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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26442
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe geteiltes Sorgerecht mit meinem Ex-Partner. Seit 8

Kundenfrage

Ich habe geteiltes Sorgerecht mit meinem Ex-Partner. Seit 8 Jahren habe ich einen neuen Partner, der seitdem auch meine Tochter mit groß zieht. Während ihr leiblicher Vater seine Tochter seit 5 Jahren nicht mehr gesehen hat. Nun möchte ich das alleinige Sorgerecht, was der Ex-Partner ablehnt. Er gibt es nur dann ab wenn ich und mein jetztiger Partner heiraten würden, wobei der jetztige Partner auch gern das Sorgerecht meiner Großen haben möchte. Ist dies möglich, auch ohne Adoption? Kann man mit einer Hochzeit alleiniges Sorgerecht bekommen? Wie ist es dann mit dem Familiennamen? Kann meine Große auch den Familienname meines Partners erhalten ohne adoptiert zu werden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Mit der Hochzeit alleine werden Sie die alleinige elterliche Sorge nicht erhalten.

Sie haben entweder die Möglichkeit der Adoption durch Ihren neuen Partner oder aber Sie beantragen vor dem Familiengericht die alleinige elterliche Sorge auf sich übertragen zu lassen.

Das Familiengericht wird dann über die alleinige elterliche Sorge nach den Grundsätzen des Kindeswohls entscheiden. Das Jugendamt wird hierzu angehört werden. Wenn Sie angeben, dass der leibliche Vater sich seit 5 Jahren nicht mehr um das Kind kümmert und Sie die Tochter alleine erziehen und betreuen, so wird die Übertragung der elterlichen Sorge dem Kindswohl entsprechen. In diesem Fall kann Ihnen das Familiengericht (unabhängig von der Heirat) die alleinige elterliche Sorge zusprechen.

Eine sogenannte Einbenennung des Kindes ohne Adoption ist nur in seltenen Ausnahmefällen möglich. Dies ist dann der Fall, wenn das Kind ohne Einbenennung eine starke psychische Belastung erleiden würde, da es sich nicht zur Familie gehörig fühlen würde. Die Rechtsprechung ist in solchen Einbenennungsfällen sehr zurückhaltend, das bedeutet, es müssen massive Beeinträchtigungen vorliegen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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