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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann und ich haben eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann und ich haben eine Tochter, 10 Jahre alt. Wir werden im Februar 2012 geschieden und haben im Moment noch das gemeinsame Sorgerecht. Unsere Tochter hat ihren gewöhnlichen Aufenthalt bei mir. Mein Mann hat eine Lebensgefährtin, mit welcher er seit kurzem zusammenlebt. Unsere Tochter wollte an den "Vater-Tochter-Wochenenden" nicht sofort in deren gemeinsamen Wohnung übernachten. Mein mann hat unsere Tochter psychisch unter Druck gesetzt: "Wenn Du nicht bei uns übernachten möchtest, sehen wir uns vorläufig nicht mehr" oder "Du übernachtest doch am 2. Weihnachtsfeiertag bei uns, Du willst mich doch nicht enttäuschen". Auf einen Termin beim Jugendamt haben wir etwa zwei Wochen gewartet. Dieser wäre gestern gewesen, die zuständige Sachbearbeiterin war aber leider krank, weshalb der Termin nicht stattfinden konnte. Mir gegenüber hat meine Tochter gesagt, sie wolle jetzt am 2. Weihnachtsfeiertag beim Papa übernachten, damit er nicht enttäuscht ist. Mein Mann sagt, unsere Tochter hätte ihm gesagt sie wolle am 2. Weihnachtsfeiertag bei ihm und seiner Freundin übernachten und vielleicht auch länger, wenn sie sich wohl fühlt. Er könne mir deshalb nicht sagen, wann er unsere Tochter wieder zu mir bringt, das würde allein von unserer Tochter abhängen.

Muss ich mich darauf einlassen, dass er keinen festen Termin angibt, wann er unsere Tochter zurück bringt? Inzwischen behauptet er, dass ich dies oder jenes mit ihm ausgemacht haben soll oder auch nicht. Streitet ab, dass ich ihn über bestimmte Dinge informiert habe. Ist es sinnvoll, nur noch per Email zu kommunizieren um im Zweifelsfall belegen zu können, was man gemeint hat?

Mit freundlichen Grüßen

Ehrnböck
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Wenn der Umgang bisher keine einvernehmliche Regelung gefunden hat und sich Ihre Tochter nicht freiwillig bereit erklärt, hier länger beim Vater bleiben zu wollen, so hat der Vater einen Umgangsanspruch am 2. Feiertag von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Vereinbaren Sie mit dem Vater einen verbindlichen Termin, wann Ihre Tochter wieder in Ihren Haushalt zurückkehren soll. Am besten Sie vereinbaren diesen Termin umgehend und schriftlich.

Wichtig wäre es auch, dass Sie künftig per Email kommunzieren, so dass der Sachverhalt ohne Verdrehungen dargelegt werden kann.

Ich gehe davon aus, dass Sie mit einer Übernachtung einverstanden sind. Teilen Sie daher mit, dass der Umgang vom 26.12. bis 27.12. stattfinden kann und wird, Sie jedoch auf einen verbindlichen Termin bestehen, wann Ihre Tochter zurückkehrt.

Sehen Sie zu, dass Sie nach den Feiertagen zeitnah wieder einen Termin beim Jugendamt erhalten.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rösemeier,

dadurch, dass die Zustimmung unserer Tochter, bei ihrem Papa und seiner Freundin eigentlich nur unter Druck erfolgt ist (Mein mann hat unsere Tochter psychisch unter Druck gesetzt: "Wenn Du nicht bei uns übernachten möchtest, sehen wir uns vorläufig nicht mehr" oder "Du übernachtest doch am 2. Weihnachtsfeiertag bei uns, Du willst mich doch nicht enttäuschen".) habe ich inzwischen ein richtig schlechtes "Bauchgefühl" unsere Tochter überhaupt dort hin zu gehen zu lassen.

Ich werde aber versuchen, mit ihm schriftlich per Email einen festen Termin zu vereinbaren, wann er unsere Tochter wieder zu mir zurück bringt. Was soll ich tun, wenn er auf meine Email nicht reagiert?

Mit freundlcihen Grüßen
Ehrnböck
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihr Bauchgefühl kann ich durchaus gut nachvollziehen. Das ist auch vollkommen normal.

Es ist natürlich jetzt kein normaler Umgang, sondern der Weihnachtsumgang, den Sie Ihrer Tochter sicherlich auch gönnen. Eine Regelung über das Jugendamt lässt sich auch nicht herbeiführen über die Feiertage.

Bestärken Sie Ihre Tochter darin, dass Sie sich jederzeit bei Ihnen melden kann, wenn sie abgeholt werden möchte oder sich unwohl fühlt. Ihre Tochter wird mit der Zeit auch lernen, ihre Wünsche und Bedürfnisse beiden Elternteilen gegenüber deutlich zu äußern. Auch wenn sie derzeit vom Vater unter Druck gesetzt wird, was generell nicht günstig ist, wird sie damit lernen umzugehen und ihren Vater in der Folge dann auch ihre Meinung sagen. Hier können Sie sich unterstützen, indem Sie ihr sagen, dass sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse frei gegenüber Ihnen und dem Kindesvater äußern darf.

Formulieren Sie Ihre Email so, dass Sie um eine verbindliche Terminabsprache bitten. Geben Sie klar Ihre Vorstellungen an und bitten um Bestätigung. Schreiben Sie dem Kindesvater weiter, dass Sie, sollten Sie nichts von ihm hören, den Tag anderweitig mit der Tochter verplanen werden und der Umgang dann nicht stattfindet.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frage bezieht sich auf dasselbe Thema, wie meine biserhigen Fragen bei "just answer":

Ich habe dem Vater meiner Tochter folgende Email geschrieben:



Betreff: Umgang mit Lara vom 26. auf 27.12.2011

Hallo Sasa,

ich bitte Dich um eine schriftliche verbindliche Terminabsprache bezüglich des Umgangs mit Übernachtung vom 26. auf den 27.12.2011.

Bitte teile mir spätestens morgen schriftlich per Mail mit, wann Du Lara von zu Hause in Gerlingen abholst und wann Du sie wieder zurück bringen wirst. Sollte ich nichts mehr von Dir hören, werde ich diesen Tag anderweitig mit Lara verplanen, der Umgang mit Dir wird dann nicht stattfinden.

Gruß

Er hat mir darauf folgendes geantwortet:

Hallo ,

Ich werde Lara am zweiten Weihnachtsfeiertag-Montag-zwischen 11 und 12 Uhr abholen.

Was zurückbringen betrifft, hängt es von der Lara und nicht von mir. Entweder am Dienstagabend oder am Mittwoch.

Gruß


Meine Email-Antwort darauf:

"Hallo...,

ich nehme an, dass Du mit "Dienstag Abend oder Mittwoch" den 27. bzw. den 28.12.11 meinst. Solltest Du Lara erst am 28.12.11 nach Hause bringen, bitte bis spätestens 13.00 Uhr. Sollte ich nichts mehr von Dir hören, gehe ich davon aus, dass das in Ordnung geht.

Gruß"


Meine Fragen:

Ist die Email die ich geschrieben habe soweit einwandfrei? Sollte ich noch etwas ergänzen? Und: Wie muss ich reagieren, sollte der Vater unserer Tochter unsere Tochter nicht bis 28.12., 13.00 Uhr zurückgebracht haben?

Mit freundlichen Grüßen

Ehrnböck
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die Email ist in Ordnung und inhaltlich nicht zu beanstanden.

Bringt der Vater das Kind nicht wie vereinbart zurück, setzen Sie sich umgehend mit dem Jugendamt in Verbindung.


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rösemeier,

der Vater meiner Tochter hielt es mit der Pünktlichkeit noch nie so genau... Das ist auch eine Sache, die ich mit ihm beim Jugendamt genau regeln möchte.

Bisher hat er unsere Tochter jedes zweite Wochenende zu sich genommen (mal schon Samstags, mal erst am Sonntag, je nachdem wie es ihm zeitlich gepasst hat) Er hält vereinbarte Abholtermine grundsätzlich nicht ein und verschiebt diese telefonisch teilweise Stunde um Stunde. Als Grund hierfür gibt er seine Selbständigkeit an, weshalb ihm "halt öfter mal etwas dazwischen komme".

In letzter Zeit gibt er grundsätzlich keine eindeutige Abhol- und Zurückbringzeit an, sondern beispielsweise: 14.00 Uhr + / - eine halbe Stunde.

Für mich bedeutet das, dass ich meine eigenen Termine in dieser Zeit nicht sicher planen kann und unsere Tochter sitzt "wie auf heißen Kohlen" und wartet auf ihren Papa. Wie ist das rechtlich gesehen? Wie flexibel muss ich hier sein? Seine Wohnung ist etwa eine dreiviertel Stunde Fahrtzeit von unserer entfernt.

Mit freundlichen Grüßen

Ehrnböck

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

eine halbe Stunde Toleranz dürfte aufgrund der Gegebenheiten akzeptabel sein, andernfalls können Sie umdisponieren und der KV hat sich nach Ihnen zu richten.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rösemeier,

heißt das praktisch, ich könnte, falls er die Termine um Stunden nach hinten verschiebt mit meiner Tochter etwas anderes unternehmen wenn ich ihn vorher informiere?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

ja dem ist so. Teilen Sie dem Vater mit, dass er sich an die Umgangszeiten zu halten hat, da Sie ansonsten mit dem Kind gemeinsam etwas anderes unternehmen. Nur so ist es möglich, verbindliche Zeiten zu erlangen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rösemeier,

vielen Dank für Ihre Antworten. Ich habe noch eine Frage, mit der ich mich zur Zeit auseinenersetze:

Hielten Sie es für ratsam das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

sehr gerne.

Um das Aufenthaltsbestimmungsrecht für sich alleine zu beantragen, muss der Aufenthalt des Kindes streitig sein. Derzeit hat das Kind aber unstreitig seinen gewöhnlichen Aufenthalt bei Ihnen und nichts spricht dafür, dass ein Aufenthaltswechsel vollzogen werden soll. Von daher würde das Gericht nicht über die Aufenthaltsbestimmung entscheiden und den Antrag zurückweisen.

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