich reduzieren.

Sie sollten sich wohl alsbald vor Ort in die Betreuung eines Familienrechtsanwaltes begeben, damit die Unterhaltsansprüche einer ordentlichen Klärung zugeführt werden können.



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