So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an A. Stämmler.
A. Stämmler
A. Stämmler, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 915
Erfahrung:  2. Staatsexamen Rechtsanwalt
54218743
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
A. Stämmler ist jetzt online.

ich habe eine 7-jährige Tochter. Während der Schwangerschaft

Kundenfrage

ich habe eine 7-jährige Tochter. Während der Schwangerschaft lernte ich meinen Partner
kennen, der die Vaterschaft unbedingt anerkennen wollte. Heute bekomme ich ein Schreiben vom Jugendamt in dem steht, dass er die Vaterschaft nicht mehr möchte. Er
wurde damals allerdings eindringlich von mir und auch anderen Personen auf die Pflichten, auch nach einer Trennung, hingewiesen. Geht das denn so einfach?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  A. Stämmler hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Frage beantworte ich anhand der vorliegenden Informationen wie folgt:

Eine Anfechtung der Vaterschaft ist nach den § 1599 ff. BGB möglich. Hierbei ist eine Ausschlussfrist von 2 Jahren zu beachten. Die Anfechtung muss also grdsl. innerhalb von 2 Jahren ab dem Zeitpunkt erfolgen von dem an der Vater Kenntnis von den Umständen hat die gegen die Vaterschaft sprechen. Diese Frist sollte hier abgelaufen sein. Der Vater wusste ja bereits, dass er nicht der leibliche Vater sein kann. Sofern der Vater allerding glaubhaft machen kann, dass er dachte der leibliche Vater zu sein kann die Frist von neuen beginnen. Dies halte ich für unwahrscheinlich. Zumal Sie Zeugen haben.

Das Alles setzt natürlich eine formelle Anerkennung der Vaterschaft voraus.

Die Anfechtung sollte hier im Ergebnis keine Erfolgsaussichten haben.

Ich rate Ihnen dennoch zur Einschaltung eines Anwalts, da diese Plattform nur einen ersten Überblick geben kann.



Sollten Sie Nachfragen haben, stehe ich gerne zur Verfügung. Sofern keine Nachfragen bestehen akzeptieren Sie bitte die Antwort durch einen Klick auf den grünen Button.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Abschließend weise ich darauf hin, dass diese Plattform lediglich eine erste Einschätzung liefern kann und nicht geeignet ist eine ausführliche anwaltliche Beratung zu ersetzen. Die erstellte Antwort ist maßgeblich von den zur Verfügung gestelllten Informationen abhängig.

Mit freundlichen Grüßen

André Stämmler
Rechtsanwalt