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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16847
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Bitte ich habe - wie vermutlich viele - eine ganz dringende

Kundenfrage

Bitte ich habe - wie vermutlich viele - eine ganz dringende Anfrage. Wenn Grosseltern die Vormundschaft für ihre Enkelkinder beantragen, die Eltern leibl. nicht verfügbar sind, das Jugendamt intensiv betreut (ich bin damit beauftragt als Psychotherapeutin) und über das Jugendamt einer Pflegeelternschaft zugestimmt ist, muss dann ein "Verfahrensbeistand" und/oder ein "Anwalt des Kindes" eingeschaltet werden, welcher die Kinder befragt und die Kinder (3 und 6 Jahre) vor Gericht aussagen sollen, dass sie gerne bei den Grosseltern sind?
ist in so einem Fall der Anwalt des Kindes notwendig, bzw. müssen Kinder in diesem Alter vor Gericht? ich wäre ihnen für eine schnelle Antwort sehr dankbar.
Petra Espenschied
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Ja, es ist in einem solchen Fall ein Verfahrensbeistand zu bestellen.


Das ergibt sich aus § 158 FamFG.


Danach muss ein Verfahrensbeistand bestellt werden, wenn die Entziehung der Personensorge in Betracht kommt.



Ich überlasse Ihnen hier den Link zu dieser Vorschrift.


Die Gerichte sind recht großzügig mit der Bestellung von Verfahrenspflegern


Die Kinder werden auch vom Gericht idR. angehört, wobei man das für die Kinder wirklich schonend gestaltet.

Nach § 159 FamFG ist die Anhörung zwar nur Pflicht bei mind.14 Jahre alten KIndern.

Es werden aber oft die Kinder angehört, auch kleinere Kinder.







Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank







Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich prüfe das noch genau - bitte noch einige minuten - danke!
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gerne
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
bitte schicken Sie mir noch den Link zu dieser Vorschrift. Könnte ich mich (Psychotherapeutin, die die Grosseltern und Kinder seit dem Mord des Kindsvaters an der Kindsmutter betreut) als Verfahrenspflegerin anbieten, zumal ich den längsten und intensivsten Einblick in die Familie habe?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


der Link zu der zweiten Vorschrift ist:http://dejure.org/gesetze/FamFG/159.html


Verfahrenspfleger werden vom Gericht ausgesucht. Das sind meist Anwälte ( wie auch ich), Sozialpädogen etc.


Als Verfahrenspfleger muss man sich bewerben.


Als Verfahrenspfleger für den Fall in den Sie bereits involviert sind wird man Sie wahrscheinlich nicht nehmen.




Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht