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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Guten Tag, Ich hatte vor einem Jahr Verkehr mit einer Frau. Mittlerwiele

Kundenfrage

Guten Tag,
Ich hatte vor einem Jahr Verkehr mit einer Frau.
Mittlerwiele hat sie ein Kind.
Ich habe nicht verhütet, da sie mir erzählt hat, dass ihre gebährmutter, bzw Fruchtbarkeit gen 0% ist. Laut ihrer aussage geschak dies nach einer Vergewaltigung.
Sie ließ mich vergewissern, ob ihr scheidengang normal wirkt!! Nein wirkte er nicht, eher zerstört und wiederlig. Somit glaubte ich ihr.
Nun sitze ich in einem Einsatz im Kosovo "fest" und habe nach Hause Post bekommen.
In der steht, dass ich als Vater ernannt wurde.
Was erwartet mich nun weiter?
Kann ich mich verweigern, diese vaterschaft anzunehmen?
Und kann ich im zweifelsfall ihre Geschichte mit der Vergewaltigung mit einbringen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass Sie Deutscher sind und sich die Frau, um die es geht, auch in Deutschland befindet.

Als Kindsvater sind Sie der Frau und dem Kind ggü. unterhaltspflichtig. Dem Kind solange, bis es eine Ausbildung beendet hat, der Frau jedenfalls die ersten drei Jahre der Betreuung des gemeinsamen Kindes. Der Unterhaltsanspruch richtet sich nach Ihrem bereinigten Nettoeinkommen. Vorab grob: Bei einem Einkommen bis 1500,- Euro monatlich landen Sie für das Kind bis zu dessen 5. Lebensjahr bei einem zu zahlenden Unterhalt i. H. v. 225,- Euro, bei einem Einkommen ab 1501,- bis 1900,- bei 241 Euro und bei einem Einkommen von 1901,- bis 2300,- bei 257,- Euro. Ihr notwendiger Eigenbedarf, unterhalb den eine Pfändung von Unterhalt nicht vorgenommen werden könnte, läge bei 950,- Euro.

Sie haben, wenn Sie Bedenken an Ihrer Vaterschaft haben, die Möglichkeit, die Vaterschaft anzufechten. Nach § 1598a BGB haben Sie Anspruch darauf, dass Kind und Mutter in die Abstammungsuntersuchung einwilligen. Zur Anfechtung der Vaterschaft haben sie ein Jahr ab dem Zeitpunkt Zeit, ab dem Sie von den Umständen Kenntnis haben, die gegen die Vaterschaft sprechen. So also noch kein Jahr seit Geburt vergangen sein sollte, haben Sie also noch die Möglichkeit zur Anfechtung. Im Übrigen kommt es darauf an, wann die Mutter Sie als Vater angegeben hat. Ist dieser Zeitpunkt noch kein Jahr her, können Sie ebenfalls noch Anfechten. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sogleich nach Ihrer Heimkehr anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt