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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Folgende Ausgangssituation Mutter (91) muss aufgrund hoher

Kundenfrage

Folgende Ausgangssituation:
Mutter (91) muss aufgrund hoher Pflegestufe ins Pflegeheim. Sie bekommt 440,- Rente. Die Frau hat zwei Söhne, beide sind Rentner. Sohn A bezieht eine Rente unterhalb der Freigrenze für die Beteiligung am Heim. Sohn B ca. 3000,- zusätzlich zu Barvermögen. Heimkosten belaufen sich auf ca. 1500.

Muss die Differenz (Heimkosten-Rente) geteilt werden oder komplett von Sohn B übernommen? Haben hier widersprüchliche Auskünfte erhalten.

Auch die Höhe des Schonvermögens der Unterhaltspflichtigen ist nicht eindeutig.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Das Sozialamt zahlt die Kosten und kann bei den Kindern Regress nehmen.

Die Kinder haben dann einen Selbstbehalt von 1500 Euro an ihrem monatlichen Einkommen.

Vermögen kann muss aber nicht verwendet werden.

Bei 3000 Euro Vermögen wird der Betrag belassen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX schnelle Antwort, habe nur leider nicht genau verstanden was Sie damit meinten :-)

Laut Sozialamt Augsburg müssen die 1100 Euro (Differenz Rente-Heimkosten) komplett(!) von dem zahlungsfähigen Sohn bezahlt werden, ist das korrekt?
Ein Freibetrag wurde von 2700,- monatlichem Einkommen (inkl. Frau) angegeben, ist dieser korrekt?
Bar-Vermögen ist in Höhe von ca. 200.000,- vorhanden, dies muss laut Sozialamt bis auf 22.500,- in Anspruch genommen werden, auch hier gibt es unterschiedliche Aussagen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, das ist nicht korrekt.

Das Amt muss erstmal prüfen, ob er überhaupt genug Einkommen hat.

Der Freibetrag ist richtig.

Allerdings bei 200T Vermögen muss er dieses teilweise bis etwa auf 100T aufwenden - es sei denn, er kann nachweisen, dass er das Geld zweckgebunden für etwas anderes braucht.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte entschuldigen Sie mein erneutes Nachfragen, möchte nur meine 35,- gut investiert haben ;)

Das ist interessant!
Dann stimmt das Schonvermögen von 22.500,- nicht? Er kann von seinen 200.000 also ca. 100.000 behalten? (Keine Kinder, eigenes Haus, 2.800 Rente, etc.) Wenn das so zutrifft müssen wir nicht vor Gericht.


Von seiner Rente darf er auch in jedem Fall 2.700,- behalten?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn er einen guten Zweck nachweist, kann er auch alles behalten.

Ansonsten wird er aber etwa 100T verwenden müssen und darf den Rest behalten.

Ein Schonvermögen von nur 22500 ist falsch.

Die Eheleute zusammen haben einen Freibetrag / Selbstbehalt auf ihr Einkommen von 2700.
raschwerin und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank, XXXXX XXXXX schönes Wochenende!

ich gehe jetzt und suche mir die passenden Stellen im Gesetz raus...
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ihnen auch.

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