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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, ich lebe seit 01.06.11 von meinem Mann getrennt.

Kundenfrage

Guten Tag,
ich lebe seit 01.06.11 von meinem Mann getrennt. Mein Mann lebt in Hirschberg, in der Nähe von Heidelberg, ich lebe jetzt hier in Waldshut-Tiengen.
Mein Mann hat ein Zahntechnisches Labor mit einem Insolvenzverfahren. Der Betrieb durfte weiterbestehen und weitergeführt werden mit dem Insolvenzverwalter. Mein Mann hat ein Einkommen von ca. 3000 Euro. Er lebt jetzt mit seinem 20 jährigen Sohn zusammen in einer 3 Zimmerwohnung. Das Haus ist in die Insolvenzmasse gefallen und versteigert worden. Der Termin des Auszuges war der 30.05.2011. Es hatte meinem Mann alleine gehört, ich war in das Insolvenzverfahren nicht involviert, da wir keine gemeinsamen Konten hatten und alles schon vor unserer Ehe bestand. Wir sind jetzt 13 Jahre verheiratet.
Ich hatte 2010 im Februar eine Schilddrüsen-OP mit anschließender linker Stimmbandlähmung und war 1,5 Jahre krank mit 60 % Krankengeld. Davor war ich in einem Arbeitsverhältnis, 60 % im Verkauf in einem Wäschehaus. Davor hatte ich auch eine Ausbildung als Psychologischer Berater an der Paracelsus Schule gemacht, auch die Ausbildung als Kursleiter für Autogenes Training.
Mein Mann hat 2 Söhne aus erster Ehe mit 28 und 20 Jahren. Ich habe eine Tochter von 24 Jahren, welche in Wien studiert, war mit ihrem Vater jedoch nicht verheiratet.
Nachdem mir mein Mann gesagt hat er wohnt nach der Versteigerung alleine mit seinem Sohn musste ich mich um eine Unterkunft bemühen.
Ich bekam von dem Vater meiner Tochter hier in Bonndorf Landkeis Waldshut kostenlos ein Appartement zur Verfügung gestellt in seinem Mietshaus, solange bis ich etwas gefunden habe. Ich habe von ca. 800 Euro Krankengeld gelebt. Mein Mann hat die Unterstellung meiner Möbel bezahlt und auch den Umzug 3 Monate später.
Durch das Arbeitsamt beziehe ich jetzt einen Existenzgründungszuschuss von Euro 600,-- im Monat für 9 Monate + Euro 300 für meine Kranken- und Pflegeversicherung. Ich habe mich jetzt als Psycholog. Beraterin selbständig gemacht.... Leider reicht mir das Geld noch nicht aus um meine Mietkosten jeden Monat zu bezahlen privat. Von meinem Mann bekomme je nachdem zwischen 150 - 250 Euro. Ich muss jeden Monat fragen. Jetzt bekam ich einen Brief vom Anwalt, indem er mir vorschlägt, notariell zu beurkunden dass ich auf einen Rentenanspruch bei ihm verzichte, er hat eine neue Versicherung abgeschlossen und ca. 30000 Euro einbez. Im Gegenzug verzichtet er auf seinen Anteil aus meiner gesetzlichen Rentenversicherung aus den 13 Ehejahren. Ich soll auch auf nacheheliche Forderungen verzichten und unterschreiben, weil sein Anspruch aus meiner gesetzlichen Rentenversicherung höher sei schreibt der Anwalt. Ich soll bis Ende Februar Bescheid geben. Ich habe zur Zeit nicht das Geld mir einen Anwalt zu leisten. Meine Frage an Sie, bekomme ich rechtlich Unterstützung, welche mich nicht soviel kostet?
Mein Mann spricht nicht mit mir, ich habe ihm geschrieben auch auf dem Handy, er möchte doch erstmal mit mir persönlich sprechen, doch es kommt nie eine Antwort.
Brauche ich einen Anwalt???.....ich habe auch kein Vermögen, mein Girokonto ist auf ca. 3000 Euro überzogen mit dem Dispo durch meine Situation.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort......Ulrike Heidler
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

der Vorschlag zur Regelung des Versorgungsausgleiches bzw. des Ausschluss kann nur anhand der im Scheidungsverfahren eingeholten Rentenauskünften geprüft werden.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Vorschlag für Sie durchaus akzeptabel ist.

Ich würde Ihnen anraten wollen, einen Anwalt vor Ort hinzuziehen. Wenn Sie kein Geld haben, um diesen zu bezahlen, haben Sie Anspruch auf Beratungshilfe. Den entsprechenden Berechtigungsschein erhalten Sie beim örtlichen Amtsgericht. Damit können Sie einen Anwalt Ihrer Wahl aufsuchen. Die Kosten werden von der Staatskasse übernommen. Der Anwalt kann Sie dann auch insgesamt im Scheidungsverfahren vertreten. Hierfür kann dann Verfahrenskostenhilfe beantragt werden. Auch hier werden die Kosten von der Staatskasse getragen.

So wäre gewährleistet, dass Ihre Ansprüche und Rechte geprüft und gesichert werden.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
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