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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 24928
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Wir planen die Scheidung nach 18 Ehejahren. Wir haben drei

Kundenfrage

Wir planen die Scheidung nach 18 Ehejahren. Wir haben drei Kinder im Alter von 16, 17 u. 18 Jahren, alle noch in Schule oder Studium. Als Zugewinnausgleich würden mir 120.000 € zustehen, die meine Frau jedoch nicht aufbringen kann, da sie nur ca. 60.000 € besitzt, die sie vor der Trennung unserem gemeinsamen Konto entnommen hatte und weil sie über ein geringeres Einkommen verfügt als ich (mtl.net. 2.500 ggü. 7.500 €). Meine Frau lebt neuerdings in lockerer Verbindung mit ihrem wohlhabenden neuen Partner; eine eheähnliche Lebensgemeinschaft besteht noch nicht, wird sich aber voraussichtlich entwickeln. Mein Einigungsangebot besteht darin, alle Unterhaltsansprüche der Ehefrau gegen meinen Zugewinnausgleichsanspruch und die abgezweigten 60.000 € aufzurechnen und zusätzlich meine Frau von allen Verpflichtungen durch Kindesunterhalt freizustellen. Ich würde mich verpflichten, alle Kosten für Unterhalt und Ausbildung der Kinder allein zu tragen.
Leider besteht meine Frau irrationalerweise auf ihren Unterhaltsanspruch und ignoriert meinen Anspruch auf Zugewinnausgleich und die Hälfte der einbehaltenen Summe von 60.000 €. Effektive Verhandlungsgespräche zwischen meiner Frau und mir sind nicht mehr möglich.
Ich suche nun einen Rechtsbeistand, der vermittelnd mein o.g. Angebot akzeptabel macht oder ggf. gerichtlich durchsetzt.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nach § 1378 II BGB ist der Zugewinnausgleich auf das vorhandene Vermögen Ihrer Frau begrenzt, also die 60.000 EUR.

Bei 18 Ehejahren müssen Sie Ihrer Frau 6 Jahre lang Unterhalt leisten.

Zu Ihren Gunsten unterstelle ich dass alle Kinder bei Ihnen Wohnen.

Sie müssten in diesem Falle einen Unterhaltsanspruch von monatlich etwa 2.261 EUR an die Frau bezahlen:


Über die 6 Jahre ergibt sich daher eine Unterhaltsforderung von etwa 163.000 EUR. Selbst wenn mann die Unterhaltslast betreffend den Kindesunterhalt von etwa 800 EUR monatlich abzieht, ergeben sich über 6 Jahre etwa 58.000 EUR Unterhaltslast, so dass noch immer ein Vorteil von etwa 105.000 EUR Ehegattenunterhalt gegenüber 60.000 EUR Zugewinnausgleich stehen.

Die oben stehenden Berechnungen sind natürlich nur überschlägig, ich gehe jedoch davon aus, dass der Anwalt Ihrer Frau etwa ähnlich rechnet, woraus sich die Ablehnung Ihrer Frau erklären dürfte.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 24928
Erfahrung: Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich hätte gern noch eine Stellungnahme zu der mich unmittelbar betreffenden Frage der Aufrechenbarkeit von Unterhaltsansprüchen gegen Gewinnausgleich. Dies wird unter Juristen offensichtlich kontrovers diskutiert. Danach ist ein Unterhaltsanspruch, sofern er nicht das Existenzminimum tangiert, eine Geldforderung wie jede andere und wie eben auch eine Zugewinnausgleichsvorderung. Die beiden Forderungen sind dann gegeneinander verrechenbar. Das Vermögen meiner Frau besteht dann nicht nur in den 60.000 EUR, sondern zusätzlich in der Unterhaltsforderung von 163.000 EUR. Das ist der Kern meiner Anfrage.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Den Zugewinn und den Unterhalt können Sie grundsätzlich nur im Wege einer Scheidungsvereinbarung uneingeschränkt aufrechnen.

Ansonsten ist eine Aufrechnung nur nach Maßgabe des § 394 BGB möglich. Das bedeutet, sofern der Unterhaltsanspruch pfändbar ist, also das Einkommen Ihrer Frau den Pfändungsfreibetrag von 1.029,99 EUR überschreitet, kann der mit demUnterhaltsanspruch aufgerechnet werden.





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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