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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 15712
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mir wurde bekannt, dass ein Kind von Freunden sexuell missbraucht

Kundenfrage

Mir wurde bekannt, dass ein Kind von Freunden sexuell missbraucht wird. Ich liebe den Kleinen, als waere er mein eigener Sohn und er liebt mich! Nun hat er den Wunsch geaeußert, dass er bei mir leben will und ich bin nicht nur einverstanden sondern habe den festen Willen, den Jungen da raus zu holen und zu mir zu nehmen! Mit dem Jugendamt habe ich gesprochen aber diese meinten nur, dass es keine Moeglichkeit gibt, es sei denn wir wuerden uns als Pflegeeltern reg. lassen, was allerdings eine sehr lange Prozedur waere und unsere Chance sei nicht besonders hoch, denn wir haben kein NACHWEISBAR geregeltes Einkommen (auch wenn wir uns einen relativ guten Lebensstandart leisten koennen), sind nicht verheiratet, erst Anfang 20 und haben keine eigenen Kinder. Aber dafuer koennen wir ihm die Liebe und Geborgenheit bieten, welche er braucht! Wir lieben dieses Kind!!! Und wollen es nicht zu lassen, dass er weiterhin in dieser Familie bleiben muss. Was kann ich tun, um ihn sofort zu mir zu nehmen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

das ehrt Sie sehr und ist sehr nett von Ihnen, dass sie sich und das Kind zu kümmern möchten.

Es ist aber so, dass wenn die Eltern etwas mit dem sexuellen Missbrauch zu tun haben diesen das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihre Kinder entzogen wird und auf das Jugendamt übertragen

.Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist das Recht zu bestimmen, wo sich ein Kind aufhält

.Hat aber das Jugendamt das Aufenthaltsbestimmungsrecht, kommen die Kinder entweder in eine Pflegefamilie, wobei für akute Fälle aus es auch die so genannte Bereitschaftspflege gibt, oder sie kommen in ein SOS-Kinderdorf oder in ein Kinderheim

.Das Jugendamt hat auch die Möglichkeit, die Kinder beispielsweise zu Großeltern zu geben.

Es ist aber nicht möglich die Kinder zu Dritten, die nicht mit den Kindern verwandt sind zu geben

.Das ist leider nur möglich, wenn diese sich als Pflegefamilie registrieren lassen


.Es gibt sehr viele Kinder, die in Pflegefamilien aufwachsen und die eine so enge Bindung zu den Pflegeeltern haben , dass sie sie gleichsam als ihre eigenen Eltern ansehen.

Das Jugendamt sieht sich diese Pflegefamilien genau an.


Mit Anfang 20 sind sie vielleicht auch noch einfach zu jung, um die Verantwortung für das Kind zu übernehmen.

Sie müssen auch beachten dass es gegebenenfalls nicht einfach ist weil der Junge traumatisiert sein könnte.

auch wird man wohl kaum die Schwester bei den Eltern lassen können und es besteht der Grundsatz dass man Geschwister möglichst nicht trennt so dass eine Familie für die beiden Kinder gefunden werden müsste

.Es wäre für Sie aber sehr überfordernd beide Kinder aufzunehmen


wenn Sie zu engen Bezugspersonen für das Kind geworden sind, können Sie versuchen ob sie nicht wenn die Kinder bei Pflegefamilien oder in einem Kinderdorf sind ein Umgangsrecht bekommen denn das steht auch engen Bezugspersonen zu die für die Kinder wichtig sind



es tut mir sehr leid, dass ich Ihnen keine Hoffnung machen kann, aber ich denke Sie haben eine Antwort verdient die ehrlich ist.



wenn Sie noch etwas wissen wollen können Sie mich sehr gerne fragen



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank






Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erstmal danke XXXXX XXXXX Antwort.
Auch wenn wir die genauen Vorraussetzungen als Adoptiveltern vllt. nicht erfuellen wuerden, kann ich doch mit gutem Gewissen sagen, dass ich aus persoenlicher Sicht nicht zu jung bin. Ich habe sehr viel Erfahrung und einen sehr, sehr guten Draht zu Kindern. Ich kenne mich mit Erziehung aus, da ich selbst 2 Kleine Schwestern habe, zu deren Erziehung ich doch einen großen Beitrag leisten musste. Und der Junge, von dem ich sprach, ist sowieso sehr, sehr oft bei mir. Ich weiß, es ist nicht das Gleiche aber ich denke, ich waere fuer ihn, seinen seelischen zustand und seinen zukuenftigen Werdegang das beste, was ihm passieren koennte! Weil ich eben die einzigste Vertrauensperson bin.
Aber unabhaengig davon... es muss doch irgendeine Moeglichkeit geben! Sei sie noch so unkonventionell.
Mal angenommen, die Eltern wuerden es freiwillig tun, gibt es eine Moeglichkeit, das Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht bzw. die gesamte Vormundschaft auf mich zu uebertragen, ohne dass es sich um einen Todesfall und der Erwaehnung des Vormundes im Testament handelt? Wie gesagt, vorrausgesetzt, die Eltern waeren dazu bereit und wuerden es von sich aus tun!
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrte Ratsuchende,


Sofern die Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht noch haben können diese das Kind freiwillig bei Ihnen wohnen lassen.

das Aufenthaltsbestimmungsrecht beinhaltet das Recht zu bestimmen, wo sich das Kind aufhält.

Die Vormundschaft kann aber nicht übertragen werden, das geht rechtlich nicht.

.Ansonsten würde ich Ihnen empfehlen, sich vielleicht doch als Pflegefamilie registrieren zu lassen und beim Jugendamt nicht locker zu lassen und auf die Bindung die zwischen Ihnen und dem Kind besteht Bezug zu nehmen

Es ist für Kinder natürlich immer besser, diese befinden sich bei Personen die sie kennen und zu denen bereits eine Bindung besteht, als dass sie völlig Fremden beantwortet werden.


Sie müssen natürlich auch geeignete Räume für das Kind haben und müssen einen festen Betreuungsplan haben wie sie es Tag für Tag betreuen.

Auch müssen Sie denen von sich aus anbieten, dass sie alle Hilfe von dritter Seite in Anspruch nehmen würden.

aber ich denke die besten Chancen haben Sie wenn Sie sich als Pflegeeltern registrieren lassen denn Pflegeeltern werden von den Jugendämtern händeringend gesucht

.
Lassen Sie nicht locker, sprechen Sie immer wieder beim Jugendamt vor, gehen sie notfalls zum Leiter des Jugendamtes.


Ich wünsche Ihnen und dem Kind alles Gute, einfach wird das nicht werden


.Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank





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