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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16760
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo !Ich bin seit 2 Jahren in Privat Insolvenz und meine

Kundenfrage

Hallo !Ich bin seit 2 Jahren in Privat Insolvenz und meine Tochter 20Jahre alt in dem 1.Ausbildungsjahr.Sie bekommt 510€ Ausbildungsvergütung.Meine Frau ist selbstständig und hat ein gerigfügiges Einkommen von ca.max 150-200€ brutto,wo noch ihre Fahrkosten und der Wareneinsatz abgezogen werden muß.Durch einen Arbeitsunfall im 2/2010 bekommt sie vorrübergehend 211€ Unfallrente von der Berufsgenossenschaft,die nun bald aufhört zu zahlen.Trotz alle dem berechnet mich mein Insolvenzverwalter mit einer Unterhaltspflichtigen Person ab und zieht somit jeden monat zwischen 600-750€ von meinem Lohn ab.Ist seine Berechnung richtig?Außerdem soll ich ab dem 01.12.2011 oder evtl. 01.11.2012 in Altersteilzeit gehen,wo ich dann für 4 Jahre mtl.ca.2150€ bekommen soll.Am 15.11.2012 habe ich 35 jähriges Jubiläum und bekomme einen sehr hohen Betrag ausgezahlt.Kann er den auch wegpfänden,oder wieviel wäre Pfändungsgeschützt?Von der Pfändungsstelle im VW-Werk in Wolfsburg hat man mir gesagt,den würde er nicht pfänden?Was ist nun richtig?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Bei ihrer Tochter ist es so, dass sie dieser zwar im Grunde genommen unterhaltspflichtig wären, die Unterhaltspflicht jedoch entfällt da sie nicht bedürftig ist.

Bei Volljährigen werde nämlich eigene Einkünfte (abzüglich 90 e ausbildungs bedingter Aufwendungen) und das Kindergeld in vollem Umfang vom Unterhalt abgezogen.


Es bleibt daher für die volljährige Tochter kein Bedarf mehr übrig, diesen kann sie durch eigene Einkünfte selbst decken.

Als Unterhaltsberechtigte bleibt somit nur Ihre Frau so dass es korrekt ist, nur einen Unterhaltsberechtigten zu berechnen.


Was die Jubiläumszuwendung anbetrifft,so ist dieser nach Paragraph 850 a der Zivilprozessordnung nicht pfändbar.


ich hoffe, dass ich Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen konnte

Sollte ich Ihre Fragen nicht beantwortet haben können Sie sehr gerne nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank













Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hatte vergessen Ihnen mitzuteilen,das meine Tochter nicht mehr zu Hause wohnt und eine eigene Wohnung hat.Bafög bekommt sie auch nicht und in der Düsseldorfer Tabellesteht doch drin,das sie ein Bedarf von 1150€ in dem Alter hat,oder hab ich das falsch verstanden?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Rat suchender,


oh nein, so hoch ist der Bedarf nicht das haben Sie falsch verstanden

Wenn Sie nicht mehr zuhause wohnt hat sie einen Bedarf von 670 e.

Von diesen 670 e wird das Kindergeld in Höhe von 184 e in Abzug gebracht, so dass 486 Euro bleiben, dann die Ausbildungsvergütung, bereinigt um 90 e

Es bleibt bei ihrer Tochter als ein minimaler Restbedarf von 66 Euro der nicht dazu führt dass sie als volle Unterhaltsberechtigte in die Berechnung eingeht.



ich hoffe, dass ich Ihnen geholfen habe


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Bitte noch eine Antwort ,Bedarfskontrollbetrag steht in der Düsseld.Tabelle bei einem Nettoeinkommen von mir von 1900-2300e ,so lese ich das.Wenn sie dann nicht voll Unterhaltsberechtigt ist,wieviel dann?Nach der Antwort werde ich auf Akzeptieren klicken.Vielen dank,Sie haben mir sehr geholfen.

 

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Ratsuchende,

Der Bedarfskontrollbetrag ist der Betrag der dem Unterhaltspflichtigen verbleiben sollte, also eine reine Rechengröße.

Den nimmt man eigentlich gar nicht mehr her.

Volljährige Kinder, die nicht mehr zuhause wohnen bekommen keinen Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle sondern feste Sätze.

Der Satz liegt bei 670 e.

Wie ich Ihnen schon geschrieben habe ist ihre Tochter nur noch mit 66 e Unterhaltsberechtigte.


ich hoffe Ihnen geholfen zu haben


.Ich würde höflich um Akzeptierung bitten und wünsche Ihnen alles Gute.



Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht


Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dankeschön für den Bonus und die nette Bewertung