So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA_UJSCHWERIN.
RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Unterhaltsanspruch einer Ehefrau 44 Jahre alt, bei einer Scheidung nach 20 Jahren Ehe und

Kundenfrage

Unterhaltsanspruch einer Ehefrau 44 Jahre alt, bei einer Scheidung nach 20 Jahren Ehe und einem bei ihr wohnnenden 17 J.
alten Sohn, grundsätzlich bzw. prozentual vom Einkommen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Anhand Ihrer Angaben kann leider weder die Frage nach dem Anspruch auf Ehegattenunterhalt abschließend beantwortet werden, noch die Höhe auch nur annähernd dargelegt werden.

Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt für das Jahr der Trennung bis zur rechtskräftigen Scheidung dürfte dann bestehen, wenn die Ehefrau über kein oder nur geringes Einkommen verfügt und Sie über ein deutlich höheres Einkommen.

Bei der Ermittlung des Unterhaltsanspruchs muss zunächst das bereinigte Einkommen errechnet werden. Hierzu wird der Einkommensdurchschnitt aus einem Jahresgehalt berechnet und sodann berufsbedingte Aufwendungen, Altersvorsorge, vorhandene ehebedingte Verbindlichkeiten in Abzug gebracht.

Danach wird der Unterhaltsanspruch des 17jährigen Sohnes mittels der Düsseldorfer Tabelle ermittelt. Der Zahlbetrag vom Kindesunterhalt wird dann vom zuvor ermittelten durchschnittlichen Nettoeinkommen in Abzug gebracht.

Die Bereinigung wird ebenfalls für das Einkommen Ihrer Ehefrau, soweit vorhanden vorgenommen.

Von der Einkommensdifferenz wird dann der Unterhaltsanspruch ermittelt. In der Regel beträgt dieser 3/7 des Differenzbetrages.

Ob Ihre Ehefrau Anspruch auf nachehelichen Unterhalt hat, hängt überwiegend davon ab, ob Sie während der Ehe Nachteile durch die Kinderbetreuung oder durch die Lebensgestaltung als Hausfrau hat hinnehmen müssen.

Wenn diese Komponenten zu bejahen sind, dürfte auch ein nachehelicher Unterhaltsanspruch durchaus möglich sein. Dieser wäre aber aufgrund der Reform des Unterhaltsrechtes zeitlich zu befristen. Unterhalt bis an Ihr Lebensende schulden Sie daher bestimmt nicht.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Haben Sie Nachfragen oder möchten Sie Ihren Sachverhalt noch eingehender schildern? Wenn nicht bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren. Dankeschön.