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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Meine Tochter und ihr Mann lassen sich scheiden, tatsächlich

Kundenfrage

Meine Tochter und ihr Mann lassen sich scheiden, tatsächlich leben sie bereits weitestgehend getrennt. Sie haben 2 Kinder (9 und 4 Jahre alt) die momentan noch gemeinsam beim Vater in München leben. Die Mutter ist aus dem gemeinsamen Haushalt ausgezogen und hat ihrern Lebensmittelpunkt inIsrael installiert. Nunmehr beabsichtigen beide die Kinder dergestalt aufzuteilen, dass der altere Sohn bei seinem Vater in München bleibt, während die Mutter den kleinen Sohn nach Israel mitnehmen will. Die Mutter studiert und erhält derzeit Unterhalt vom Noch-Ehemann. Beide Kinder sind sehr eng miteinander verbunden. Wir befürchten nunmehr, dass die geplante Trennung einen grösseren Schaden bei beiden Kindern verursachen wird.

Wie ist die Rechtslage? Kann diese Absprache der Eltern abgewendet werden um den Kindern nach der Trennung der Eltern wenigstens einen Rest an "Familie" zu erhalten. Der Vater ist in der Lage für beide Kinder zu sorgen, die Familie ist bereit ihn dabei sehr stark zu unterstützen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Ein Gericht würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Kinder nicht voneinander trennen.

Wenn sich allerdings die Eltern in Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge darauf verständigen, dass die Kinder unter Ihnen aufgeteilt werden, so hat ein Außenstehender keine Antragsmöglichkeit, um die Trennung zu verhindern.

Aufgrund Ihrer Schilderung hätte allerdings der Kindesvater schon alleine deswegen sehr gute Chancen das Aufenthaltsbestimmungsrecht für beide Kinder zu erhalten, da die Kindesmutter die eheliche Wohnung ohne die Kinder verlassen hat und damit Tatsachen geschaffen hat.

Verhindern könnte also die Trennung der Kinder, die ich persönlich auch für ausgesprochen unglücklich halte, lediglich der Vater durch Stellung eines Antrages auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes für beide Kinder auf sich.

Nach meinem persönlichen Dafürhalten wäre die Belastung für das jüngere Kind bei einem Umzug nach Israel enorm und damit unter Umständen auch schon kindeswohlgefährdend. Der Junge müsste neben der Trennung von Vater und Bruder auch noch den Umzug in ein für ihn erst einmal fremdes Land bewerkstelligen.

Machen Sie also dem Kindesvater Mut, dass er einen entsprechenden Antrag beim Familiengericht stellt. Er sollte sich von einem Fachanwalt für Familienrecht vertreten lassen.
Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank! Ich schau mal wie ich weiterkomme. Ihre Antwort hilft mir aber schon mal. Ggf. Melde ich mich wieder.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern geschehen.

Sie können sich gern melden.

Alles Gute.