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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Morgen, sehr geehrte Anwältinnen/Anwälte!Mein Problem

Kundenfrage

Guten Morgen, sehr geehrte Anwältinnen/Anwälte! Mein Problem ist etwas kompliziert, ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten und trotzdem inhaltlich aussagekräftig zu formulieren. Mein Name ist Andrea Kriegelstein. Ich bin alleinerziehende Mutter eines knapp 7jährigen Sohnes. Im Zuge der komplizierten Scheidung und der gerichtlichen und außergerichtlichen Streitigkeiten über den Aufenthalt des Kindes wurde mir infolge einer Verfahrenspflegschaft und eines Erziehungsgutachtens (für uns beide Elternteile) vom Gericht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen. Das Sorgerecht insgesamt ist also nicht betroffen, über dies verfügen wir noch beide. Nun stehen die Weihnachstferien vom Mi., den 21.12.2011 bis Fr., den 06.01.2012 an. Seit Anfang November sind mein geschiedener Mann und ich per E-Mail-Kommunikation dabei, uns über den Verbleib unseres Sohnes zu streiten. Agenda: -Ich wurde von ihm um einen Vorschlag gebeten. -Er boykottiert regelrecht und macht Gegenvorschläge. -Ich versuche zu berücksichtigen, dass er vor den Feiertagen keinen Urlaub erhält, unser Sohn also nur Nachmittage mit ihm verbringen kann, und nehme die beiden letzten Schultage in die Rechnung mit auf, und verlängere zur besseren, gerechteren Aufteilung auch noch 2 Wochenenden dazu, die so wieso regelhaft Papa-Wochenenden für unseren Sohn wären. -Auch dies gefällt ihm nicht -Ich entscheide zu seinen Gunsten, dass unser Sohn innerhalb 16.12.-08.01 ganze 11 Tage (natürlich mit Übernachtung) bei mir verbringt und nur 8 Tage bei mir. Ich habe damit absolut kein Problem, die Ferien nicht explizit genau Hälftig zu teilen, mein geschiedener Mann anscheinend schon, er bemängelt immer noch, er habe weiterhin zum großen Teil nur Werktage Zeit mit Erik (unser Sohn) zu verbringen. Weder Erik noch ich können etwas dafür, dass er seinen Urlaub nicht vernünftig plant - in seiner Abteilung gibt es nur noch einen weiteren Vater mit schulpflichtigen Kindern (soweit mir bekannt). Erschwerend kommt hinzu, dass mein Lebensgefährte und ich für uns 3 eine Pension im Raum Dresden gebucht haben (vom 28.12.-01.01.). Da meine Großmutter ihren 80sten Geburtstag feiert und sie ihren Urenkel höchsten 1 Mal pro Jahr sieht, haben wir vor, eben ein paar Tage dort zu sein. Die Buchung scheint er nun zu akzeptieren, jedoch streitet er immer noch wegen der anderen Tage herum. Im Internet wollte ich mich zu Gesetzestexten zwecks Aufteilung der Ferien schlau machen. Es wir jedoch nur geschrieben, dass die Aufteilung gerecht erfolgen soll und die Eltern einen gemeinsamen Konsenz finden sollen. Ich denke, ich habe dies gut hinbekommen, mein geschiedener Mann jedoch wirft mir Ungerechtigkeit ihm und Erik gegenüber vor (es sei nicht im Interesse des Kindes, dass Erik kaum ganze Ferientage mit ihm verbringen könnte). Nun also meine Frage: Bin ich verpflichtet genauestens zu berücksichtigen, welche Ferientage freie Tage und welche Werktage sind? Bin ich verpflichtet diese genauestens aufzuschlüsseln und aufzuteilen? Überspitzt gesagt, muß ich einen STUNDENPLAN statt eines Tagesplanes aufstellen? Im Übrigen muß auch ich während der Ferien arbeiten gehen und eine Unterbringung Eriks in seinem Kinderhort ist in den Ferien ausreichend gegeben und Erik ist nicht abgeneigt, den Hort aufzusuchen, während seine Eltern in der Ferienzeit arbeiten müssen. Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihr Bemühen schnell eine Antwort für mich zu finden. Ich gebe Ihnen gern noch meine E-Mail -Adresse, da ich nicht weiß, wie lang ich jetzt hier Online bleiben kann. ([email protected]) Mit freundlichen und dankbaren Grüßen, ANDREA KRIEGELSTEIN


 


Nachtrag:


Sorry, soeben habe ich aus Versehen die 30tägig-kostenlose Probeflatrate für 70 € gebucht. Es war etwas undurchsichtig, eigentlich wollte ich mich nur genauer informieren. Ich denke, ich werde dieses Angebot gar nicht ausnutzen. Wie komme ich denn da jetzt wieder raus?

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn sie eine Bearbeitung Ihrer Anfrage nicht mehr wünsXXXXX, XXXXXn wenden Sie sich bitte an den Kundendienst [email protected] und lassen Ihre Anfrage löschen.

Sollten Sie dennoch eine Beratung in Anspruch nehmen, teilen Sie dies bitte mit, dann werde ich Ihre Anfrage umgehend bearbeiten.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Oh, Sorry, doch meine Frage hätte ich schon gern beantwortet.

Werde also Ihre Antwort auch bezahlen !!!

 

Nur wollte ich diese Flatrate wieder "loswerden" ;-)

 

Habe jedoch schon gesehen (über meine Mailadresse), dass ja ein Kundendienst zur Verfügung steht, werde mich also mit diesem in Verbindung setzen.

Nochmals Danke, für die prompte Beantwortung meiner Anfrage.

Und nochmals Entschuldigung für die Umstände, die ich aufgeworfen habe.

 

MfG und einen schönen Tag,

Andrea Kriegelstein

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Alles überhaupt gar kein Problem, teilen Sie Justanswer mit, dass Sie die Flatrate nicht möchten, sondern nur die aktuelle Beratung in Anspruch nehmen möchten.

Rechtsprechung zur Regelung des Umgangs zu finden ist ausgesprochen schwierig, da es sich hierbei, wie im Familienrecht so oft, um Einzelfallentscheidungen handelt.

Es gibt aber gewisse Grundsätze, die in einem gerichtlichen Umgangsverfahren herangezogen werden.

Es ist keinesfalls so, dass alle Ferien hälftig geteilt werden müssen und sollen. Es ist zwar begrüßenswert, wenn eine Aufteilung in etwa hälftig erfolgen kann, eine Verpflichtung hierzu besteht nicht.

Es ist auch durchaus manchmal schwierig, eine angemessene Umgangsregelung zu treffen. Wenn möglich sollte auch vermieden werden, dass das Kind während der Ferien mehrmals zwischen den Eltern den Aufenthalt wechselt. Es sollte also dafür Sorge getragen werden, dass zusammenhängende Zeiten vereinbart werden.

Sie haben hier keinesfalls darauf Rücksicht zu nehmen, wann der Kindesvater arbeitet und wann er Urlaub hat. Dies liegt in seiner planbaren Sphäre.

In Ihrem Fall macht es mir den Eindruck, dass das letzte familiengerichtliche Verfahren nunmehr über die Ausübung des Umgangsrechtes weiterhin fortgesetzt wird. Es ist bedauerlicher, dass im Aufenthaltsbestimmungsverfahren nicht gleich auch der Umgang einer abschließenden und verbindlichen Regelung zugeführt wurde.

Dies soll nun Ihr Nachteil nicht sein, denn der Kindesvater ist nunmehr sozusagen Ihrem Wohlwollen ausgesetzt, weil er eine gerichtliche Entscheidung vor den Ferien nicht mehr herbeiführen kann.

Zur Weihnachtsregelung an sich gilt, dass das Kind den Heiligen Abend und den ersten Feiertag bei Ihnen verbringen wird. Der 2. Feiertag steht dann dem Kindesvater zu.

Auch Ihr geplanter Familienurlaub geht dem Umgangsanspruch des Vaters vor.

Es besteht in Ihrem Fall eigentlich nur die Möglichkeit, dass der Umgang des Vaters mit dem Kind ab dem 02.01.2012 bis zum Ende der Ferien also dem 08.01.2012 erfolgen kann.

Sie sollten sich hier nicht auf Endlosdiskussionen einlassen, auch wenn Sie unter Umständen die Einleitung eines gerichtlichen Umgangsverfahren scheuen. Teilen Sie daher dem Kindesvater mit, dass er sein Kind am 2. Weihnachtsfeiertag zu sich nehmen kann und dann in der Zeit vom 02.01. bis 08.01.2012.

Wenn er hiermit nicht einverstanden ist, steht es ihm ja frei, eine anderweitige Umgangsregelung gerichtlich herbeizuführen. Eilbedürftigkeit besteht aber nicht, wenn Sie den vorstehenden Vorschlag unterbreiten, da ihm ja Umgang in ausreichendem Maße eingeräumt wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung verschaffen.

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort!

Sie hilft mir gut weiter.

 

Ich werde Ihre Ratschläge gern beherzigen.

Im Grunde entsprach meine bisherige Planung ja auch Ihren Vorschlägen,

mir war es vor allem wichtig zu wissen, in welcherlei Verpflichtung ich zur Aufteilung der Ferien stehe.

 

Nochmals vielen Dank XXXXX XXXXX schönen Tag!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

Viel Glück und alles Gute.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Danknochmal für alles!

Mein geschiedener Mann hat endlich eingelenkt.

Zeit hatte er ja eh keine mehr, irgendetwas anderes zu unternehmen.

Doch noch einmal passiert mir das nicht, dass ich mich auf eine solche Diskussion einlasse.

Ich habe in den nächsten Tagen aus anderen Gründen noch einen Termin bei meiner eigentlichen Anwältin - die war ja "mitten in der Nacht" für meine spontane Anfrage nicht wirklich erreichbar ;-) - da werde ich mir irgendetwas schreiben lassen, damit mein geschiedener Mann nochmal schwarz auf weiß hat, dass er mit solchen Aktionen nichts erreicht.

Das macht mich dann auch sicherer im Umgang mit diesem Problem.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das ist gut so. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

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