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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

wir haben gerade die tochter meines mannes zu uns geholt sie

Kundenfrage

wir haben gerade die tochter meines mannes zu uns geholt sie ist 15 und der unterhalt wurde noch nicht geregelt.ihre mutter hat nochmal etwas kleines bekommen und ist im mutterschutz lebt aber in einer eheähnlichen lebensgemeinschaft .meine frage ist ob wir von ihr unterhalt bekommen oder an welche stelle ich mich da wenden kann
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Da hier die Kindesmutter eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit trotz des aktuellen Mutterschutzes trifft, können Sie für die 15jährige Tochter Ihres Mannes ganz normal den Mindestunterhalt einfordern.

Die Kindesmutter kann sich hier nicht auf ein vermindertes Einkommen wegen des Mutterschutzes berufen, wegen der oben benannten gesteigerten Erwerbsobliegenheit.

Während des Mutterschutzes hat sie ja auch noch ganz normales Einkommen. Erst während der Elternzeit wird dieses reduziert. In Ihrem Fall müsste aber der Vater des Kindes der Kindesmutter hier die Elternzeit in Anspruch nehmen, damit die Kindesmutter den Unterhalt verdienen kann.

Wenn Sie keinen Anwalt einschalten wollen, können Sie auch beim Jugendamt eine Beistandschaft einrichten. Dann kümmert sich das Jugendamt um die Geltendmachung des Unterhalts.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Da hier die Kindesmutter eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit trotz des aktuellen Mutterschutzes trifft, können Sie für die 15jährige Tochter Ihres Mannes ganz normal den Mindestunterhalt einfordern.

Die Kindesmutter kann sich hier nicht auf ein vermindertes Einkommen wegen des Mutterschutzes berufen, wegen der oben benannten gesteigerten Erwerbsobliegenheit.

Während des Mutterschutzes hat sie ja auch noch ganz normales Einkommen. Erst während der Elternzeit wird dieses reduziert. In Ihrem Fall müsste aber der Vater des Kindes der Kindesmutter hier die Elternzeit in Anspruch nehmen, damit die Kindesmutter den Unterhalt verdienen kann.

Wenn Sie keinen Anwalt einschalten wollen, können Sie auch beim Jugendamt eine Beistandschaft einrichten. Dann kümmert sich das Jugendamt um die Geltendmachung des Unterhalts.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wir hatten gestern beim Familiengericht einen Termin bei dem der Richter bekannt gab das die Tochter meines Mannes bei uns bleiben will.

 

Dies war ausdrücklich der Wunsch des Kindes.

 

Bei der Verlesung des Beschlusses durch den Richter bemerkte dieser, das dieser Gerichtsvorgang 1500.- Euro zu gleichen teilen kostet.

 

Meine Frage: Warum sollen wir dafür Zahlen? Das Kind hatte den Wunsch beim Jugendamt geäusert. Schließlich hieß es dort ständig es zähle nur das Kindeswohl. Es sei der Wunsch des Kindes. Jetzt sollen wir zahlen?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestelllerin,in Sorgerechtssachen wird regelmäßig die Kostenverteilung in der beschriebenen Weise vorgenommen. Es kommt insofern nicht darauf an, wer die Ursache für den Prozess gesetzt hat.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie hoch wäre der Mindestunterhalt den Sie in der ersten Antwort ansprachen!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Mindestunterhalt beträgt hier 334 €Ich möchte Ihnen noch ergänzend mitteilen, dass der Richter in seinem Beschluss wohl eher nur den Streitwert bekanntgebenen hat. Der Streitwert beträgt 3000 €. Hierauf berechnen sich die Gerichtskosten und die Anwaltskosten. Diese sind niedriger.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage ? Falls nicht, darf ich noch höflichst an das Akzeptieren erinnern.Vielen Dank.