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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 25606
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

hi unser 19 jähriger Sohn, Schweizer, nicht verheiratet,

Kundenfrage

hi

unser 19 jähriger Sohn, Schweizer, nicht verheiratet, wird Vater. Die Mutter ist eine 31 jährige Deutesche und das Kind wird in Deutschland aufwachsen. Meine Frage: Was passiert wenn unser Sohn das Kind anerkennt (Rechte, Alimente etc), was wenn er es nicht anerkennt? Falls er das Kind nicht anerkennt aber trotzdem aus emotionalen Gründen für das Kind da ist und das Amt aus irgendwelchen Gründen erfährt, dass er der Vater ist, welche Konsequenzent hat das für Ihn?
Wäre es von Vorteil einen Deutschen Anwalt in unserer nähe bei zu ziehen?

Ich Danke XXXXX XXXXX herzlichen für Ihre Bemühnungen
A. Weidmann
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass das Kind Deutscher Staatsbürger ist.

Sofern Ihr Sohn die Vaterschaft nicht anerkennt, wird die Mutter oder das Jugendamt in Deutschland eine Vaterschaftsfeststellungsklage gegen Ihren Sohn erheben.

In diesem Falle wird durch das Familiengericht die Vaterschaft durch einen DNA-Test nachgewiesen werden.

Sofern Ihr Sohn der Kindsvater ist, wird er um eine Anerkennung nicht herumkommen.

Soweit Ihr Sohn das Kind anerkennt ist er dem Kind Unterhaltspflichtig. Die Unterhaltspflicht richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Diese staffelt die Höhe des Unterhalts nach dem Einkommen des Kindsvaters und dem Alter des Kindes.

Die Unterhaltspflicht besteht grundsätzlich bis zur Volljährigkeit des Kindes. Darüberhinaus besteht die Unterhaltspflicht dann, wenn das Kind sich in Ausbildung befindet (Studium).

Als Kindsvater hat Ihr Sohn das Recht aber auch die Pflicht den Umgang mit dem Kind regelmäßig wahrzunehmen.

Sofern Ihr Sohn die Vaterschaft anerkennt, ist das Kind (aber auch umgehrt Ihr Sohn) erbberechtigt.

Soweit es zu einer Vaterschaftsfeststellung kommt oder die Höhe des Unterhalts besteimmt werden muss ist es von Vorteil einen Deutschen Anwalt hinzuzuziehen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 25606
Erfahrung: Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Die Mutter hat meinem Sohn vorgeschlagen, bei der Geburt anzugeben, dass der Vater unbekannt sei. Ich möchte einfach nicht, dass er eine böse Überraschung erlebt wenn er den Vorschlag annimmt.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Kindsmutter kann es sich jederzeit anders überlegen. In diesem Fall muss Ihr Sohn den Unterhalt rückwirkend bezahlen.

Weiterhin könnte Ihrem Sohn dann der Umgang mit dem Kind verwehrt werden, da er nicht als Vater feststeht.

Der Vorschlag der Kindsmutter ist eine unsichere Sache.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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