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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wieviel Unterhalt bekommt die Exfrau (ganztags arbeitend) mit

Kundenfrage

Wieviel Unterhalt bekommt die Exfrau (ganztags arbeitend) mit einem Kind (9 Jahre) noch, wenn der Exmann eine neue Frau und zusammen mit dieser zwei Kinder (2 Monate und 4 Jahre) hat, diese noch nicht verheiratet sind und er 3300,-- € netto verdient? (Das Kind mit der Exfrau ist jede halbe Woche beim Vater, das Kindergeld bekommt die Exfrau; der Vater des Kindes hat noch Hausbauschulden in Höhe von mtl. ca. 900,-- €)
Vielen Dank!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wie hoch ist das Einkommen der Ex-Frau?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das Einkommen der Exfrau beträgt ca. 1.400,-- €
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Konkretisierung des Sachverhaltes.

Aufgrund Ihrer Angaben ist davon auszugehen, dass der Ehegattenunterhalt zumindest reduziert werden kann.

Dies hat seine Ursache darin, dass die 3 Kinder im Unterhaltsrang gegenüber der geschiedenen Ehefrau und aber auch gegenüber der aktuellen Ehefrau vorrangig sind.

Da die geschiedene Ehefrau hier auch bereits einer Vollzeittätigkeit nachgeht und ein Unterhaltsanspruch demnach nicht mit der Betreuung des Kindes begründet werden kann, ist ein Wegfall bzw. eine Reduzierung durchaus durchzusezten.

Sie sollten sich zeitnah in die Vertretung eines Fachanwaltes für Familienrecht vor Ort begeben.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Jedoch habe ich erhofft eine genauere Aussage zu bekommen, was den Unterhalt betrifft bzw. was die Exfrau allgemein für sich und das Kind bekommt.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

in Ihrem Fall ist die Berechnung komplex. Gerne kann ich Ihnen aber einen Überblick verschaffen. Hierzu benötige ich weitere Angaben von Ihnen.

Sie berichten, dass Sie für ein Haus einen Kredit bezahlen. Ich gehe davon aus, dass Sie in diesem Haus auch wohnen. Wie hoch wäre die ortsübliche Miete für dieses Haus?
Ihr Ehefrau geht bestimmt derzeit keiner Berufstätigkeit aufgrund des kleinen Babys nach. Wie hoch ist das aktuelle Einkommen der Ehefrau?
Bei dem Kind aus der ersten Ehe haben Sie wohl ein Wechselmodell eingerichtet? Ist es hier so, dass das Kind jeweils genau 50 % bei jedem Eltern wohnt?
Wenn Sie mir diese Fragen noch beantworten, kann ich Ihnen eine Orientierung über die Höhe machen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Mit meiner neuen Frau bin ich noch nicht verheiratet, diese bekommt mtl. ca. 300,-- € Elterngeld (bis das Baby 1 Jahr alt ist), und für einen Minijob mtl. 400,-- €. Die Miete für das Haus würde schätzungsweise mtl. ca. 1000,00 € betragen, genauere Angaben kann ich hier leider nicht machen. Das Kind aus erster Ehe wohnt tatsächlich zu jeweils 50% bei jedem Elternteil, zur Schule geht es in unserer Gemeinde (nicht in die der Exfrau).
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich danke für Ihre Nachricht. Die Berechnung dauert ein paar Minuten. Ich melde mich umgehend.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ok, vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Teilen Sie mir bitte noch mit, wie hoch das Einkommen der aktuellen Partnerin vor der Elternzeit war?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das aktuelle Einkommen vor der Elternzeit war auch 400,-- €
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
ok danke, ich melde mich umgehend
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

so nun zur Berechnung, ich danke für Ihre Geduld.

Bei einem Einkommen von 3.300 € werden zunächst berufsbedingte Aufwendungen von 5 % abgezogen, diese können aber auch höher sein, da aber die Berechnung nur der Orientierung dienen soll, rechne ich mit diesem Betrag.

Ihr bereinigtes Einkommen beträgt danach 3.135 €.

Zunächt werden die Kindesunterhaltsansprüche der kleinen Kinder ermittelt. Diese werden aus der Düsseldorfer Tabelle abgeleitet und hier aus der Einkommensgruppe 6 und der 1. Altersstufe. Für jedes Kind ist daher ein Unterhalt von 314 € zu bezahlen, zusammen also 628 €.

Bei dem Kind aus erster Ehe ist die Berechnung etwas komplizierter wegen des Wechselmodells.

Hier wird der Unterhaltsbedarf aus dem gemeinsamen Einkommen der Eltern ermittelt. Das Einkommen der Ex-Ehefrau ist daher auch um berufsbedingte Aufwendungen zu bereinigen und sodann ergibt sich für sie ein unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen von 1.370 €. Das Gesamteinkommen der Eltern beträgt danach 4.505 €. Der Unterhaltbedarf des Kindes ergibt sich dann aus der Einkommensgruppe 9 und der 2. Altersstufe und beträgt 554,00 €. Hierfür haften die Eltern unter Berücksichtigung des Selbstbehaltes von 1.150 € nach dem Einkommen. Der Haftungsanteil für Sie errechnet sich wie folgt :

(3.135 € EInkommen - 1.150 € Selbstbehalt) x 554 € Unterhaltsbedarf : (4.350 gemeinsames Einkommen - 2.300 doppelter Selbstbehalt) = 499 € gerundet

Hiervon können Sie die Hälfte wegen der Betreuung in Abzug bringen. Verbleibt also ein Betrag von 249,50 €, wovon dann noch das hälftige Kindergeld abgezogen wird, es besteht also ein Unterhaltsanspruch für das 9jährige Kind in Höhe von 157,50 € gerundet 158 €. Die Kindesmutter muss ich mit 55 € am Unterhalt beteiligen.

Nun zum nachehelichen Untehralt. Da der Unterhaltsanspruch nicht mehr auf die Betreuung des Kindes gestützt werden kann, käme allenfalls noch ein Aufstockungsunterhalt in Frage, der dann aber bereits weggefallen sein könnte, wenn Sie für längere Zeit schon nachehelichen Unterhalt bezahlt haben und die erste Ehe von kurzer Dauer und die ehebedingten Nachteile durch die Kinderbetreuung nicht hoch waren.

Rein rechnerisch würde sich für die 1. Ehefrau noch ein Unterhaltsanspruch von 443 € aufgrund der hier berechneten Daten ergeben. Es sollte aber in jedem Fall eine Abänderung des bisherigen Unterhaltstitels herbeigeführt werden und hier eine Reduzierung bzw. Herabsetzung auf Null begehrt werden. Sollte das Gericht noch weiterhin einen Unterhaltsanspruch sehen, dann wäre dieser in einem Abänderungsverfahren zeitlich zu befristen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort, nun haben Sie mir sehr weitergeholfen. Mfg
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
das freut mich sehr.

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