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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16434
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo. Wie kann es sein, dass sich das Jugendamt direkt auf

Kundenfrage

Hallo.
Wie kann es sein, dass sich das Jugendamt direkt auf Seiten der Mutter schlägt, egal wie absurd ihre Handlungen sind, und es selbst gegen richterliche Entscheidunen handelt und diese nicht hören will...
Wie habe ich da als Vater überhaupt die Möglichkeit meine Rechte geltend zu machen und dem Wohl des Kindes zu dienen.
Es ist ganz offensichtlich, dass Ämter und Behörden immer noch sowohl die längst ratifizierten Kinderrechstkonventionen sowie bzgl des Vaters das Antidiskriminierungsgesetz vorsätzlich ignorieren.
Wie kann es sein, dass die Mutter ohne Berechtigung heimlich den Wohnsitz des Kindes ändert und sich beide betroffenen Bürgerämter weigern auch nur wenigstens einen Zweitwohnsitz beim Vater anzuerkennen, obgleich die Aufenthaltszeit 50/50 vom Gericht festgelegt wurde und dieses darüber hinaus sogar den eigentlichen beim Vater anerkannt hat?
Ich bin wirklich verzweifelt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

In der Tat ist das nicht nachvollziehbar und nicht haltbar, aber leider immer noch sehr häufige Praxis in Deutschland.

Insbesondere darf die Mutter nicht einfach so mit dem Kind umziehen, ohne dies bekannt zu geben.

Gerichtliche Sanktionen sind hier durchaus möglich.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Leider hat dies nicht eine meiner Fragen beantwortet, denn was genau wollen Sie mir mit den gerichtlichen Sanktionen suggerieren?
Sanktionen gegen die Ämter? Das kann ich mir nur schwer vorstellen.
Sanktionen gegen meine Frau brauche ich nicht, da die Richterin ja bereits alles entschied, zB OLG Hamm bzgl Wohnsitz anführte etc. und mir momentan schon 50% der Betreuungszeit zusprach.
Und Sätze vom Jugendamt wie "solange es keine schwere körperliche Verletzung gibt, haben wir keinen Handlungsbedarf, dass er nicht bei der Mutter sein sollte." und "Lieber eine schlechte Erziehung bei der Mutter, als nicht bei der Mutter zu sein" (bezieht sich - Kontext fehlt etwas - auf NUR bei der Mutter) sind für mich inakzeptabel, denn wo bleibt da das Wohl des Kindes?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die einzige Möglichkeit, die ihnen bleibt ist das Sie das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf sich beantragen, sich die restliche Betreuungszeit auch noch holen und Ihre Frau auf einem Umgang mit dem Kind beschränkt ist.

ie müssten dazu aber leider noch einmal einen Antrag vor dem Familiengericht stellen, und Sie müssten genau auflisten, inwiefern die Mutter gegen die Beschlüsse des Familiengerichts verstoßen hat.

Kein Gericht sieht es gerne, wenn die Parteien gegen Beschlüsse die Umgang oder elterliche Sorge mit Kindern betreffen verstoßen.


Insbesondere müssten Sie anführen, dass die Mutter gegen Ihr Elternrecht verstoßen hat und das Kind ohne Ihre Zustimmung um gemeldet hat.


Bei gemeinsamem Aufenthaltsbestimmungsrecht ist es nicht zwingend erforderlich, dass Sie als sorgeberechtigte Elternteil mit dem Aufenthalts des Kindes einverstanden sein müssen.

Gegebenenfalls müssten Sie dann ein familienpsychologisches Sachverständigengutachten beantragen, dass zum Beweisthema hat inwieweit die Mutter Erziehungs geeignet ist und inwieweit die Betreuung durch die Mutter das Kindeswohl gefährdet.

Das Jugendamt gibt nur Empfehlungen ab, die Gerichte sind jedoch an diese Empfehlungen nicht gebunden, wegen der richterlichen Unabhängigkeit.



ich hoffe, dass sie Ihnen eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Ich bin Anwältin mit langjähriger Erfahrung im Familienrecht und seit elf Jahren Fachanwältin.

Wenn Sie noch konkrete Fragen an mich haben können Sie diese sehr gerne stellen.




mit freundlichen Grüßen

Claudia Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht

wenn ich Ihnen helfen konnte, bitte ich höflich um Akzeptierung meiner Antwort

vielen Dank

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