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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26417
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, gern möchte ich das Sorgerecht

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, gern möchte ich das Sorgerecht für meine Tochter erlangen. Zur Zeit bin ich mit meiner Frau verheiratet. Dennoch sieht sie einen anderen Mann seit 3 Monaten. Ich fand es vor 3 Wochen heraus. Sie möchte diese Beziehung beibehalten. Untragbar für ein Famielienleben.
Ich denke wir werden uns scheiden lassen müssen.
Ich arbeite halbtags als Deutschlehrer und leide unter der MS, welche mich nur mässig beinflusst. Meine Frau arbeitet voll und finanziert ein Au Pair auch gehört ihr unser Haus zu 100 %. Sie vernachlässigt stark ihre Rolle als Mutter. Langes Ausgehen, stark alkoholisiert. Attestierte Depression. Abends nicht da sein. Ihre Zeit beschränkt sich auf eine Stunde morgens wenn sie unsere Tochter zum Kindergarten bringt. Samstags ist sie eher verkatert vom Vortag. Sonntag schaffen wir es gemeinsam zum Spielplatz.
Welche Aussicht auf Erfolg besteht, wenn ich als Vater für das Sorgerecht einstehen werde und was sollte ich dafür tun?

Mit freundlichen Grüssen
Christian Quattrucci
0172(NNN) NNN-NNNN
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich fragen, wie alt Ihre Tochter ist?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schiessl,

meine Tochter ist 18,5 Monate alt. * 28.04.10.


Mit freundlichen Grüssen
Christian Quattrucci
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ausschlaggebend für die Übertragung der elterlichen Sorge ist das sogenannte Kindeswohl.

Wie Sie wissen haben Sie, wenn Sie nichts unternehmen die gemeinsame elterliche Sorge und somit auch das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Eine Übertragung kommt insoweit in Frage, als es dem Kindeswohl dient. Dabei spielt es selbstverständlich eine Rolle inwieweit Sie oder Ihre Frau das Kind betreuen können.

Die Betreuung durch einen Elternteil ist dabei stets der Betreuung durch eine fremden Dritten vorzuziehen. Insoweit spricht die Halbtagsstelle als Lehrer hier zu Ihren Gunsten.

Depression, Alkoholisierung und langes Ausgehen sind ebenso von Bedeutung, wenn das Kind dadurch gefährdet werden kann (Beispiel: Aufgrund der Alkoholisierung kam es zu einem Beinahunfall, oder ähnliches, oder Kind ist nachts unbeaufsichtigt, da Kindsmutter ausgeht,..)

Auf der anderen Seite ist die Bindung des Kindes an die Mutter in den ersten Lebensjahren erfahrungsgemäß stärker als an den Vater, was nun für den Verbleib bei der Mutter sprechen könnte.

Was sollten Sie tun:

Vor einem Sorgerechtsstreit sind zwei Dinge von Bedeutung:

1.

Nehmen Sie Kontakt mit dem Jugendamt auf und sprechen Sie die Frage der elterlichen Sorge an. Das Jugendamt wird in einem Sorgerechtsverfahren vor Gericht beteiligt sein. Auf die Stellungnahme des Jugendamts hören die Richer regelmäßig.

2.

Halten Sie, bis über die elterliche Sorge entschieden worden ist, regelmäßig und so oft wie möglich den Kontakt mit Ihrem Kind. Wichtig ist dass Ihre Tochter auch wenn Sie nicht mehr zusammen wohnen Sie regelmäßig sieht. Für Kinder ist die Zeit zwischen dem 14 tägigen Umgang eine Ewigkeit, da Kinder ein anderes Zeitempfinden haben. Wenn möglich versuchen Sie den Umgang öfter stattfinden zu lassen, was die Bindung Ihrer Tochter an Sie zumindest nicht verschlechtert.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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