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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo ich habe ein paar Fragen. Nach was oder wem richtet

Kundenfrage

Hallo
ich habe ein paar Fragen.
Nach was oder wem richtet man den Ferienplan. Mein Mann hat ein Kind aus anderer Beziehung (Kind 10 Jahre alt), und wohnt vom KV 400km weit weg. Wir selbst haben noch zwei Kinder, 4 und 2 Jahre alt. Durch die KITA haben unsere Kinder Sommer und Weihnachten, und die Brückentage. Ostern würden wir sie auch noch nehmen, da Pfingsten in Sachsen nicht gibt, aber damit wäre unsere Urlaubstage ausgeschöpft.
Die 9 Tage möchte die KM gerne splitten auf 4 Tage (Osterfeiertage bei ihr) und die anderen 5 Tage beim KV. Aber bei so einer Entfernung finden wir das fürs Kind nicht gut.
Und kann die KM uns das Kind auch zusätzlich noch im Februar oder Oktober aufs Auge drücken, wir sind beide Berufstätig. Meine Schwiegermutter hat einen Pflegefall und ist daher auch nicht mehr so mobil. Während bei der Kindsmutter auch noch alle Omas mütterlicherseits wären.

Es ist jedes Jahr das gleiche immer Streit um die Ferien.
Zweite Frage, muss der Vater Nachhilfe mitbezahlen. Der KV hat jetzt bereits ein halbes Jahr mitbezahlt aber ganz klar gesagt, dass er nach dem halben Jahr nicht mehr bezahlen wird. Die Mutter bekommt Unterhaltsstufe 6, der KV hat auch alles immer angepasst, die KM selbst bekommt keinen Unterhalt.

Die Nachhilfe war nicht unvorher gesehen, das Kind hat seid der ersten Klasse Probleme. Die KM meint aber, dass das Kind weiterhin in die Nachhilfe gehen sollte auch in den weiteren Klassen danach.

Was sollen wir machen, bzw. wie sollen wir uns Verhalten.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen
Fr. Schmidt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Gestaltung des Umganges und der Betreuung während der Ferien richtet sich nach den Möglichkeiten und Wünschen der Parteien. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es hierzu nicht.

Können sich die Parteien keine Einigung finden, muss gegebenenfalls eine gerichtliche Klärung über das Familiengericht herbeigeführt werden.

Kosten der Nachhilfe können sogenannten unterhaltsrechtlichen Sonderbedarfs darstellen und sind damit von den Tabellenunterhaltsbeträgen nicht erfasst. Dies gilt aber nur für einen vorrübergehenden Zeitraum.

Dauerhafte Nachhilfe stellen dann Mehrbedarf dar und müssen durch beide Eltern getragen werden, wenn diese notwendig und erfolgversprechend ist. Hier sollte gegebenenfalls ein Gespräch mit der Klassenlehrerin geführt werden, um die tatsächlichen Förderbedarf des Kindes festzustellen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.




Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?