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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Guten Morgen, ich habe eine sehr wichtige frage. Und zwar hat

Kundenfrage

Guten Morgen, ich habe eine sehr wichtige frage. Und zwar hat sich mein Ehemann von mir und den 3 kindern getrennt. Er hat sich in keinsterweise um die Kinder gekümmert. Die älteste ist 3j. das zweite kind 2j und das letzte 7 monate. Selbst bei der Taufe der letzten Tochter ist er nicht erschienen und das zweite Kind kann er nicht akzeptieren warum auch immer. Er ist mir und den Kindern gegenüber sehr grob gewesen ich hatte aber nie den Mut zugehen. Die ganzen Jahre wurde von beiden seiten der Kotakt zu seinen Eltern vermieden (wegen streit) jetzt hat er zu seinen Eltern wieder Kontakt aufgenommen um mir die Kinder wegzunehmen und sie zu seinen Eltern zu bringen. Es hat nie den Kontakt gegeben zwischen seinen Eltern und den Kindrn gegeben zum wohle der Kinder wurde es damals vo seiner seite her so entschieden. Aber jetzt aufeinmal sollen die Kider da hin und damit bin ich nicht einverstanden.Am 24.11.2011 gab es einen Gerichtstermin da wurde vereinbart das er die Kinder alle 14 tage von samstag 10 bis sontag 17 uhr hat und jeden sonntag von 10 bis 12 Uhr. Dies habe ich nicht eingehalten weil ich Angst um die Kinder habe da er suizit gefährdet ist und mit dn Kindern noch nie alleine war die letzte Tochter kennt ihren vater garnicht. Ich habe Angst das er mir die Kinder nicht mehr wieder zurück bringt. Gespräche mit dem Jugendamt sind fehlgeschlagen obwohl sie meine ängste wissen. Das Jugendamt meinte ich müsste sie Kinder rausgeben. Was kann ich da machen? Ich hoffe das mir jemand helfen kann bitte. Lg Sabsi
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Wenn ich Sie richtig verstanden habe, handelt es sich um eheliche Kinder.



Dementsprechend haben beide Elternteile (also sowohl sie als auch der Vater) das gemeinsame Sorgerecht und vor allem auch das Umgangsrecht. Dieses ist der Grundsatz.



Nach ihrer Schilderung wurde in einem Gerichtstermin eine Vereinbarung (also ein Vergleich) über das Umgangsrecht zwischen ihnen und dem Kindesvater abgeschlossen. Leider muss ich Ihnen in diesem Punkt mitteilen, dass das Jugendamt insoweit recht hat.



Sie dürfen also nicht einfach das Umgangsrecht entgegen dieser gerichtlichen Vereinbarung verweigern. Hierdurch könnten sie sich selber in Bezug auf ihre Kinder Probleme einhandeln. Im schlimmsten Fall könnte der Vater hier sogar die Einziehung des Sorgerechts wegen der Umgangsvereitelung beantragen.



Ich möchte Sie nicht beunruhigen, möchte sie aber über die jetzige Rechtslage insoweit informieren.



Nach ihrer Schilderung gibt es erhebliche Anhaltspunkte dafür, dass der Umgang mit dem Vater für das Kindeswohl negativ sein könnte. Es müsste also von ihnen angestrebt werden, die bisherige Vereinbarung zu ändern.



Dieses ist entweder mit Zustimmung des Kindesvaters oder über das Gericht möglich.



Da der Kindesvater nach ihrer Schilderung voraussichtlich nicht einwilligen wird beziehungsweise sich nicht kooperativ zeigen wird, müsste letztendlich ein entsprechender Antrag beim zuständigen Familiengericht gestellt werden.



Nach ihrer Schilderung haben sie Sorge, dass der Umgang ihren Kindern schaden könnte. Hier gibt es hinsichtlich der Rechtsfolgen eine gewisse Abstufung. Im Extremfall ist auch eine vollständiger Entzug des Umgangsrechts möglich. Dieses ist aber das letzte Mittel, wenn andere weniger einschneidende Mittel nicht Erfolg versprechend sind.



Bevor also die vollständige Entziehung des Umgangsrechts in Betracht kommt, müsste an einen so genannten begleiteten Umgang gedacht werden. Hierbei hätten die Kinder nicht alleine Umgang mit dem Vater, sondern zusammen mit einer anderen Person (meistens vom Jugendamt).



Meiner Einschätzung nach würde dieses anhand ihrer Schilderung genügen, um eine Kindeswohlgefährdung zu vermeiden. Abschließend kann es im Rahmen einer Erstberatung aus der Ferne natürlich schlecht abschließend beurteilt werden. Meiner Einschätzung nach wäre es aber eine vernünftige Lösung, die sie anstreben sollten.



Da hier leider mit dem Kindesvater offensichtlich nicht zu reden ist, sollten Sie beim Jugendamt nach der Möglichkeit eines begleiteten Umgangs fragen und danach fragen, ob man Sie insoweit unterstützt. Sofern Sie hier nicht weiter kommen, müssten Sie wie bereits oben gesagt wieder den Weg über das Familiengericht suchen.



Damit Sie hier bestmöglich vertreten sind sollten sich hierzu einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen (beziehungsweise genauer gesagt der rechtlichen Interessen ihrer Kinder) beauftragen.









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt